US-Finanzmarktreform in der Sackgasse

25. Juni 2010, 09:27
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Uneinigkeit bei der Regelung des Derivatehandels zieht die Gespräche über die Finanzreform in die Länge

Washington - Die US-Abgeordneten stecken wegen der umstrittenen Verschärfung der Regeln für den Derivatehandel bei der Finanzmarktreform in einer Sackgasse. Auch nach zwölfstündigen Verhandlungen ist in der Nacht zu Freitag kein Kompromiss in Sicht.

Nach dem Entwurf der Demokraten sollen Banken ihre riskanten Swap-Geschäfte in eigene Gesellschaften auslagern. Die Senatorin von Arkansas, Blanche Lincoln, besteht darauf, dass diese Passage bleibt. Die Demokraten haben sich vorgenommen, noch in der Nacht zu Freitag einen endgültigen Kompromiss vorzulegen.

Die Verhandlungsführer müssen die verschiedenen Gesetzesentwürfe aus Repräsentantenhaus und Senat in Einklang bringen. Gelingt eine Einigung, könnte Präsident Barack Obama die Reform bei dem am Freitag in Kanada beginnenden G-20-Gipfel als Vorbild für andere Länder präsentieren. (APA/Reuters)

  • U-Bahnstation in New York.
    foto: epa

    U-Bahnstation in New York.

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