Hickersberger-Interview

"ÖFB-Team kann auf Le­gionäre nicht verzichten"

28. Juni 2010, 12:11
  • Artikelbild
    foto: reuters/heinz-peter bader

    Hickersberger: "Frankreich hatte mannschaftsinterne Probleme und Teamchef Domenech hat seine Autorität verloren. Italien hat eine überalterte Mannschaft gestellt und die Verjüngung verpasst."

Der Neo-Teamchef Bahrains analysiert im Interview die WM und nimmt Stellung zum Ist-Zustand des ÖFB-Teams

Vergangenen Freitag führte Michael Fiala von 90minuten.at mit Josef Hickersberger ein Interview. "Hicke" erzählt über die Eindrücke der WM, die Favoriten und Versager und analysiert, warum die afrikanischen Mannschaften noch nicht so weit sind. Außerdem spricht Hickersberger über seine Ziele als Teamchef mit Bahrain und äußerst sich über den aktuellen Zustand des österreichischen A-Teams...

Die Vorrunde ist vorbei. Welchen Trend können Sie bei dieser WM feststellen?
Josef Hickersberger:
Es ist noch früh, nach der Vorrunde einen gewissen Trend festzustellen. Es hat in der Vorrunde oft die Vorsicht dominiert. Viele Mannschaften haben tief verteidigt und wollten wenig Torchancen zulassen und wollten durch den Konter zum Torerfolg kommen. Es waren wenige Mannschaften imstande, das Spiel zu dominieren. Die meisten Mannschaften haben sich darauf beschränkt, das Spiel zu kontrollieren.

War das der Hauptgrund, warum sich die vermeintlich großen Mannschaften so schwer getan haben in der Vorrunde?
Hickersberger:
Die kleineren Nationen sind defensiv sehr gut organisiert und auch konditionell auf dem gleichen Niveau wie die Topmannschaften. Sie wissen um ihre spielerischen Defizite, sie haben ganz einfach nicht die Klasse wie die großen Nationen und daher beschränken sie sich darauf, das Spiel des Favoriten zu zerstören. Das ist Nordkorea gegen Brasilien lange Zeit sehr gut gelungen. Es ist daher nicht so einfach, defensive Mannschaften auszuspielen. Da braucht man schon sehr gute Form, Kreativität und große Klasse. Das fehlt bei vielen Mannschaften bisher wie man bei Frankreich oder Italien gut gesehen hat. Aber auch England spielte weit unter den eigenen Möglichkeiten.

Sind Frankreich und Italien an der eigenen Überheblichkeit gescheitert?
Hickersberger:
Nein, das hat mit Überheblichkeit überhaupt nichts zu tun. Frankreich hatte mannschaftsinterne Probleme und Teamchef Domenech hat seine Autorität verloren. Italien hat eine überalterte Mannschaft gestellt und die Verjüngung verpasst. Im letzten Spiel gegen die Slowakei war die Angst vor dem Ausscheiden 70 Minuten so groß, dass die Beine schwer wurden. Erst mit der puren Verzweiflung hat man gesehen, dass mehr möglich gewesen wäre.

Die afrikanischen Mannschaften haben die Erwartungen wieder nicht erfüllt. Woran liegt das?
Hickersberger:
Afrika hat im Fußball nicht so eine große Tradition wie Länder in Süd Amerika oder Europa. Vor allem mit der Organisation in den Verbänden gibt es große Probleme. Oft kommen auch politische Einflüsse negativ zur Auswirkung. Aus diesem Grund ist noch keine afrikanische Mannschaft so weit, um einen WM-Titel mitspielen zu können.

Welche Mannschaften haben Sie bisher überzeugt?

Hickersberger: Am besten hat mich bisher Argentinien überzeugt, auch vor allem in der Offensive, in der Verteidigung passieren hier aber noch zu viele Fehler. Deutschland hat gegen Australien hervorragend gespielt, auch gegen Serbien nach dem Ausschluss von Klose noch sehr gut gespielt. Im letzten Spiel war Deutschland gegen Ghana dann sehr verkrampft. Deutschland spielt anders als man es aus den Jahren zuvor kennt - spielfreudig und kreativ. England hat mich eigentlich sehr enttäuscht, erst im letzten Gruppenspiel hat man die britischen Tugenden wie Kampfgeist und das schnellere Spiel ansatzweise gesehen. Auch Brasilien ist bisher noch nicht so aufgetreten, dass man sagen muss, dass sie unbedingt Weltmeister werden müssen.

