Vorwurf gegen Journalist - und eine Richtigstellung

29. Juni 2010, 18:52
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"Der österreichische Journalist" wirft Johann Skocek vor, er habe für das Österreichische Olympische Comité gearbeitet und gleichzeitig im STANDARD Kommentare zum ÖOC geschrieben

Wien - Das Branchenmagazin "Der österreichische Journalist" wirft Johann Skocek vor, der Sportjournalist habe für das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) gearbeitet und gleichzeitig im STANDARD Kommentare zum ÖOC geschrieben. Skocek erklärt dem Branchenmagazin, das ÖOC zahlte ihm für 18 Interviews mit "Olympischen Helden" sowie Fotos 18.000 Euro.

Laut "Journalist" erklärte Skocek, STANDARD-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid habe diese "Nebentätigkeit für unbedenklich" gehalten. Das ist unrichtig. Beim STANDARD war Skocek bis 2004 angestellt. Als freier Journalist war er nicht verpflichtet, Nebenjobs zu melden. Die Chefredakteurin reagierte, als sie - von Dritten - vom ÖOC-Auftrag erfuhr. So erschien etwa ein von Skocek gelieferter Kommentar zum OÖC nicht. Skocek arbeitet seit Ende des Jahres 2009 nicht mehr für den STANDARD. (red/DER STANDARD; Printausgabe, 30.6.2010)

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