Reformmodell Zwangsbeglückung?

25. Juni 2010, 18:45

Personal rekrutieren für die Neue Mittelschule - der burgenländische Weg - Von Albert Schuch

AHS- bzw. BHS-Lehrer ohne "Dauerstunden", also mit befristetem Vertrag, müssen Jahr für Jahr um Weiterbestellung ansuchen. Natürlich gibt es für diesen Zweck ein entsprechendes Formular, und natürlich hat, obwohl es sich um Bundeslehrer handelt, jeder Landesschulrat sein eigenes.

Denn der Bundes-Status der Lehrer reicht de facto nur bis zur Grenze ihres jeweiligen Bundeslandes. Zwar hat man beispielsweise von Rechts wegen Anspruch auf eine Versetzung von Wien ins Burgenland, in der Praxis reicht es jedoch allenfalls für eine Dienstzuteilung: Man behält den unbefristeten Vertrag in Wien (blockiert somit dort einen Dienstposten) und erhält im Burgenland nur einen befristeten Vertrag.

Für seine befristet und quasi-befristet beschäftigten Bundeslehrer hat sich der burgenländische Landesschulrat ein perfides Spielchen ausgedacht: Wenn sie um ihre Weiterbestellung ansuchen, müssen sie schriftlich erklären, ob sie mit ihrem Einsatz in der "Neuen Mittelschule" einverstanden sind oder nicht. Das verleitet manch einen leichtgläubigen zur Annahme, er hätte die freie Wahl. Also kreuzt er auf dem Formular "Nein" an.

Alsbald wird er durch den Landesschulrat allerdings eines Besseren belehrt: Entweder er ändert binnen zweier Tage seine Wahl auf "Ja", oder sein Vertrag wird nicht verlängert. Natürlich erfährt er das nur telefonisch, nicht schriftlich. Warum wohl?

Nun ist es so: Manch einer hat seine Wiener Wohnung aufgegeben und hier ein Haus gebaut, also viel Geld investiert. Manch einer hat seine Wiener Schule mitten im Schuljahr verlassen, weil er im Burgenland kurzfristig gebraucht wurde. Jetzt erfährt er: Wenn er nicht nachträglich "Ja" ankreuzt, wird er nicht mehr gebraucht.

Wie nennt man das, wenn man vor eine derartige "Wahl" gestellt wird? - Egal, wie man es nennt, und unabhängig davon, wie es rechtlich zu beurteilen ist, es kann jedenfalls nicht im Sinne des ambitionierten Projekts Neue Mittelschule sein, denn: "Grundsätzlich werden an der Neuen Mittelschule nur die besten und - aufgrund der Freiwilligkeit - motiviertesten Lehrer/innen unterrichten", sagt das Bildungsministerium (vgl. www.bmukk.gv.at.)

Tatsächlich ist die Motivation der Lehrer/innen maßgeblich für den Erfolg dieses Modellversuchs. Sollte der Dienstgeber also nicht versuchen - und müsste es diesem nicht auch gelingen -, Lehrer dafür zu begeistern, sie von der Wichtigkeit der Sache zu überzeugen? Haben die Kinder, die an dieser Schule unterrichtet werden, nicht ein Recht darauf? Und deren Eltern?

Der "burgenländische Weg" der Personalrekrutierung hinterlässt jedenfalls einen schalen Nachgeschmack. Einerseits wird die Neue Mittelschule großzügig ausgebaut: Heuer gibt es 87 Klassen (in Wien: 81), im nächsten Jahr sollen es berits 154 sein (in Wien: 165). Andererseits schafft es der Landesschulrat offenbar nicht, genügend Lehrer/innen dafür zu motivieren. Stattdessen setzt er sie unter Druck.

Wenn man nun noch bedenkt, dass die maßgeblichen Personen im Landesschulrat für Burgenland der sozialdemokratischen Partei angehören, so fragt man sich: Geht es nicht besser? Oder können sie es nicht besser? Und: Weiß die Bildungsministerin, was im Burgenland passiert? (Albert Schuch, DER STANDARD, Printausgabe, 26./27.6.2010)

Zur Person:

Albert Schuch ist BHS-Lehrer in Wien und wohnt in Eisenstadt.

