Plädoyer für das Gymnasium - für die, die es brauchen

Andreas Cancura, 25. Juni 2010, 18:37

Differenzierung und Individualisierung sind gefragt, nicht ideologische Nivellierungssehnsucht - von Andreas Cancura

"Nichts ist ungerechter als die gleiche Behandlung Ungleicher", sagt der amerikanische Psychologe Paul F. Brandwein und setzt damit fort, was bereits seit Plato und Aristoteles sinnvoller Grundsatz der Gerechtigkeit ist: suum cuique, jedem das Seine, nicht nur: allen das Gleiche. So wie Menschen mit besonderen Bedürfnissen spezielle Förderungsmaßnahmen brauchen und Elternvertreterinnen und -vertreter sich deshalb zurecht gegen eine Abschaffung der Sonderpädagogischen Zentren wehren, so sehr brauchen auch Hochbegabte spezielle, auf sie zugeschnittene Förderung, wie sie ja in Schulen mit Begabungsförderung praktiziert werden. Der politisch durchsichtige Versuch, mit dem Hinweis auf etliche schlechte Ergebnisse von (städtischen) Volks- und Hauptschülerinnen und -schülern eine gemeinsame Schule der 10 bis 14-Jährigen zu etablieren, wird vielen Schülerinnen und Schüler nicht gerecht: die Begabteren sollen zu Hilfslehrern und Coaches für die Schwächeren gemacht werden, Lernschwächere werden ohne Differenzierung überfordert und frustriert. Wenn in einer Gesamtschule keiner zu schlecht sein soll, soll natürlich auch keiner zu gut sein. Dass jemand begabter oder auch nur anders begabt ist, wird im gesellschaftlichen Mainstream eingeebnet. "Gleichheit" ist das Ziel, Niveauverlust und Nivellierung nach unten sind die klare Folge sowie die Flucht in private und alternative Schulen.

Will man der Bevölkerung weismachen, dass in der schönen neuen gemeinsamen Schule alles besser wird, stellt sich die Frage: Wie soll auf einmal das alles klappen, was jetzt schon schwierig ist, wenn - gerade in Wien - dann noch heterogenere Gruppen zusammensitzen? 

Die gern gegebene Antwort lautet: durch Differenzierung. Dann gehen eben wie in manchen neuen Mittelschulen die Kinder in Mathematik in zwei verschiedene Kurse in zwei verschiedenen Klassen. Wird dann in allen Gegenständen differenziert? Warum nicht etwa in Physik? Wozu zuerst vereinheitlichen, wenn nachher wieder differenziert werden muss?

Warum gehen nicht auch im bestehenden Schulsystem zwei Lehrerinnen oder Lehrer in alle Klassen? Braucht man dazu die Gesamtschule? Oder sollen tendenzielle Gesamtschulversuche durch doppelt so viele Lehrer von vornherein besser abschneiden, um dann, sobald sie zur Regel geworden sind, personell und finanziell wieder reduziert zu werden? So wollen viele mit hinkenden Argumenten die schöne neue Welt der Gesamtschule herbeischreiben und lancieren dabei gerne verschiedene Mythen.

Mythen und Fakten 

Frühzeitige Schullaufbahnentscheidungen verhindern optimale individuelle Bildungserfolge, heißt es da etwa, wenngleich die seit Jahrzehnten bekannte Faktenlage bis in die jüngste Gegenwart für eine frühzeitige Differenzierung der Bildungswege im Sekundarschulbereich und gegen gemeinsames Lernen nach der vierten Volksschulklasse spricht. (Lehmann & Lenkeit, Berlin 2008; Fend, Berger & Grob, Hessen 2009). 

Wie der Münchner Direktor des Zentrums für Begabungsforschung der Ludwig-Maximilian-Universität Kurt A. Heller erklärt, werden nicht "nivellierende Einheitsschulen", sondern „ausreichend differenzierte Lernangebote und Schullaufbahnen" den unterschiedlichen Lernbedürfnissen der Sekundarstufenschüler gerecht. Die Behauptung, wonach in begabungs- und leistungsheterogenen Lerngruppen und Einheitsschulen eine Minderung der Leistungsunterschiede bei gleichzeitiger Verbesserung der Leistungsförderung aller möglich sei, ist eindeutig empirisch widerlegt (Heller).

Die Hoffnung, dass mit längeren gemeinsamen Lernphasen die soziale Gerechtigkeit und die Entwicklungschancen sogenannter bildungsferner Bevölkerungsgruppen langfristig verbessert werden können, hat sich ebenfalls als bedauerlicher Irrtum herausgestellt.

Auch die These, dass bei vielen Kindern aus entwicklungspsychologischen Gründen eine Eignung für das Gymnasium oder die Hauptschule erst im fünften oder sechsten Schuljahr feststellbar sei, entbehrt einer gesicherten empirischen Grundlage. 

