Nachteinsatz in Georgien

Stalin-Statue in Gori gestürzt

25. Juni 2010 12:39

Monument soll im Hof des Stalin-Museums aufgestellt werden

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Posting 1 bis 25 von 30
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Chris cross
27.06.2010 16:06

"Für viele Georgier, so auch für den westlich orientierten Präsidenten Michail Saakaschwili, war die Statue ein Symbol für den noch immer herrschenden Einfluss der Moskauer Führung ..." Ich würde eher sagen, dass diese Statue für die oben genannten Personen ein unerwünschtes Symbol für die Mitverantwortung Georgiens an der gemeinsamen Geschichte mit Russland darstellt. Weiter ist anzumerken, dass Stalin für eine Grenzziehung zugunsten der georgischen Sowietrepublik verantwortlich war. Normalerweise wären die ethnisch andersartigen Gebiete Abchasien und Südossetien wohl der hegemonialen russischen Sowietrepublik angegliedert worden.

K.Fischer
08.03.2011 12:27
Gefährliches Halbwissen

Historische Heimat der Osseten ist Alanien (heutiges Nordossetien). Nachdem Russland 1881 ein in Georgien befindliches Gebiet (Dwaleti) Sudössetien benannte, wurde es anschließend von Russland einverleibt. In den Bergen des heutigen Südossetiens lebten zwar Osseten, welche zum Großteil keinen festen Wohnsitz hatten und mit Viehzucht beschäftigt waren. Annexion Georgiens durch Sowjetmacht erfolgte 1921. Nach kommunistischer Umsiedlungspolitik entstand aber 1922 das südossetische autonome Gebiet auf dem georgischen Boden. Die speziellen Probleme der Abchasen, Georgier und Osseten begannen erst dann, als Russland anfing, in Transkaukasien zu herrschen. Denn davor gab es weder eine Zwangsumsiedlung, noch Vertreibung oder ethnische Säuberung dies

K.Fischer
08.03.2011 13:10

...er Völker.
Sie sollten die Kirche im Dorf lassen und keine systematische Geschichtsverfälschung in Konjunktivform betreiben. Davon gibt es reichlich Menschen, welche manipulative Kremlquellen übersetzen.

Adam Markus
27.06.2010 01:21

Naja, immerhin ist niemand dabei gestorben, wie bei der Sprengung eines weiteren Sowjetdenkmals vor einigen Monaten.

Es ist gut wenn keine Stalinstatue mehr steht und der großteil wurde ja schon in den 50ern selber entfernt, was jedoch die faschistoide Georgische Führung hier abzieht hat nichts mit Stalin zu tun.

Es ist der Versuch einer bedrängten, weil misswirtschaftenden und korrupten Führung, von den eigenen Fehlern abzulenken und die alleinige Schuld an allen Problemen auf Russland abzuwälzen.

Es ist nicht leicht neben so einem Nachbarn zu leben, das entschuldigt aber nicht allle Fehler dieser Regierung.

Joseph EU
27.06.2010 16:27
Vielleicht......

um genau das zu verhindern wurde sie mitten in der Nacht abgetragen.....und ob die georgische Regierung wirklich faschistoider ist als die Russische - von der sie massiv bedroht wird - das ist auch noch die Frage....
Komisch das sie sooooo viel Verständnis für das grosse
Russland aufbringen....aber sowenig für dieses - schon immer von Russland usurpierte Georgien....

papst benedikt
28.06.2010 10:49

das arme georgien, dass seine schlimmste zeit hatte, als die sowjetunion von den georgischen verbrechern stalin und berija regiert wurde ;-)

Kuddel - Muddel
 
02.07.2010 13:44
es waren kommunistische Verbrecher....

keine georgischen.

tramtatam
03.07.2010 02:50

einigen wir uns auf kommunistische verbrecher aus georgien!

anders and
 
26.06.2010 16:02
als ob die Russen die Kaukasier unterdrückt hätten!

Es war doch genau umgekehrt - denken Sie nur an Berija und Stalin.

Na gut, Dserschinski war kein Kaukasier, der war Pole. Und Lenin war eine kalmückisch-baltendeutsche Mischung.

Aber gebürtige Russen unter den größten Unterdrückern? Fehlanzeige!

KROT
27.06.2010 10:27

hui na den bösen trotzki habens auch noch vergessen! die armen armen russen.

papst benedikt
26.06.2010 22:13

"die russen" haben niemanden unterdrückt.
"die herrscher der sowjetunion" (vor allem zu stalins zeiten) haben millionen menschen unterdrückt und zwar völlig unabhängig ihrer nationalität.
diese herrscher stammten wie ihre opfer aus russland, der ukraine, weissrussland, georgien usw. usf.