STANDARD-Schwerpunktausgabe: derStandard.at/AndereSchule

    Kommentar posten
    Posting 1 bis 25 von 29
    1 2
    Weltfremd ?
    00
    27.6.2010, 15:45
    Wieder eine Maßnahme die zeigt,

    wie hierzulande manchmal Freiheit verstanden werden soll.

    magkeinelinken
    00
    27.6.2010, 12:08
    Es krankt am System

    Die Schulen sollen mit einem vernünftigen Budget ausgestattet werden und über Zusatzleistungen selbst Geld lukrieren können. Es ist auch nicht einzusehen warum Lehrer Beamte sen sollen. Die Schule soll sich ihre Lehrer nach Bedarf aussuchen können und wenn einer eine Flasche ist, dann ist er weg u nd wenn er seinen Beruf gut macht bleibt er. In jeden Betrieb läuft`s so. Und uns sollt`s das Wert sein, daß nur gute Lehrer auf unsere Kinder losgelassen werden. Daß das Neugebauer u. Konsorten nicht freut ist klar, sollns halt streiken.

    sociovation
    11
    27.6.2010, 09:18
    Man muss sich einmal diese Zumutung vorstellen

    als Lehrer mit Universitätsabschluss gemeinsam mit den Halbgebildeten von der PÄDAK zu unterrichten.
    Das ist einfach untragbar, wie kann man da motiviert sein?
    Mein vollstes Verständnis für den Herrn Professor!
    Es gibt keine größeren Probleme auf der Welt als die von beamteten Lehrern.

    Albert Schuch
    01
    27.6.2010, 12:38
    Warum nicht sachlich?

    Ein Uni-Abschluss sagt natürlich nichts darüber aus, ob man ein guter Lehrer ist oder nicht. Es ist daher keineswegs untragbar oder demotivierend, dass A/BHS-Lehrer und HS-Lehrer zusammen arbeiten sollen. (Allenfalls für die HS-Lehrer, die für die gleiche Leistung schlechter bezahlt werden.) Es geht einzig um die Art der Umsetzung der NMS im Burgenland. In anderen Bundesländern funktioniert das besser.

    Zu Ihrer zweiten Unterstellung: Ich bin nicht "beamtet". Und natürlich weiß ich, dass es vielen anderen schlechter geht als mir. Aber deswegen schweige ich nicht, wenn in der "Welt der Lehrer" etwas schief läuft. Wem wäre damit geholfen?

    Hurrrrzn!
    22
    26.6.2010, 22:59
    Die Ansichten sind weltfremd und lächerlich!

    Wer mit den Veränderungen seines Arbeitsplatzes nicht einverstanden ist, muss seinen Job wechseln. Jedenfalls in der Privatwirtschaft.

    Warum sollte es Lehrern nicht zumutbar sein, in einer anderen, moderneren, Schulform zu unterrichten? Ihrer Arbeit als Lehrer weiter nachzugehen?

    Warum muss man sie überhaupt fragen?

    Akademiker, die sich innerhalb eines Betriebes, innerhalb ihres Berufsbildes, innerhalb ihres Dienstortes sinnvollen Veränderungen widersetzen, sollten wirklich nicht unterrichten. Nicht weil sie demotiviert sind. Sondern weil sie eine Zumutung für Dienstgeber und vor allem ihre Kunden, die Schüler sind.

    uinsel
    20
    27.6.2010, 08:58

    wie kommt jemand dazu, jedes jahr neu um seinen job zu bangen?

    wieso sollte man nicht "im selben betrieb" einen job der selben qualifikation woanders ausüben können? warum muss man dazu gleich den "betrieb" wechseln? und welcher andere "betrieb" beschäftigt lehrer?

    Superposition des Produktzustandes
    00
    27.6.2010, 17:15

    Kettenverträge sind meines Wissens nach sowieso illegal. Jedoch, um das gehts wohl nicht. Das hat wohl den Zweck, Lehrer auch aussortieren zu können und das ist nicht SO eine schlechte Idee. Außerdem, in der Privatwirtschaft muss man kontinuierlich um den Job zittern...

    Hurrrrzn!
    01
    27.6.2010, 09:10
    Das sind andere Fragen, aber berechtigt.