Wurde Brasilien noch zu wenig gefordert?
Hickersberger:
Auch wenn Brasilien noch nicht voll gefordert wurde, hätte man sich im Spiel gegen Portugal spielerisch mehr erwarten dürfen.

Vor rund zwei Jahren waren Sie noch österreichischer Teamchef. Was fehlt Österreich, um halbwegs regelmäßig im Konzert der 32 besten Mannschaften mitspielen zu können?
Hickersberger:
Ich glaube, wir haben mit den Nachwuchsnationalmannschaften in den letzten Jahren sehr viel Erfolg gehabt. Ich erinnere nur an die WM in Kanada, auch jetzt haben die Nachwuchsmannschaften die Qualifikationen erfolgreich gespielt. Leider gelingt es uns noch nicht, die Erfolge der Nachwuchsteams dann auch auf die A-Nationalmannschaft zu übertragen. Es kommen viele junge Spieler nach.

Was fehlt dem A-Team konkret?
Hickersberger:
Es fehlt aus meiner Sicht ein Gerüst, das bei der Europameisterschaft 2008 schon zu erkennen war, vor allem im defensiven Bereich. Daher wird es wieder einige Zeit dauern, bis eine Mannschaft steht, die bei einer günstigen Auslosung dann eine WM- oder EM-Qualifikation schaffen könnte.

Ohne jetzt konkrete Namen zu nennen. Aber kann es sich Österreich prinzipiell leisten, auf Legionäre zu verzichten? Es ist schon sehr auffällig in den vergangenen zwei Jahren, dass auf ein paar Legionäre verzichtet wurde. Wie ist Ihre Meinung dazu?
Hickersberger:
Es ist immer Sache des jeweiligen Teamchefs, die Spieler auszuwählen. Meiner Meinung nach sollte man auf Spieler zurückgreifen, die über internationale Erfahrung verfügen, die vielleicht auch schon eine WM- oder EM-Qualifikation gespielt haben. Eine derartige internationale Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen.

Täuscht der Eindruck, dass in diesem Bereich in den vergangenen zwei Jahren persönliche Eitelkeiten über den sportlichen Erfolg gestellt wurden?
Hickersberger:
Das kann ich nicht beurteilen.

Themenwechsel: Sie sind ab 1. Juli neuer Teamchef von Bahrain. Erfolgte der Abschied von Al Wahda aufgrund dieses Engagements oder ist das unabhängig zu sehen?
Hickersberger:
Das ist unabhängig zu sehen. Ich habe mich bei den Vertragsverhandlungen mit Al Wahda nicht einigen können. Das war vorauszusehen, weil wir die Erfolge dieses Jahres nicht wiederholen werden können, weil der Plafond erreicht war. Danach hat es dieses Angebot aus Bahrain gegeben. Ich kenne die dort handelnden Personen und den Präsidenten des Fußballverbandes. Sie haben mich schon während der Europameisterschaft 2008 besucht und jetzt hat es geklappt.

Wie sieht der Vertrag konkret aus?
Hickersberger:
Wir haben einen zweijährigen Vertrag mit beiderseitiger Option auf zwei weitere Jahre. Es gibt Ausstiegsmöglichkeiten für beide Seiten zu relativ kulanten Bedingungen.

Ich nehme an, man mit Ihnen schon über die Ziele gesprochen?
Hickersberger:
Bahrain will sich für eine Fußballweltmeisterschaft qualifizieren. 2006 ist man in der Barrage an Trinidad/Tobago gescheitert, jetzt im entscheidenden Spiel gegen Neuseeland. Es war also zwei Mal sehr knapp. Andererseits gilt es die Nationalmannschaft zu verjüngen und da scheine ich für Bahrain der richtige Mann zu sein.

Sie kommen mit dem Nationalteam im Juli nach Österreich auf Trainingslager nach Leoben. Welchen Hintergrund hat diese Entscheidung, Heimatverbundenheit oder gute Trainingslagerbedingungen?
Hickersberger:
Natürlich möchte ich als Österreicher auch meine Heimat im Ausland als Trainingslager bekannt machen, das ist aber nur ein kleiner Hintergedanke. Mittlerweile bereiten sich viele Nationalteams und Klubs in Österreich vor, weil es hervorragende Trainingsbedingungen gibt und auch die klimatischen Voraussetzungen passen. Aber Bahrain hat sich auch schon früher in Österreich vorbereitet. (Michael Fiala, 90minuten.at)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 155
1 2 3 4
Herr J.K.
00

Ob ihn die Araber auch Färöer-Pepi nennen?

black jack
00
Österreich kann auf Legionäre nicht verzichten!

