Jacksons Schulden fast getilgt

24. Juni 2010, 18:52
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Zum Todestag dürfen Fans Mausoleum besuchen

Am Freitag vor einem Jahr um 23.26 Uhr mitteleuropäischer Zeit starb der "King of Pop" in einer Klinik in Los Angeles. Wie die Obduktion später ergab, erlag Michael Jackson einer "akuten Vergiftung" durch das Narkosemittel Propofol. Vergangenen Februar wurde der Leibarzt des 50-Jährigen, Conrad Murray, der ihm das Mittel verabreicht haben soll, wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Ob beziehungsweise wann dem Kardiologen, der weiterhin als Arzt praktizieren darf, der Prozess gemacht werden könnte, ist noch unklar.

Als Jackson starb, liefen gerade die Vorbereitungen für 50 Comeback-Konzerte in London. Unter dem Titel "This is it" kam posthum ein Film über die Probearbeiten dazu ins Kino, der weltweit etwa 260 Mio. Dollar (rund 212 Mio. Euro) einspielte. Die Verwalter von Jackson Erbe tragen einen Schuldenberg von mehr als 500 Mio. Dollar (403 Mio. Euro) ab - nach Berichten von US-Medien soll dieser in den vergangenen zwölf Monaten fast vollständig abgebaut worden sein.

Ohne Erfolg waren allerdings die nach Jacksons Tod geplanten Tribute-Konzerte. Die Gigs in Wien, London und vor kurzem erst in Rom wurden allesamt wegen mangelnden Interesses an den Tickets abgesagt. Einen großen Fanansturm erwartete zum ersten Todestag dagegen der Forest-Lawn-Friedhof in Los Angeles, auf dem Jackson beigesetzt wurde. Er ermöglicht erstmals Nichtangehörigen des Sängers einen Blick auf das Mausoleum. (spri, DER STANDARD; Printausgabe, 25.6.2010)

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