Prävention

Kaffee schützt vor Krebs im Rachenraum

27. Juni 2010, 09:15

Tee besitzt nicht diese Wirkung

Philadelphia - Kaffee schützt vor Krebs des Rachenraums. Wer täglich mindestens vier Tassen des Koffeingetränks konsumiert, hat im Vergleich zu Abstinenzlern ein um fast 40 Prozent geringeres Risiko, Tumoren in der Mundhöhle oder im Rachenraum zu entwickeln. Dies zeigt eine Auswertung von neun Studien. Tee hat demnach keine solche Schutzwirkung. Bei koffeinfreiem Kaffee war die Datenbasis für eine Aussage zu dürftig.

"Da Kaffee so viel verwendet wird, und diese Krebsformen so häufig vorkommen und mit einer schlechten Prognose verbunden sind, haben unsere Resultate weitreichende Folgen für die öffentliche Gesundheit", sagt Studienleiterin Mia Hashibe von der Universität von Utah in Salt Lake City, deren Studie im Fachblatt "Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention" erscheint.

Schon früher hatten andere Studien auf ein geringeres Krebsrisiko bei Kaffeetrinkern hingedeutet. Demnach schützt der Koffeintrunk etwa vor aggressivem Prostatakrebs oder auch vor Hirntumoren. (APA)

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18 Postings
nachtigallfan
 
00
16.7.2010, 13:55
ob es wirklich der Kaffee macht?

Es kann ja auch sein, daß Teetrinker ihren Tee heißer trinken als Kaffeetrinker ihren Kaffee. Und man weiß schließlich, daß sehr heiß genossene Getränke das Rachenkrebsrisiko deutlich erhöhen.
Somit finde ich eine solche Studie nichtssagend und damit überflüssig.

super cat
01
30.6.2010, 21:14

Dass das Abwaschwasser das die Amerikaner als Kaffee trinken (sieht wie Tee aus, Boden vom Becher sichtbar) irgendeine Wirkung haben soll wundert mich.

Thralia
00
28.6.2010, 12:19
hm....

das erklärt irgendwie, warum in Ägypten, Marocco, etc. zu Wasserpfeifen immer die heftigsten Kaffeevariationen gereicht werden :) Zufall?

Fragt sich nur, ob der Kaffee die krebserregende Wirkung der Wasserpfeife ganz aufheben könnte....hmmmm

Schnapphahn
01
28.6.2010, 11:47
Ha!

Ich wußte es. Ich lebe gesund.

her wig
71
28.6.2010, 07:26

Kaffee ist immer noch ein Doping- und Suchtmittel. Wird wohl noch ein paar Jahrzehnte brauchen bis auch die "Nebenwirkungen" von zu hohem Kaffeekonsum an die Öffentlichkeit gelangen.

siliconvalley
00

die Nebenwirkungen von zu hohem Koffeingenuss sind erhoehter Blutdruck, Zittrigkeit und Schlaflosigkeit. Weiss man seit jeher.

Dagegen hat Kaffeegenuss positive Auswirkungen auf Alzheimer Disease, Parkinson, diverse Krebsarten.

Philosophin
00
28.6.2010, 11:46
Sie wirken schon jetzt als Brechmittel, warum?

Es fehlt Esprit! > siehe Wikipedia;-)

her wig
10
28.6.2010, 16:39

Was soll ich mit dem Moderamsch?

Der Waehlerwille
 
00
stimmt

was machen sie im internet?

goldstandard
01
27.6.2010, 20:55
Dieser Titel ist wieder Kronenzeitungsniveau!

Es wäre günstig sich bei Schreiben eines Artikels über wissenschaftliche Studien sich grundlegende forschungsmethodische Kenntnisse anzueignen. Aufgrund von Fall-Kontroll Studien können keine Ursache-Wirkungs-Beziehungen festgestellt werden. Es handelt sich um korrelative Beziehungen.

mit_abstand
00
28.6.2010, 00:03

hier ergibt sich die kausalität schon allein aus dem zeitlichen ablauf. die wirkung kann im zeitverlauf logischerweise nicht vor der ursache eintreten

goldstandard
11
28.6.2010, 07:38
Aus dem zeitlichen Ablauf

ergibt sich gar nichts. In der Vergangenheit liegen viele mögliche Faktoren. Man kann sich auch das Schlaf-, Ess-, Sportverhalten etc. anschauen. Nur experimentelle Designs (z. B. randomisierte kontrollierte Studien) lassen Ursache-Wirkungs-Schlüsse zu. Alles andere sind Vermutungen. Es könnte theoretisch sein, dass Leute, die viel Kaffee trinken, eine genetische Veranlagung zum Kaffeetrinken haben und gleichzeitig einen genetischen Schutz vor gewissen Krebserkrankungen. Der genetische Schutz wäre dann aber auch ohne tatsächliches Kaffeetrinken vorhanden. Es gibt aber unzählige alternative Erklärungsmöglichkeiten.

goldstandard
00
27.6.2010, 20:45
Wird hier mit Zahlen manipuliert?

Warum schreibt der Standard nicht die absoluten Krankheitshäufigkeiten?

quaxi669
12
27.6.2010, 20:19
MORGEN

Kaffee begünstigt speiseröhrenkrebs

monella laputa
81
27.6.2010, 19:12
welchen schaden kaffee

im Verdauungstrack (magen & co) anrichtet alleine schon wegen den Gerbstoffen.. bzw. ist Koffein nach wie vor ein Nervengift.. wird wohlweislich unerwähnt gelassen.

Harald Schoenknecht
01
28.6.2010, 10:31

Gift oder Medikament... macht meist nur die Dosis.

PeAcE

BFR_strikes_back
00
27.6.2010, 13:18
Jippii!!!!

Dann hat mein krankhaftes Suchtverhalten doch einen positiven Effekt (neben dem herrlichen wach sein ^^)

opti
21
27.6.2010, 10:34
verantwortungslos?

eine solche meldung ohne kritische überprüfung einfach kommentarlos von einer nachrichtenfirma die durch schlechte qualität schon öfter aufgefallen ist zu übernehmen grenzt an professionelle verantwortungslosigkeit im jurnalismus.

ohne den verdacht der eines komerziellen interesses oder einflussnahme auf solche ergebnisse auch nur anzudeuten ist eine solche vereinfachte darstellung von angeblich wissenschaftlichen erkenntnissen ein ganz gefährliches unterfangen.

auch die statistisch belegbar überdurchschnittlich gebildeten leserinnen und leser von "derstandard" sind möglicherweise in gefahr falsche, im einzelfall lebensgefährliche konsequenzen aus solchen schlagzeilen zu ziehen.

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