    Bitte stellen Sie die Frage auch an Saisonarbeiter.

    Davon abgesehn: Ja, Sie haben Recht. EIne Berufsgruppe (Lehrer, UniAsissistenten) einfach mit sich wiederholenden befristeten Verträgen anzustellen, nur weil derStaat die Macht dazu hat, ist unzumutbar.

    Für alle gilt: im selben Betrieb kann nur bleiben, wenn desenn Arbeitsplatz erhalten bleibt. Ändert sich der Betrieb, so muss der Dienstnehmer sich oder den Betrieb ändern.

    Wer stellt Lehrer an? <-> Warum sind Lehrer nicht anderweitig verwendbar?

    Gerhard Müller
    00
    27.6.2010, 12:33
    Wer, außer im Schulbereich

    kann auf drei Monate bezahlten Urlaub hoffen, bei einer wöchentlichen direkten Unterrichtsleistung von 18-22 Stunden.

    Ich vergesse nicht, viele andere Stunden werden außerhalb der direkten Unterrichtsleistung erbracht. Wenn man sich schlecht organisiert, dann kommt man schon mal auch auf 38 Std/Woche.

    Manche Lehrer - und das muss gesagt sein! - bereiten zeitlich sich weit mehr auf ihren Unterricht vor. Mit dem Problem, dass sie dann auf Kollegen stoßen, denen das aufstößt. Denn:

    Wo kämen wir denn hin,
    wenn jeder nur sagte:
    "Wo kämen wir denn hin",
    und keiner sich aufmachte,
    um nachzuschauen,
    wo wir tatsächlich hinkämen,
    wenn wir nur gingen.

    Albert Schuch
    00
    27.6.2010, 08:55
    zur Erklärung

    Natürlich werde ich meinen Arbeitsplatz wechseln, wenn ich mit den Bedingungen nicht mehr einverstanden bin. Ich habe, bevor ich Lehrer wurde, in der Privatwirtschaft gearbeitet. Gegebenenfalls kehre ich dorthin zurück.
    Warum muss man die Lehrer fragen, ob sie in der NMS unterrichten wollen? Weil man gesagt hat, dass es freiwillig ist. Wenn das nicht mehr gilt, soll man es widerrufen, nicht inoffiziell Druck ausüben.
    Überdies geht es nicht nur um eine Veränderung innerhalb des Dienstortes. Ein "Angebot" aus der bgld. Realität sieht z.B. so aus: Je ca. 6 Stunden an 3 unterschiedlichen NMS-Standorten (wo Sie in je 2 von 4 Wochenstunden mit dem eigentlichen Lehrer unterrichten) und ca. 6 Stunden an "Ihrer" A/BHS, mit 2 bis 3 eigenen Klassen.

    Hurrrrzn!
    01
    27.6.2010, 09:14
    Die Fragestellung ist ein Euphemismus, zugegeben.

    Da die Schulen mittelfristig hnehin NMS sein werden. Anderslautendes kommt aus der Politik, da der Machtkampf in der ÖVP noch nicht abgeschlossen ist.

    Zum zweiten Teil Ihrer Antwort: Hier sind die Rahmenbedngungen das Entscheidende und an denen dürfte es hapern.
    Wie weit sind die Dienstorte vom Arbeitsplatz entfernt?
    Ist ausreichend Platz am Dienstort für einen Eigenbereich des Arbeitnehmers?

    Wenn diese Punkte positiv geklärt sind, sind die von Ihnen angeführten Bedingungen zumutbar.

    Albert Schuch
    00
    27.6.2010, 12:48
    Sie sagen es:

    Es kommt auf die konkreten Bedingungen an: Wie viele Dienstorte? Wie weit sind diese voneinander entfernt? In anderen Bundesländern erfahren Sie das im Vorhinein. Nicht im Burgenland. Hier müssen Sie zunächst einmal pauschal zustimmen. Erst dann erfahren Sie, an welchen Dienstorten Sie unterrichten sollen. Und das alles unter der offiziellen Prämisse der Freiwilligkeit.

