Pakistan lässt Google und andere Suchmaschinen überwachen

25. Juni 2010, 19:34
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Screening auf mögliche blasphemische Inhalte

Die pakistanischen Behörden überwachen sieben große Websites auf mögliche blasphemische Inhalte. Der Zugang zu 17 kleineren Websites, deren Inhalte als beleidigend für den Islam erachtet wurden, wurde bereits blockiert, wie ein Sprecher des Telekommunikationsministeriums am Freitag erklärte. In allen Fällen reagierte das Ministerium wie auch schon bei der vorübergehenden Sperrung von Facebook im Mai auf Gerichtsentscheidungen.

Überwachung

Die Websites, die nun überwacht werden, sind Yahoo, Google, MSN, Hotmail, YouTube, Amazon und Bing, wie Ministeriumssprecher Khurram Mehran erklärte. Wenn auf diesen Seiten ein Link erscheine, der als blasphemisch betrachtet werde, dann werde dieser Link gesperrt, ohne dass dadurch die Website im Allgemeinen betroffen sei, erklärte Mehran. (APA)

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