Das sagt Hicke, der Pharisäer, übrigens ... GAR NICHT (Sollte da Zoff mit DiCo herbeigeschrieben werden?). Sagen tut er aber sonst auch nichts; insofern muss man dankbar für diese Interpretation von "... auf Spieler zurückgreifen, die über internationale Erfahrung verfügen ..." sein. ;-)

Thomas Felder
00
30.6.2010, 11:24
geh

wer braucht legionäre, die in england, deutschland, Holland, Türkei usw spielen, wenn wir TOPSUPERSTARS von Wr. Neustadt und Co haben....

Happels Erben
00
30.6.2010, 11:11
Pest und Cholera

Hicke jetzt mit DC zu vergleichen, wer denn besser sei ist absolut obsolet. Nehmt Krankl noch mit (und genau genommen eigentlich auch Prohaska) dann haben wir (mit Ausnahme Baric der aber als Teamchef auch nicht erfolgreich war) seit fast 20 Jahren keinen gescheiten Teamchef mehr gehabt. Wobei Prohaska wenigstens mit der Austria erfolgreich war, Hickes Meistertitel mit Rapid wurde durch die Leistung in der CL gleich wieder egalisiert.

Daher ist die Hoffnunga auf einen nichtösterreichische Lösung sehr gering wenn man sich die letzen Kanditaten anschaut, der ÖFB wird immer Zellhofers oder Schachners ausgraben. Auch wenn die Auswahl derzeit sehr klein ist, schliesslich muss der Mann ja die österreichische Liga kennen....

voc-monkey
02
30.6.2010, 09:04
DiCo wird bei der EM-Quali scheitern!

und dann - so hoffe ich doch - den Hut nehmen!
Und das gute daran?
Es gibt in Aut KEINEN "erfahrenen" Trainer mehr der für das Nat-Amt in Frage kommt. Man muss praktisch endlich auf einen internationalen Mann zurückgreifen. Etwas das schon lange nötig ist.
Es gibt - abgesehen davon das es auch keine großen Legionäre gibt - keinen einzigen österr. Trainer mit "zählbarer" internationaler Erfahrung. Das Problem in A sind nicht die fehlenden Legionäre sondern das nichtvorhandensein von guten Trainern. Es gibt schlichtweg keinen der in Eng, Spa, Deu, Ita.... zu einem Job kommen würde.
Holt endlich einen international renomierten Trainer ins Team - und es wird sich vieles bessern!!! (Siehe Türkei!!)

christian becker
00
30.6.2010, 09:30

Doch gibt es:

Hans Pum hat die A-Lizenz Fußball.

Everchange
22
30.6.2010, 04:23
Hicke braucht jetzt gar nicht so gscheid daherreden...

Er hat mit Pogatetz und Scharner damals die zwei Legionäre rausgenommen, die als einzige österreicher in der besten liga der Welt spielten. Und das auch nur aus persönlichen Gründen, weil sie kritik gegen das Training und das mangelnde taktische Konzept von Hicke geäußert haben.

Nicht, daß ich den Weg von DiCo besser finde, aber gerade Hicke steht es nicht zu jetzt locker lässig davon zu reden, daß man die besten spieler braucht (mit int. erfahrung usw.), wo er doch nur "die richtigen" einberufen hat. - Heuchler!

raubi
00
30.6.2010, 17:54
Wie war das damals?

Pogatetz war ewig gesperrt und Scharner WOLLTE nicht für Österreich spielen, weil es für seine Entwicklung nicht förderlich wäre.

thailandpeter2
23
29.6.2010, 15:27

obwohl ich nie ein hicke-fan war und auch jetzt keiner werde, mit DiCo ist 'nichts besseres nachgekommen', eher das gegenteil. und in einigen pounkten hat hicke recht, z.b. bzgl. legionaere. auch wenn wir hinter fra und srb (uebermaechtige gegner ?) 3. in der wm-qualifikation wurden: was haben diese beiden mannschaften denn dann in der WM-hauptrunde gerissen (ausser dem 1:0 von srb gegen deu)?

und die dico sager sprechen fuer sich:
- die deutsche bundesliga muss sich hinterfragen (bgl. ivanischitz)
- will gegen aserbaidschan zu hause konter spielen
- in kasachstan koennen's auch fussballspielen
- von nordkorea lernen

warum nicht an kroatien, daenemark, slowakei oder slowenien orientieren? alles kleine nationen... auch uruguay, paraguay...