Joseph EU
27.06.2010 07:59
Die Russen haben niemand unterdrückt....

nein alle wollten "heim" ins russische Zarernreich.....sonderbar ....jeder andre Imperialismus ist schlecht....(was ja auch richtig so ist, keine Frage...) aber der russische Imperialismus soll ein Segen sein....??? Peinlich, peinlich ....

papst benedikt
27.06.2010 12:04

dass sie wieder einmal nicht das geringste verstanden haben, ist ja keine neuigkeit.
die sowjetunion wurden nicht von russen regiert sondern von politikern aus verschiedensten ländern.
im gegensatz zu ihnen habe ich nicht das geringste problem damit, autoritäre, diktatorische oder imperialistische systeme zu kritisieren: ihnen aber wird nie ein wort der kritik am nationalsozialismus ihrer ukrainischen freunde über die lippen kommen, sie bejubeln ja die errichtung für denkmäler ukrainischer nazis, wie wir wissen.

Kuddel - Muddel
 
02.07.2010 13:45
die SU wurde von Kommunisten regiert...

ganz einfach.

Milionen wurden ermordet.

jetzt klar?!

Joseph EU
27.06.2010 16:22
Man sollte zumindest meine Posts lesen.....

klar und eindeutig verurteile ich antisemitische Tendenzen im ukrainischem Widerstand, trotzdem war weder Bandera noch Petlurja ein Nazi, sowie auch der baltische und generell der antirussische, bzw. zu gewissen Zeiten antisowietische Widerstand nur vom KGB und seinen Verehrern als generell nazistisch bezeichnet wird...Nachdem die Deutschen gesehen haben das Bandera mitnichten ein Nazi ist, bzw. die freie Ukraine an die Nazis verraten würde kam er auch ins KZ...also tuns ned weiter ihre sovietischen Lügen verbreiten....Ausserdem - und das wissen sie genau - war die SU ein russisches Projekt, so wie vorher das Zarenreich auch - und russifiziert wurde - nicht nur in der Ukraine ....Zarin
Katharina war auch eine Deutsche - na und ?

papst benedikt
28.06.2010 10:55

röhm war dann wohl auch kein nazi, weil er ja auch von den nazis ermordet wurde.
so ist das aber nur in den augen einfacher (zumeist nationalistisch verseuchter) gemüter. tatsache ist: wer mit sich mit den nazis ins bett legte, war ein nazi. und wer im auftrag der nazis freiwillig kämpfte, war ein nazi. da hilft kein herumgerede. auch wer aktiv an stalins verbrechen mitwirkte, war ein stalinist.
da gibt es nicht zu beschönigen.

theGeek
26.06.2010 15:37

weg is', guad is!

monoton
26.06.2010 09:51

ich kann nicht nachvollziehen warum die menschen dort die demontage dieses schlächters nicht befürworten!
stattdessen muß er mitten in der nacht beseitigt werden.

naja, bei uns gibts auch noch genug geisteskranke, die unserem einheimischen geisteskranken mörder und schlächter von millionen nachweinen. dürfte ein geistige defekt sein, das diese leute einen starken führer benötigen, der sie endlich befreit von jeder intelligenz und verantwortung. armselig

A_Schläsinger_vu_Brassel
25.06.2010 22:40

Wieso stand diese Statue bis in unsere Tage dort???

In Braunau steht ja auch schon lange kein Hitler mehr.

KROT
27.06.2010 10:28

der braunauer hat auch den krieg verloren. der gori-typ hat ihn gewonnen. das ist der einzige unterschied.

En Sabah Nur - Apocalypse
26.06.2010 13:57

Der Stalin hat einen Krieg gewonnen, der andere nicht. Gibt doch unzählige Denkmäler für Massenmörder in der westl. Welt.

KROT
27.06.2010 10:28

ja zb che guevara im donaupark in wien. danke liebe spö!

Joseph EU
26.06.2010 09:00
Gute Frage.....

vielleicht kann ja der Papst oder Tramtatam die Notwendigkeit dieser Statue begründen....

tramtatam
26.06.2010 11:47

Danke der Nachfrage, aber tut mir leider, kann ich nicht. Stalin war ein A-loch, und seine hinterlassenschaften gehören abgerissen, allerdings wenn schon denn schon und nicht heimlich nachts wie Schackale. der Initiator(en) des Abrisses scheinen seiner Sache nicht sicher zu sein und wollen übrigens die Stattue nur ins Stalin-Museum (zum weiteren verherrlichen) verlegen, offenbar sind in Gori westliche Delegationen eingeplant und Batono Stalin passt nicht so recht ins Bild der aufgeklärten möchtegerne NATO-Krieger Mitten in der Stadt, ned wahr?

papst benedikt
26.06.2010 11:32

wird wohl für manche leute ähnliche bedürfnisse abdecken wie für sie die errichtung des denkmals für den ukrainischen nazi bandera vor kurzem...
gibt eben noch massen an ewiggestrigen, aber das wissen sie als betroffener ohnehin...

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