Studie: Zu viele SMS machen krank

30. Juni 2010, 09:14
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Koma-Texten als Hilferuf - australische Forscherin identifiziert verschiedene Krankheitsbilder

Ein wunder Daumen ist nicht die einzige Gefahr für Leute, die zu viele SMS schreiben. Eine australische Forscherin hat zahlreiche Krankheitsbilder entdeckt, die vor allem Teenager beim "simsen" heimsuchen könnten: Textaphrenie, post-textisches Stresssyndrom, "Tangst"gefühle (aus Text und Angst) und Koma-Texten, wie Jennie Caroll, Dozentin für Projektmanagement in Melbourne berichtete. Sie warnt vor der Ausbreitung solcher Krankheiten, nachdem der Mobilfunkanbieter Boost mitgeteilt hatte, dass sich die Zahl der in Australien verschickten SMS seit 2008 verdoppelt habe.

Selbstzweifel

Bei Textaphrenie entsehe der Glaube, das Telefon habe eine eingehende SMS angezeigt, wenn in Wirklichkeit nichts angekommen ist. Beim Post-textischen Stress-Syndrom laufe der SMS-Schreiber gegen eine Wand oder bekomme nicht mehr mit, was um ihn herum passiert. Tangstgefühle seien Selbstzweifel, wenn nach einer Weile keine neue SMS angekommen ist. Beim Koma-Texten würden unzählige SMS verschickt, um das Selbstbewusstsein zu stärken. "Textaphrenie und Tangstgefühle haben SMS-Schreiber, die sich einsam fühlen und an ihrer Popularität zweifeln", sagte Carroll. Koma-Texten sei ein Hilferuf. (APA)

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    Panik, wenn Sie keine SMS bekommen? Vielleicht leiden Sie an "Tangstgefühlen".

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