    Albert Schuch
    04
    26.6.2010, 15:51
    Sachliches zu vorwiegend Unsachlichem

    Ich kritisiere nicht die NMS, sondern die Art ihrer Umsetzung im Burgenland. Dabei geht es natürlich um die Interessen einzelner Lehrer, aber auch um jene von Schülern, Eltern und Steuerzahlern. Ich unterrichte gerne in Wien und wohne genauso gerne in Eisenstadt. Dass Ländergrenzen faktisch eine Bedeutung haben, die ihnen rechtlich nicht zukommt, sehe ich daher nicht ein. Die Partei der LSR-Spitze ist nur von Belang, weil diese eigentlich ein hohes Interesse am Erfolg der NMS haben sollte. Natürlich weiß ich, dass es vielen anderen schlechter geht als mir. Aber deswegen schweige ich nicht, wenn vor meiner Haustür etwas schief läuft. Auch wenn ich dafür von mutigen kleinen Selbständigen anonym diffamiert werde.

    FatFaceRicky
    02
    26.6.2010, 18:51

    Ich wollte nicht sie persönlich diffamieren. Ich glaube Ihnen schon, dass Ihnen der Föderalismus-Wahnsinn auf die Nerven geht.

    Mir geht nur die Diskussion hier im Standard auf die Nerven. Es werden haufenweise 'Kommentare der Anderen' veröffentlicht, von Berufsgruppen, die ohnehin schon exzellent politisch vernetzt sind und vergleichsweise wenig zu befürchten haben. Ich lese nie Gastbeiträge von einem pseudo-selbstständigen Spachtler, einer Schlecker-Mitarbeiterin u.ä.
    Stattdessen beklagen sich hier Leute (mit Arbeitsplatzgarantie!) bitterlich über Formulare, oder Ärzte über die Vergütung von Laborbefunden, usw.usf. Das meine ich mit weinerlich.

    Und das immer die Schüler bzw. Patienten ins Treffen geführt, halte ich für verlogen.

    Albert Schuch
    01
    26.6.2010, 22:23
    Danke für Ihre Rückmeldung.

    Erstens verstehe ich Ihr Anliegen und unterstütze es. Wenn Sie Informationen über Missstände haben und jemanden suchen, der diese (natürlich gratis) in Kommentar-Form bringt, wenden Sie sich an mich: albert.schuch@utanet.at
    Dann können Sie den Text an den Standard schicken und hoffen, dass er gedruckt wird. So hab ich es ja auch gemacht.
    Zweitens haben Sie Recht: Lehrerprobleme sind oft vergleichsweise luxuriöser Natur. Aber nicht immer. Drittens muss ich Ihnen widersprechen: Natürlich können Lehrer auch un- oder demotiviert unterrichten. Aber nicht so gut wie motivierte Lehrer. Und das schadet dann - ungelogen - auch den Schülern.

    Senator Alvin M. Greene
    10
    26.6.2010, 15:32

    Nehmen wir an, dass die Gesamtschule flächendeckend eingeführt würde.

    Müsste man Lehrer die hier nicht "ja" hinschreiben einfach weiter bezahlen oder in Pension schicken?

    Der Author hat aber schon recht. Man hätte ihn ablehnen sollen denn:

    "Grundsätzlich werden an der Neuen Mittelschule nur die besten und - aufgrund der Freiwilligkeit - motiviertesten Lehrer/innen unterrichten"

    Unter diese Kategorie fällt er ja wohl nicht.

    uinsel
    00
    27.6.2010, 09:00

    schon. nur will man SO jemanden motivieren?

    dann fällt wohl garniemand in diese kathegorie..

    Albert Schuch
    02
    26.6.2010, 18:06
    zur Erklärung

    Zum einen: Wenn es die Gesamtschule gäbe, müsste man gar nichts ankreuzen. Der AHS/BHS-Lehrer-Bedarf an den NMS ist (derzeit) befristet und (im Burgenland) an den einzelnen Standorten meist gering. Das ist ein Teil des Problems, neben der Siedlungsstruktur des Landes und anderen Faktoren.
    Zum anderen: Sie unterstellen, dass es etwas über die Qualität eines Lehrers aussagt, ob er in der NMS unterrichten will oder nicht. Das ist unrichtig. Umgekehrt ist die Freiwilligkeit eine wesentliche Voraussetzung, um dort gute Arbeit zu leisten. Lehrer, die sich für diese Tätigkeit interessieren, gibt es ja auch im Burgenland, aber offensichtlich nicht so viele, wie der LSR-Präsident noch vor 2 Jahren vermutet hat ("tonnenweise junge Lehrer")

