Arbeiterkammer klagt gegen Kettenverträge

30. Juni 2010, 09:59

Die Arbeiterkammer beklagt den Einsatz verbotener Verträge und das Abdrängen von Mitarbeitern in billigere KVs

Wien - Gestern werden den Post-Aufsehern von ÖIAG-Chef Michaelis bis zu den anderen sieben Kapitalvertretern im Post-Aufsichtsrat heftig die Ohren geklingelt haben. Die Herren haben es nämlich für gut befunden, die von den Arbeitnehmervertretern einberufene Aufsichtsratssitzung zum Thema Filialschließungen gar nicht erst zu besuchen.

Während die Post 69 weitere Postämter schließen will, hat die Gewerkschaft für diese Filialen eigene Ideen und diese hätte man gerne gestern diskutiert. Laut "Kurier" hat die Post aber noch weitere Probleme am Hals. In Niederösterreich bekämpft demnach die Arbeiterkammer so genannte "Kettenverträge" (mehrmals verlängerte befristete Arbeitsverträge, Anm.).

Solche sind laut AK nämlich verboten, ein befristeter Vertrag darf nur einmal verlängert werden, danach müsse das Arbeitsverhältnis unbefristet sein. Eine unbefristete Anstellung werde aber nur angeboten, wenn die Mitarbeiter in den neuen, billigeren Kollektivvertrag (KV) wechseln. In einem Fall hat die AK ein Verfahren bereits gewonnen. (red)

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derhammerer
00
kettenverträge

auch in wien werden solche verfahren geführt und gewonnen, weil die post ja überall ist

super web checker
00

Dass die Kettenverträge nicht durchgehen, war klar. Aber der nächste Versuch die Gehälter auf ein normales Niveau zu bringen kommt bestimmt. Irgendwann werden auch bei der Post Leute sein die 1. arbeiten und 2. angemessen bezahlt werden. Die Privilegien aufgrund der veralteten Rechtslage werden hoffentlich bald zu Ende sein.

paddy´s lament
 
00
Sie sollten sich bewerben..

..damit endlich arbeitende Menschen in der Post anzutreffen sind.
Natürlich zuerst als Kettenvertrag und dann im KV neu, damit 's den Artikel dann auch super web checken.

also dann ...
00
30.6.2010, 23:14
gratuliere - WEITER SO ! ! !

Ava Tar
00
30.6.2010, 18:18
Und das Urteil sollte so aussehen,

daß die verantwortlichen Manager in Privathaftung die letzten 6 Monatsgehälter abgeben

Anders wird sich die Kultur der Rechtsbrüche nicht bekämpfen lassen.

locken
01
30.6.2010, 16:05
Kettenverträge auch bei den Arbeiterkammer Heimen !

paddy´s lament
 
00
30.6.2010, 16:13
Kettenverträge auch bei den Arbeiterkammer Heimen !

????

system1
61
30.6.2010, 13:43
diese privilegienritter bei der post sollen endlich ARBEITEN!

ein einziger kampf um längst abzuschaffende pfründe und privilegien ist das. habe keinerlei verständnis dafür, habe ausschließlich negative erfahrungen mit der post. eines ist klar: egal ob ein vertrag befristet oder unbefristet ist, gekündigt werden kann man in der realen welt JEDERZEIT sowieso.

Mahnende Stimme
03
30.6.2010, 15:07

Rechtswidrige Verträge sind für sie also in Ordnung?

paddy´s lament
 
04
30.6.2010, 13:57

Und welche Privilegien und Pfründe haben Mitarbeiter mit Kettenvertrag, bzw. KV neu?

ruamzuzler
00

Sie wollen es einfach nicht begreifen, oder?

paddy´s lament
 
00

Und Sie können's anscheinend nicht.
Der Unterschied Beamte - Angestellte ist Ihnen aber schon ein Begriff oder?

ruamzuzler
72
30.6.2010, 13:23

Toller Sieg der Arbeiterkammer. Damit haben Sie die ungerechtfertigten Privilegien der Beamtenschmarotzer erfolgreich verteidigt. Und der Steuerzahler darf die Rechnung zahlen!

bob langer
00
30.6.2010, 19:53
hauptsache

bashing auf beamten

dass beamte keine verträge haben, schon gar nicht befristeter natur scheint für sie ohnehin egal zu sein

was sind schon fakten, wenn man bashen kann?

kingcycle
00
30.6.2010, 17:22
wieviel hats gekostet,

das "a" im nick?

Mahnende Stimme
01
30.6.2010, 13:41
Pisaopfer?

Lesen hilft.

paddy´s lament
 
00
30.6.2010, 13:44
Pisaopfer?

Eher ein a zuviel. ;-)

paddy´s lament
 
00
30.6.2010, 15:19

im Namen, hab ich vergessen. :-))

paddy´s lament
 
04
30.6.2010, 13:34
Privilegien der Beamtenschmarotzer erfolgreich verteidigt.

Sinnerfassend lesen hilft.
Da geht's nicht um Beamte sondern neu aufgenommene ANGESTELLTE, die mittels Kettenverträgen an der langen Leine gehalten werden, um sie in den sehr mies bezahlten KV neu zu drängen.

system1
22
30.6.2010, 13:44
für das, was diese angestellten tatsächlich "leisten"

ist jeder euro zuviel!

paddy´s lament
 
00
30.6.2010, 13:50

Inwiefern?

sylvia29
01
30.6.2010, 12:05
genau genommen

sind kettenarbeitsverträge nicht "laut ak" verboten, sondern durch das österreichische arbeitsrecht.

"laut ak" suggeriert, dass das eine mehrerer möglicher rechtsansichten wäre.

terrance
01
30.6.2010, 12:10

und ganz genau genommen auch nur durch die Judikatur...

G e o r g
02
30.6.2010, 11:30

"Die Herren haben es nämlich für gut befunden, die von den Arbeitnehmervertretern einberufene Aufsichtsratssitzung zum Thema Filialschließungen gar nicht erst zu besuchen."

Die Leistungsträger können sich doch ihre Zeit nicht mit Ideen des Pöpels verschwenden. Und sie verzichten damit sogar auf ihre Sitzungsprämie! Wie großzügig! (Das jährliche Grundhonorar eines Aufsichtsrats ist ja auch so bescheiden.)

Die Elite eben.

paddy´s lament
 
02
30.6.2010, 13:43

Naja diese Herren (Michaelis & Co) wollten sich selbst ja die Aufsichtsratsprämie erhöhen (25% glaub ich) und argumentieren im Gegenzug bei den Entlassungen in der ÖIAG mit weniger Beschäftigung.
Net schlecht.

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