Im Sinne der Wahlfreiheit der Eltern und ihrer Kinder bekennt sich der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien (KFVW) zu einem hochwertigen, differenzierten Bildungsangebot mit verschiedenen Schultypen für die 10 bis 14-Jährigen und lehnt eine verpflichtende Gesamtschule ab.

Die schlechten Ergebnisse etlicher Volks- und Hauptschulabsolventinnen und -absolventen in Wien sollten also nicht als Argument zur Abschaffung der Gymnasien missbraucht werden, sondern Ansporn zur Verbesserung der Bildung in Volks- und Hauptschulen sein. Zusätzliche Begleitlehrerinnen und Begleitlehrer, die Wiedereinführung von Förderstunden, mehr muttersprachlichen Begleitunterricht und vermehrte Klassenteilungen sind gerade im Sinn bestmöglicher Förderung und Chancengleichheit zu fordern. (Andreas Cancura/DER STANDARD Printausgabe, 26.6.2010)

Andreas Cancura ist verheiratet, fünffacher Familienvater und Geschäftsführer des Katholischen Familienverbandes der Erzdiözese Wien

STANDARD-Schwerpunktausgabe: derStandard.at/AndereSchule

    Kommentar posten
    Posting 1 bis 25 von 305
    1 2 3 4 5 6 7
    Gamauf
    02
    Selten so einen Schwachsinn gelesen

    Der fünfache Familienvater, stellt offensichtlich eine "Kompetenz" für Schulfragen dar, sollte einmal Siegrid Bernfeld lesen (Grenzen der Erziehung). Dort wird genau ausgeführt, dass die Trennung in Hauptschulen und Gymnasien ein Mittel zur Verteidigung der vorgeblichen "Elitenkindern" ist. Also: Nicht die Gymnasien sind das Problem, sonder dass es Hauptschulen gibt. Konsequenz: Abschaffung der Hauptschulen und entsprechende Förderung der Kinder aus "bildungsfernen" Familien. Im späteren Geschäftsleben müssen ja die "gebildeten" Manager auch mit den "Proleten" umgehen (führen) können. Dann lernen sie dies in der gemeinsamen Schule, am besten bis 18, gleich mit. (Literaturnachtrag: Hans J. Heydorn, ges. Werke, sehr zu empfehlen)

    mh294
    02
    30.6.2010, 23:22
    "Segregation durch elitäre Privatschulen"

    Die "Elite" ihre Kinder eben auf die "elitären" Privatschulen schicken-das Niveau wird im öffentlichen Sektor verfallen und wir können uns mit dem österreichischem Bildungssystem verabschieden.

    Das Außerordentliche am Bildungssystem hierzulande ist, dass auch die "reichen, elitären Akademiker" ihre Kinder an öffentliche Gymnasien schickt und das Niveau an diesen Schulen durchaus hoch ist-oftmals höher als an den Privatschulen, weil sich eben nicht nur die "reiche", sondern vor allem die "intelektuelle" Elite dort versammelt.

    Das es den Eltern der "einseitig-begabten" nicht passt, ist klar, aber kaum das Problem der "bösen, bösen elitären Ellbogengesellschaft"

    witherabbitt
     
    11
    30.6.2010, 00:02
    Ein ahnungsloser Dilettant, der sich autoritär der wissenschaftl. Diskussion entziehen will.


    Die kritiklose Zitierung der Arbeit von Heller ist bezeichnend für die Scheinintellektualität von diesem angebl. Katholiken, der sich damit als Pharisäer outet. Heller setzt das gewünschte Ergebnis in den Prämissen voraus, damit er es am Ende der Untersuchung als Ergebnis wieder herausheben kann. Hier die entsprechende Stelle: Heller, Begabungsdiagnostik in der Schul- und Erziehungsberatung. Lehrbuch (2. vollst. überarb. Aufl.). Bern 2000 (2. Aufl.), S. 220. Die dort zu findende Skizze zeigt links die bestimmenden »Prädikatoren«, in welchen unter (a) eindeutig, unter (b) versteckt die soziale Ausgangssituation der Eltern herangezogen wird.

    Also keine empirische Studie, vielmehr eine Tautologie, die als empirische Studie getarnt ist.

    ChrC1
     
    00
    29.6.2010, 23:45
    müsste etwas das empirisch nicht beweisbar

    ist nicht ganz auf der linie des katholischen familienverbandes liegen?