    Albert Schuch
    00
    26.6.2010, 15:04
    Sachliches zu vorwiegend Unsachlichem

    Ich kritisiere nicht die NMS, sondern die Art und Weise ihrer Umsetzung in einem Bundesland. Dabei geht es natürlich um die Interessen einzelner Lehrer, aber auch um jene von Schülern, Eltern und Steuerzahlern. Ich unterrichte gerne in Wien und wohne genauso gerne in Eisenstadt. Dass Bundesländer-Grenzen faktisch eine Bedeutung haben, die ihnen rechtlich nicht zukommt, sehe ich daher nicht ein. Die Partei der LSR-Spitze ist nur von Belang, weil diese eigentlich ein hohes Interesse am Erfolg der NMS haben sollte. Natürlich weiß ich, dass es vielen anderen schlechter geht als mir. Aber deswegen schweige ich nicht, wenn vor meiner Haustür etwas schief läuft. Auch wenn ich dafür von mutigen kleinen Selbständigen anonym diffamiert werde. werde.

    FatFaceRicky
    21
    26.6.2010, 14:39

    "Haben die Kinder, die an dieser Schule unterrichtet werden, nicht ein Recht darauf?"

    Das sind immer die besten Sätze, wenn die Betonschädln eines ihrerer Privilegien verteidigen. So ähnlich wie bei der Ärztekammer, da gehts natürlich auch immer ausschliesslich ums Patientenwohl.

    Als kleiner Selbstständiger hab ich sowieso wenig Verständniss für diese weinerlichen Luschen. Die jammern auf so hohem Niveau, dass es schon absurd ist. Ich glaub denen ist nicht bewusst, unter welchen Bedingungen weite Teile der normalsterblichen Bevölkerung mittlerweile arbeiten. Oder es ist ihnen wurscht.

    Langp
    02
    26.6.2010, 15:12

    Ich kenne viele "kleine Selbständige", denen die finanzielle Ausstattung der Lehrerposten ein müdes Lächeln entlockt. Pardon - vielleicht schaffen Sie's noch.

    Radio Eriwan
    00
    26.6.2010, 14:13
    Also der Dienstgeber hat schon noch das Recht die Schulform festzulegen.

    Und dass daran interessierte Lehrer gebraucht werden, wird doch niemanden wundern, oder?

    her wig
    10
    26.6.2010, 11:57

    Wenn man etwas wählt das es demnächst nicht mehr geben wird weil die Schule an der man unterrichtet umgestellt wird, wie nennt man das? Egal wie man es nennt, es ist ...

    ChesneyB
    00
    27.6.2010, 12:32

    Erstens handelt es sich m.W. dabei immer noch um einen Schulversuch. Und ein Versuch dient dazu, die Tauglichkeit festzustellen. Diese Tatsache läßt daher m.E. den Schluß nicht zu, daß es bald nur mehr die NMS geben wird. (Allerdings sehr wohl die Betonschädel, die aus ideologischen Motiven die NMS auf jeden Fall durchdrücken wollen, egal, ob sie besser ist oder nicht.)

    Und zweitens hat man gesagt, daß die Lehrer freiwillig dort arbeiten können und daher in den Formularen eine Frage dazu gestellt. Komischerweise wollen das aber nur die wenigsten Lehrer - warum wohl? Vielleicht weil sie wissen, daß das Niveau sinken wird, und daß man dafür wieder den Lehrern die Schuld geben wird?

    Aber Hauptsache, Sie diffamieren hier wieder.

    Arbeiterführer Kuhaltinger
     
    04
    26.6.2010, 11:14
    WAHNSINN

    das sind ja die chinesischen Wanderarbeiter noch gut dran, wenn man diesen zu Herz gehenden Hilferuf liest. Neoliberaler Ausbeutung gemixt mit roter Unterdrückung und Gesinnungsterror.

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    Posting 1 bis 25 von 29
    1 2

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