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Social Media erzeugt positive Gefühle wie Vertrauen und Sicherheit. Bei der Nutzung von Twitter, Facebook und Co wird die Produktion des Hormons Oxytocin gefördert, wie aktuelle neuroökonomische Forschungen des kalifornischen Wissenschaftlers Paul J. Zak belegen. Oxytocin, das manchmal auch als "Kuschelhormon" bezeichnet wird, stimuliert Gefühle des Wohlbefindens und reduziert Angst.
Zak, Mitbegründer der Forschungsrichtung "Neuroökonmie", konnte den Autor und Journalisten Adam Penenberg für seine Untersuchung gewinnen. Dieser berichtet im Businessmagazin FastCompany über seine Erfahrungen während der durchgeführten Experimente. Im Zuge dieser sollte das Verhältnis zwischen Social Media und Oxytocin bestimmt werden.
Blutwerte geben Aufschluss
In einem der Experimentschritte wurden Penenbergs Blutwerte aufgezeichnet, während er Tweets verfasste. "In den zehn Minuten zwischen der ersten und der zweiten Blutprobe sind meine Oxytocin-Werte um 13,2 Prozent nach oben geschossen", schreibt Penenberg. Das komme jenem Anstieg an Oxytocin gleich, den Zak bei einem Bräutigam während dessen Hochzeit feststellen konnte.
Die Ergebnisse zeigten auch, dass die Ausschüttung von Stresshormonen während der Twitternutzung deutlich reduziert war. Der Wissenschaftler schlussfolgert daraus, dass Penenbergs Gehirn das Tweeten gleich interpretierte als hätte dieser direkt mit jemandem, der ihm am Herzen liegt, interagiert.
Die Ergebnisse der Experimente sind in der Form noch nicht aussagekräftig, da sie nur mit einer Testperson durchgeführt wurden. Sie stärken aber zumindest die Annahme, dass Social Media und neue Technologien das Befinden der Menschen positiv beeinflussen. (pte)
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