Twitter muss Nutzerdaten besser schützen

25. Juni 2010, 10:29
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Beschluss der US-Verbraucherschutzbehörde nach Hacker-Zugriff auf Obamas Konto

Der Kurznachrichtendienst Twitter muss für einen besseren Schutz seiner Nutzer sorgen. Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC verdonnerte die Internetfirma am Donnerstag zu schärferen Sicherheitsmaßnahmen, weil wiederholt Hacker in das System eingedrungen waren. In einem Fall knackte ein Angreifer das Nutzerkonto von US- Präsident Barack Obama, in einem anderen das des Fernsehsenders Fox News. "Wenn ein Unternehmen seinen Nutzern verspricht, dass ihre persönlichen Daten sicher sind, dann muss es dieses Versprechen auch einhalten", sagte FTC-Vertreter David Vladeck.

Zu simple Admin-Passwörter

Die Behörde bemängelte besonders die zu simplen Administrator-Passwörter. Dadurch sei es Hackern gelungen, Anfang 2009 die Kontrolle über die komplette Website zu übernehmen, stellte FTC fest. Twitter hat bereits Abhilfe versprochen. Die Behörde kontrolliert die Umsetzung. Der junge Franzose, der in Obamas Konto eingedrungen war, hatte angegeben, einfach persönliche Daten über Twitter-Mitarbeiter gesammelt und daraus auf deren Passwörter geschlossen zu haben. In einem Fall hatte er Erfolg. Die Verhandlung gegen ihn endete am Donnerstag. Er kam mit einer Bewährungsstrafe davon. (APA)

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