Unterwegs nach Urlaubien

30. Juni 2010, 16:26
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Peugeot 5008: Viel Platz oder sieben Plätze, der offene Himmel oder ein Dachhimmel

Feline heißt der Hund, und sie ist eigentlich eine Hündin. Und dass sie Feline heißt, ist auch seltsam, weil Feline ja Katze heißt. Aber bitte, ist ja nur ein Leihhund. Wir platzierten Feline in einer Testanordnung auf allen Sitzen des Wagens, nur fahren durfte sie nicht. Das heißt, Feline musste oft einmal Platz wechseln. Erste Reihe, zweite Reihe, dritte Reihe.

Der Peugeot 5008 hat tatsächlich sieben Sitze, wenn man will. Zwei hinten im Kofferraum, das wäre die dritte Reihe, und das ist natürlich mehr behelfsmäßig und für Kinder, sieben Erwachsene könnten in diesem Wagen nicht ohne Streit verreisen.

Üblicherweise werden also fünf Sitze in Anspruch genommen werden, aber es ist gut zu wissen, dass es hinten noch Ausweichmöglichkeit gibt. Und das alles, man muss es betonen, auf vier Meter fünfzig. Da haben wir also viel Platz in kompakten Maßen.

Der 5008 ist also kein Riese, nicht außen, nur innen, folglich ist er bestens für die Stadt geeignet - und dafür, viele Kinder von der Schule abzuholen, müssen ja nicht nur die eigenen sein. Tatsächlich ist 5008er mit seinem längeren Radstand und in einer vernünftigen Motorisierung auch ein feines Auto für das Überland und folglich auch für eine Reise nach Urlaubien.

Wir fassten für unseren Test einen 5008er mit dem 150-PS-Dieselmotor aus. Es gäbe noch zwei Benziner und Dieselanordnungen mit weniger und mehr PS, aber uns waren die 150 PS gerade recht. Ganz ehrlich: ein feiner Motor. Ein Diesel, der kaum laut ist, sehr laufruhig, tolles Drehmoment, fast ein bisschen wild für die enge Stadt. Und dabei ist der Verbrauch recht vernünftig: Wenn man viel gleitet und nicht rast, dann sind sieben Liter durchaus möglich.

Der Peugeot 5008 ist mit allerhand interessanten Features ausgestattet. Er hat ein Panorama-Glasdach, das den Himmel und die Sonne hereinbittet, das sich aber auch abdichten lässt, wenn es allzu warm werden sollte, heuer eh nicht mehr.

Erwähnenswert ist vielleicht noch das Head-up-Display, das als Feature prinzipiell zwar nicht ganz neu ist, in dieser Form aber schon. Während bei anderen Marken die Fahrinformationen direkt auf die Windschutzscheibe projiziert werden, erscheinen sie hier auf einer kleinen, versenkbaren Plexiglasscheibe direkt vor der Windschutzscheibe. Abzulesen sind dann wahlweise Geschwindigkeit, Einstellungen von Tempomat und Geschwindigkeitsbegrenzer sowie Abstandsinformationen des Abstandswarners. Wen es nicht interessiert, der kann die Scheibe versenken und sich ganz auf die herkömmlichen Instrumente verlassen.

Serienmäßig ist der 5008 mit einer elektrischen Feststellbremse ausgestattet, die sich automatisch aktiviert und löst. Wirklich praktisch ist die Berganfahrhilfe. Dieser "Hill Assist" verhindert außerdem für etwa zwei Sekunden, dass der Wagen beim Anfahren am Berg zurückrollt. Noch gibt's das nicht serienmäßig bei der Führerscheinprüfung, da lässt man noch die Kupplung rauchen. (Michael Völker/DER STANDARD/Automobil/25.06.2010)

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  • Ein Peugeot auf vier Meter fünfzig Länge: Der Van ist außen kompakt, innen groß.
    foto: fischer

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  • Der Arbeitsplatz im 5008er ist übersichtlich.
    foto: fischer

    Der Arbeitsplatz im 5008er ist übersichtlich.

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