Hans Müller1
 
32
29.6.2010, 21:13
Seien wir doch ehrlich, ein Hicke ist deshalb

beliebter weil er mit Rapid, dem ein und alles im österreichischen Fussball einen Titel geholt hat. Der unsympathische Tiroler DC kommt halt nicht so gut an.

Fakt ist: Die Zeit unterm Hickersberger war eine verlorene Zeit in jeder Hinsicht; grottenschlechter Kick, kein Kampf, keine Entwicklung, keine Punkte, Rückfall in Topf 5! (zusammen mit Armenien, Georgien, Aserbaidschan und Kasachstan, noch hinter Zypern und Albanien - in dieser Hinsicht trifft DCs Aussage bzgl Kasachstan ja genau den Punkt)

Inzwischen sind wir zumindest wieder in Topf 3 wozu DC beigetragen hat.

DC mag kein guter Trainer sein, jedenfalls ist er allemal erfolgreicher als Hickersberger - dem Mann ohne jeglichen Ehrgeiz

damueff
00
30.6.2010, 08:44

Dann muss man aber auch so ehrlich sein, dass es unter Hicke keine Quali-Spiele, sondern nur Freundschaftsspiele gegeben hat, die für die Weltrangliste nicht so viel zählen. Klar, Hickes Bilanz ist katastrophal, aber Topf 5 ist auch mit den nicht vorhandenen Bewerbspielen verbunden.

Bin weder Hicke- noch Dico-Fan, beide haben einiges verwurstelt, aber ich würde den Dico auf keinen Fall über den Hicke stellen, sondern wenn, dann eher umgekehrt.

thailandpeter2
00

beide sind nicht gut. hicke kennt sich ein bisschen mit taktik aus, aber nicht mit motivation und 'sich was trauen'. dico ist vielleicht ein motivator, kennt sich aber mit taktik gar nicht aus, findet keine linie in wen er nun aufstellt, wo (siehe scharner als rechter AV und das NICHT in einem testspiel!), hat seit seinem amtsantritt progressiv immer merkwuerdigere entscheidungen getroffen, wichtige spieler vergrault oder nicht mehr einberufen, weil weil sie ihn kritisiert haben (garics??), usw.

mit den jetzigen spielern koennen wir sicher eine gute europaeische durchschnittsmannschaft haben - nicht auf augenhoehe mit deutschland oder spanien, aber sicher mit schweiz, griechenland, slowenien oder slowakei (alles WM-teilnehmer!)...

hed
00
30.6.2010, 01:27
im gegensatz zu dico

hat hickersberger einiges an trainer-erfolgen vorzuweisen...

Hans Müller1
 
00
30.6.2010, 07:32
Hier geht's ausschließlich um Hicke's zweite Periode

als Nationaltrainer

Roman Weinhofer
 
41
29.6.2010, 18:58

Jetzt mal ganz locker, Frankreich und Serbien sind im Moment übermächtige Gegner, was denkst du hätte Österreich gerissen, 8tel Finale oder gar Halbfinale? Dazu gibt es die Quali, damit die Stärksten teilnehmen.

Realitätsverlust nennt man das wohl, manche können die Spielstärke der verschiedenen Teams, Österreich eingeschlossen, offenbar überhaupt nicht richtig einordnen.

thailandpeter2
00

uebermaechtig - hmm.. die franzosen hatten wir coh schon 3:1 geschlagen gehabt u d serbien war auch nur 0:1. also das ist nicht, was ich unter uebermaechtig verstehe. aber dann kamen khalt wieder solche spiele wie faeroer auswaerts, und litauen...

und die ausrede 'austria is too small...' zaehlt nicht - siehe griechenland, schweiz, kroatien, daenemaerk, slowenien, slowakien, tschechische republik, oder paraguay, usw. und ja, sogar einige topnationen wie die niederlande oder portual (ich kann mich erinnern, dass in den 80'ern die portugiesen noch ziemlich auf unserer augenhiehe waren) sind ja nicht unbedingt GROSSE laender.

vielleicht ist es eher 'austria is too lazy...' ?? oder so aehnlich?

