Die Technologie der russischen Spione

29. Juni 2010, 11:21

Datenübermittlung im Vorbeifahren und Software zum Erstellen geheimer Botschaften

In den USA wurden zehn Personen wegen angeblicher Spionage für die russische Regierung angeklagt. Die Personen sollen bereits seit zehn Jahren Informationen gesammelt und versucht haben, Kontakte zu politischen Kreisen zu knüpfen. In den Gerichtsunterlagen hat Cnet entdeckt, mit welchen Mitteln die mutmaßlichen Spione vorgegangen sein sollen.

Übermittelung im Vorbeifahren

Eine der Angeklagten soll beispielsweise mit ihrem Laptop in einem Cafe in Manhattan Informationen an einen Vertreter der russischen Regierung übermittelt haben, der in einem Kleinbus an dem Cafe vorbeigefahren sei. Ein anderes Mal soll die Angeklagte ein privates WLAN zur Kommunikation in einer Buchhandlung genutzt haben.

Geheime Botschaften

Zur Übermittlung von geheimen Botschaften sei Steganographie-Software eingesetzt worden. Dabei werden geheime Informationen in harmlos wirkenden Dateien versteckt - beispielsweise in einem Foto oder einer Audiodatei. Laut Cnet sollen die mutmaßlichen Spione Textnachrichten in Bildern versteckt haben. Die Software sei vom Sluzhba Vneshney Razvedki (SVR), dem Auslandarm des KGB entwickelt worden. Der Zugang zu dem Programm sei durch ein 27 Zeichen langes Passwort gesichert gewesen, welches das FBI bei Durchsuchungen allerdings aufgeschrieben auf einem Papier gefunden habe. (red)

 

Kommentar posten
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Stoppt den ZENSURWAHN der Politiker - JETZT
00
aircrack, steghide und ne zieladresse

mehr braucht es nicht...

solandre
 
03
30.6.2010, 21:50

erinnert mich irgendwie an operation spring: "der angeklagte hat suchtgift in unbekannter menge zu einem unbekannten zeitpunkt an unbekannte personen verkauft." dann hat man überschlagsartig den tagesumsatz eines durchschnittlichen dealers herangezogen, das mit der vermuteten länge des zeitraumes der vermuteten illegalen handlung multipliziert und daran das strafmass festgemacht. dafür hat er 10 jahre ausgefasst.

nein, nein, ist in österreich gewesen.

momodeluxe
03
30.6.2010, 11:33

die werte red. sollte mal einen ecdl machen, um den nachrichtenwert dieses artikels zu erkennen.

kein nick will mir mehr einfallen
05
30.6.2010, 09:48
wow!

wlan und datenverschlüsselung. wirklich wie aus einem james bond film. hat sonst absolut NIEMAND!

Montgomery McFerryn
07
30.6.2010, 03:52

Liebe Redaktion, KGB gibts nicht mehr.
Es gibt noch einen FSB und den SVR, beide entstanden aus dem KGB. Schreibts bitte nicht immer die Räubergeschichten der Amis einfach ab sondern tuts a bisserl recherchieren. :-)

DI Chand
05
29.6.2010, 20:29
Das Passwort:


"I_am_a_russian_spy_fxck_USA"

El Turko
02
29.6.2010, 19:00

die 11 leute die verhaftet wurden haben im übrigen angeblich vor 7 jahren das letzte mal daten an mütterchen Russland geschickt. ich bin ja auch keine zeitung die fakten richtig weitergeben sollte

Nessus
04
30.6.2010, 01:19
Das ganze schaut irgendwie wie eine Ente aus

Ablenkung? Kramphafte, willkürliche Aktion um irgendwelche Erfolge nach vielen Jahren Überwachung vorweisen zu können? Alles sehr suspekt.

brandaktuell
11
29.6.2010, 16:41

"27 Zeichen langes Passwort"

no na schreibt man sich das auf, welcher mensch kann sich schon so einen langen string mit passwortgeeigneter entropie merken?

kann sein
Claus Faber
02
30.6.2010, 10:16
ein uralter Trick dafür ...

ist ein Satz, den man sich merkt. Von den Wörtern die Anfangsbuchstaben und Satzzeichen (oder die ersten 2, oder den ersten und letzten Buchstaben, was immer). Die Zeichenfolge merkst dir nie, den Satz schon. Sowas wie "F,wytm2tbr?" ("Frankie, would you take me to the ballroom?").

ein Flo
00
29.6.2010, 18:36
so schwierig ist es nicht

Ich habe zb einen 32 Zeichen md5 Hash als Passwort.
Man schreibt ihn einfach auf die Hand und nach ein paar Tagen kennt man ihn.
Wenn man will ist es kein Problem.

skyrock
01
30.6.2010, 07:23
Nailin Palin

Wolf1005
 
01
29.6.2010, 18:26

Eigentlich ist das nicht sehr schwierig. Mit den entsprechenden Tricks und Kniffen ist das Lernen von einer solchen Zeichenfolge kein Problem. Nur ums gelegentliche Wiederholen kommt man nicht rum. Und das erspart man sich durch's Aufschreiben.
Faulheit ist und bleibt das größte Sicherheitsrisiko in sensitiven Bereichen.

h 90
00
29.6.2010, 18:19

na um die kohle muss das wohl drinnen sein.

DI Chand
02
29.6.2010, 14:00
Das Passwort war:


"There_are_ten_russian_spys."

geek!
00
29.6.2010, 14:42

und ich dachte immer die Mehrzahl wäre spies :)

Reblaus
00
29.6.2010, 17:01
Dann wärens ja 28 Buchstaben...

socram
06
29.6.2010, 14:59

das waren auch keine native speakers ;)

A. Woswaasiwossewoin
04
29.6.2010, 19:55
die arbeiten mit allen Tricks.

neuch
011
29.6.2010, 13:59

den KGB gibt es übrigens nicht mehr ... 20 Jahre nach der Auflösung hätte sich das eigentlich schon rumsprechen können ...

Der_Klingone
01
29.6.2010, 14:54

Natürlich gibt es den KGB noch! Genauso wie die Sowjetunion! Siehe da:

http://www.youtube.com/watch?v=EPwMM2dNccE

Pumuckel Salzstreuer
101
29.6.2010, 15:51
Ah ja, genau...

weil's auf youtube zu sehen ist muss es wahr sein. Web 2 als ultimativer Wahrheitsbeweis? LOL!

Der_Klingone
02
30.6.2010, 09:51

Bist auch nicht der Schnellste, was? ;-)

a grünes stricherl
 
07
29.6.2010, 22:45
bei humorresistenz gibts immer noch eine unerwartete steigerungsform

Nope
00
29.6.2010, 14:29

reingefallen... dieses Gerücht verbreitet der KGB nur, um gutgläubige Naturen wie Sie zu täuschen ;-)

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