    ML85
    00
    29.6.2010, 10:00
    Danke

    für diesen tollen Beitrag.
    "Menschen sind nicht gleich. Sie unterscheiden sich z.T. ganz erheblich voneinander – Gott sei Dank, möchte ich hinzufügen. Diese Unterschiede zu leugnen, wäre nur dumm, sie beseitigen zu wollen, hingegen despotisch." (Quelle: http://tinyurl.com/24bnu24)

    cosmopolita
     
    14
    28.6.2010, 17:35
    Kirchenhass

    Mich entsetzt der Hass, der immer offener gegenüber der Kirche- im Speziellen der römisch-katholischen- gebracht wird. Ich sehe es noch ein, wenn eine Person persönlich Schlimmes erlebt hat. Aber ist es denn nicht möglich, sachlich zu bleiben? Mein Sohn hat das Gymnasium in der ersten nicht gepackt und war 3 Jahre in einer Wiener Mittelschule. Die Lehrer waren sehr bemüht, das Publikum zum Großteil problematisch. In den Bundesländern schaut das anders aus. Ich selber habe mich in der Schule jahrelang zu Tode gelangweilt, weil ich unterfordert war. Ich plädiere für Aufnahmeprüfungen an Gymnasien, so wie es sie früher gab! Zusätzlich können die Volksschulen Empfehlungen abgeben.

    (.) (.)
    31
    27.6.2010, 16:59
    Den Kampf gegen den Kindergarten haben die Konservativen schon aufgegeben

    In spätestens 20 Jahren wird es auch bei der Schule bis 14 der Fall sein.

    Prof. Dr.
    40
    27.6.2010, 15:23
    also diese Katholiken

    bauen einen Skandal nach dem anderen und erfrechen sich dann auch noch, uns allen zu erklären, was wahr, gut und schön sei; für mich haben diese Leute jeden Kredit verspielt: fromme Worte und inhumane Taten sind in katholischen Kreisen die Regel.

    ChesneyB
    00
    29.6.2010, 13:57

    Es ist sch...egal, wer etwas sagt, wenn die Argumente die Meinung gut untermauern. Und das ist hier der Fall. Im Artikel stehen genug Quellenangaben um das selber nachzulesen, aber die Mühe werden Sie sich vermutlich nicht antun...

    witherabbitt
     
    00
    30.6.2010, 00:16


    Wette, Sie haben diese Studie auch nicht gelesen, und wenn, dann nicht verstanden. Nochmals die entsprechende Stelle: Heller, Begabungsdiagnostik in der Schul- und Erziehungsberatung. Lehrbuch (2. vollst. überarb. Aufl.). Bern 2000 (2. Aufl.), S. 220. Die dort zu findende Skizze zeigt links die bestimmenden »Prädikatoren«, in welchen unter (a) eindeutig, unter (b) versteckt die soziale Ausgangssituation der Eltern herangezogen wird.

    Also keine empirische Studie, vielmehr eine Tautologie, die als empirische Studie getarnt ist.

    ChesneyB
    00
    30.6.2010, 15:48

    Na gut, in dem Fall haben Sie recht. Aber er führt ja nicht nur den Heller an.

    Auswandern, aber wohin?
    00
    27.6.2010, 19:23
    Wenn das die Kriterien

    für die Erlaubnis, sich zu Wort zu melden wird, wird es nicht nur für die katholische Kirche eng, sondern auch für Parteien wie die SP ...

    Max Ebenführer
    21
    27.6.2010, 14:48
    schwachsinniger kommentar!

    als ahs-lehrer behaupte ich, dass es in jeder ahs-klasse in den meisten unterrichtsfächern bspw. 3 sehr gut, 5 gut, 4 befriedigend, 6 genügend und 3 nicht genügend gibt - d.h. es gibt absolut unterschiedliche niveaus der schüleerinnen in den ahs genauso wie in den hauptschulen. in den hauptschulen wird in leitungsklassen diffenrenziert, in den ahs nicht! ich frage mich nun: warum sollte man die gleichaltrigen kinder nicht in gemeinsamen schulen unterrichten (so wie in der volksschule, so wie in beinahe allen ländern der oecd) und gleichzeitig darauf achten, den kindern in den gemeinsamen schulen unterschiedliche angebote machen. kinder brauchen vorbilder und keinen stempel, der ihnen "ahs-nichtreife" aufdrückt (früher noch ärger "b-zug").

    mh294
    11
    30.6.2010, 23:07

    Der Punkt ist nur, dass höchstwahrscheinlich die gute 5 des AHS Schülers(mit vielleicht 45 statt 50% der Punkten), einer 1 auf der Hauptschule entspricht.

    Die "sehr guten" am Gymnasium fadisieren sich zum Teil schon wegen der "nicht genügenden", wenn noch die Hauptschüler dazu kommen, wird es wie in den USA aussehen: die "Guten" überspringen einfach Klassen, bzw. kommen nur zu Tests oder werden an privaten High Schools unterrichtet, damit sie reelle Chancen haben, auf eine bessere Uni zu kommen...