Sitacui
01
29.6.2010, 20:05

Die Franzosen haben wir geschlagen und auch die Serben hätten wir, wenn das Spiel anders ausgegangen wäre, geschlagen.

Roman Weinhofer
 
00
30.6.2010, 10:28

Na wie ich sage, viele können die Spielstärke der Teams einfach nicht einschätzen, wenn ich schon lese "hätten wir geschlagen" reicht es mir schon.

Über den naiven Schluss, Frankreich hat bei der WM versagt, Serbien hat ebenfalls das 8tel Finale nicht erreicht, daher schlechte Teams, und daher auf eine Stufe mit Österreich zu stellen, kann man nur lachen.

canus lupus
12
30.6.2010, 07:40
"... auch die Serben hätten wir, wenn das Spiel anders ausgegangen wäre, geschlagen."

mein gott wie süss...
eine dumme nuss, aber süss...

biathlet
 
33
29.6.2010, 14:46

ich finde es einfach nur dumm, wie hier vom ö-nationalteam geredet wird. wir sind leider keine besonders gute fußballnation und wer hier meint, wir wären bei der euro08 eine lachnummer gewesen, der hat offensichtlich nicht die geringste ahnung von fußball: gegner deutschland mind. 2 klassen besser als wir und wir haben sie trotzdem an den rand zumindest eines unentschieden gedrängt. kroatien mind. 1 klasse besser als wir und wir waren bis auf diese himmelschreiende dummheit von aufhauser beinahe besser. polen etwas über uns einzuschätzen und wir haben sie zumindest in der 1. halbzeit beinahe an die wand gespielt.
conclusio: wir haben bei der euro über unsere verhältnisse gespielt und das durchaus mit einem wesentlichen beitrag hickes.

under ground
10
30.6.2010, 09:13

genau darum wird sich nie was ändern, weil eine mehrheit genauso denkt. man gibt sich mit fast-erfolgen zufrieden und geht beim nächsten mal wieder brav ins stadion. was wohl los wäre, wenn der öfb keine leute mehr ins stadion zieht? und die einnahmen sinken...

kufd
00

Wir kommen nicht weiter weil Leute wie sie in der Mehrheit sind und sich diese Einstellung bis in die höchsten Funktionärsschichten hinauf zu ziehen scheint. An statt zu sagen OK es hat nicht gereicht wir können trotzdem zufrieden sein und wir arbeiten an den 10% die uns noch fehlen wird alles in Frage gestellt, Trainer, Präsident und einzelne Schlüsselspieler zu Idioten erklärt, der grosse Neuaufbau ausgerufen und wir stehen danach schlechter da als vorher.
Nehmen sie die Schweiz, bei der EM gleich erfolglos wie wir, zum Auftakt der WM-Quali gegen Luxemburg daheim verloren, was haben die gemacht? ganz einfach weitergemacht ohne grosse personelle Umstellungen und siehe da sie haben sich qualifiziert und sind nur mit Pech ausgeschieden.

Die Stimme des Marktes
21
29.6.2010, 14:25
Da redet der Blinde von der Farb'...

...aber DiCo ist neben Johann K der einzige NOCH größere Vollkoffer als Hicke...
Jetzt gäbe es eine Steigerung eigentlich nur noch mit und durch Manni Zsak - wobei auch Andi "Geht's ausse und spüt's Fuassboin" Heraf ein "Qualitätsgarant" wäre...

bern100
00
30.6.2010, 08:21

korrekt!!

mann
 
00
29.6.2010, 13:43
ich weiss nicht. hicke bashing hin ...

... nationalteam bashing her, unsere fussballer sind einfach balltechnisch nicht auf der höhe. einfach nicht gut genug. warum auch immer. ich glaub' da fängt das problem an ... die sicherheit mit dem ball fehlt und je schneller das spiel wird, desto deutlicher wird dieses manko.

was hilft dir alles kämpfen, rennen und wollen, wenn dieses ding einfach nicht schnell zu bändigen ist. wie willst du in vollem lauf aus schwierigem winkel schiessen, wenn komplexeres gaberln ein halbes rätsel bleibt.

vielleicht bin ich ein netzbeschmutzer, aber seid prohaska und gasselich beeindruckt mich balltechnisch niemand bei uns ...

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 155
1 2 3 4

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.