Obama legt Richtung der Weltraumaktivitäten fest

29. Juni 2010, 13:58
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Künftig stärkere internationale Zusammenarbeit vorgesehen

Washington - US-Präsident Barack Obama hat eine stärkere internationale Zusammenarbeit als wichtigen Aspekt der künftigen Raumfahrtpolitik seines Landes herausgestellt. Die neue Raumfahrtpolitik spiegle wider, wie die Vorgaben und Verpflichtungen in diesem Bereich sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert hätten, erklärte Obama am Montag (Ortszeit) anlässlich der Veröffentlichung seiner neuen Weltraumpolitik-Strategie auf der Website des Weißen Hauses.

In dem 14-seitigen Strategiepapier finden sich keine konkreten Ankündigungen neuer Projekte. Sie gibt vielmehr eine allgemeine Marschroute vor. Obama hob hervor, dass es im Interesse jedes Landes sei, "im Weltall verantwortungsvoll zu handeln, um zur Vermeidung von Unfällen, von Fehleinschätzungen und Misstrauen beizutragen". Die USA wollen demnach Partnerschaften knüpfen, um die Umweltbelastung durch die Raumfahrt sowie die Unfallgefahr im Weltall unter anderem durch Weltraumschrott zu verringern.

Eckpfeiler und Marspläne

Aus dem US-Außenministerium verlautete, die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren sei ein Eckpfeiler von Obamas neuer Strategie. Im Zuge ihrer Ausarbeitung habe die US-Regierung Verbündete wie Großbritannien, Frankreich und Japan kontaktiert. Auch Russland und China seien auf Kooperationen angesprochen worden.

Obama hatte wegen der schweren Finanzkrise im Februar weitreichende Pläne seines Vorgängers George W. Bush, wieder US-Astronauten zum Mond zu schicken, zu den Akten gelegt. Er bekannte sich später aber zu dem Ziel, Flüge zum Mars ins Auge zu fassen. (APA)

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