    ChesneyB
    11
    29.6.2010, 14:01

    Stellen diese Unterschiede in der AHS denn nicht eine der größten Herausforderungen an die Lehrer dar? Sie müssen ja den Stoff so vermitteln, daß die Langsamen immer noch mitkommen und die Schnellen sich nicht fadisieren. Und glauben Sie nicht auch, daß diese Unterschiede noch größer werden, wenn man alle Kinder in eine gemeinsame Schule steckt?
    (Und wenn sich im Unterricht jemand fadisiert, weil über- oder unterfordert, dann wird schnell mal der Unterricht gestört - das müßten gerade Sie doch wissen!)

    Ich halte die NMS auch deswegen für entbehrlich, weil ja auch die Möglichkeit besteht, von der HS in die AHS zu wechseln! Das Argument, daß durch frühzeitige Selektion Chancen verbaut werden, ist somit falsch!

    TuringBot
    13
    27.6.2010, 13:20
    wär das schön

    wenn die Vertreter des status quo endlich einmal aufhören würden, hasserfüllte Beiträge und Postings über die bösen Linken zu schreiben, die offenbar nichts anderes im Sinn haben, als "nach unten zu nivellieren", wo sie nur können und unser ganzes Schulsystem von Grund auf zerstören, weil sie von ihrer Ideologie so verblendet sind.

    Vielleicht wäre es mal nett zu schauen, ob die anderen durchaus auch Interesse daran haben, dass es besser wird. Und selbstverständlich: Förderung der Begabten, Differenzierung wo es sinnvoll und hilfreich für die Kinder ist (und warum soll das innerhalb einer Schule schlechter sein, als zwischen den Schulen).

    Das System haben andere Länder auch und fahren gut damit - so grundböse wird es wohl nicht sein.

    Prof Slaughterdyke
    13
    27.6.2010, 14:23
    Ich ziehe für mein Kind...

    Mit Sicherheit eine katholisch geführte Privatschule einer staatlichen vor. Warum man in Schulen und nicht innerhalb von Schulen differenzieren sollte ist sehr leicht erklärbar: Es ist weniger Aufwand.
    Die Nivellierung in die Gesamtschule hat allerdings noch einen wesentlich negativeren Nebeneffekt:
    Die Privatschulen werden mehr Zulauf erhalten und bessere Bildungschancen werden wieder eine Frage des Einkommens. Somit ist die Gesamtschule nicht nur teuer, ineffizient sondern hochgradig antisozial.

    Ashdod
    10
    27.6.2010, 17:31
    aber sicher

    auch die privatpraxen der psychiater brauchen ihren nachschub

    Prof Slaughterdyke
    00
    27.6.2010, 20:25
    Sie meinen ...

    Die Kinder moderner patchwork Familien und alleinerziehender Mütter?

    ChrC1
     
    00
    29.6.2010, 23:48
    richtig, wenn man an die jüngsten

    mißbrauchs- und mißhandlungsskandale im weltverband der patchworkfamilien und der alleinerziehenden mütter denkt kann einem schon das grausen kommen.

    alte frau
    11
    27.6.2010, 12:28

    vielen dank für diesen wertvollen und wichtigen beitrag! keine staat ohne katholische werte!

    ChesneyB
    00
    29.6.2010, 14:02

    Ich glaube, Sie haben den Artikel nicht verstanden. Da ging es nicht um katholische Werte.

    Phillip Decker
    02
    27.6.2010, 12:17
    Hoffentlich...

    legen die Privatschulen im Falle der Einführung der Gesamtschule Aktien auf-da weiß man dann, wo man sicher gewinnbringend investieren kann!Es sei denn, ehemalige Bankdirektoren, die vielleicht eine Zeit lang etwas mit dem Unterrichtswesen zu tun hatten, würden Aufsichtsrartsvorsitzende eines Dachverbands der Gesamtschulen....dann lieber Hände weg von den Aktien...

    Phillip Decker
    00
    27.6.2010, 17:01
    Natürlich...

    Dachverband der Privatschulen...

    sociovation
    60
    27.6.2010, 11:38
    Jene, die im Falle der Gesamtschule

    auf eine Privatschule "flüchten", erziehen ihre Kinder schon von vornhinein auf gesellschaftliche Unbrauchbarkeit hin.
    Wahrscheinlich funktioniert die Gesamtschule eh nur in Kombination mit einem Verbot von Privatschulen - oder mit der Auflage, dass auch Privatschulen als Gesamtschulen zu führen sind, damit sie das Öffentlichkeitsrecht behalten.
    Amerika ist ein denkbar schlechtes Vorbild - aber natürlich gibt es auch Ländern, in denen eine Gesamtschule funktioniert. Da schauen wir aber lieber weg, gell?

    Kommentar posten
    Posting 1 bis 25 von 305
    1 2 3 4 5 6 7

    Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.