Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Die Wiener SPÖ überlegt einen "Plan B" in Sachen Hausmeister: Weil die ÖVP signalisiert hat, einem neuen Bundesgesetz zur Wiedereinführung derselben keinesfalls zustimmen zu wollen, dürfte der "Hausbesorger neu" nun auf Wiener Gemeindebauten beschränkt werden. Dies erklärte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) am Donnerstag. Die ersten Hausmeister sollen bereits im Herbst bei Wiener Wohnen angestellt werden können.
Die Wiener SPÖ hatte die Frage, ob ein neues Hausbesorgergesetz kommen soll, im Rahmen der Wiener Volksbefragung im Februar diesen Jahres erheben lassen. Damals votierten mehr als 80 Prozent der Bevölkerung dafür, der Bund wurde von der Stadt Wien daraufhin um die Vorlage eines Gesetzesentwurfs ersucht. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) legte diesen vor wenigen Wochen vor, die ÖVP lehnt in strikt ab.
Problematische Aufgaben
Man lasse sich von der Wiener ÖVP-Chefin und Staatssekretärin Christine Marek aber nicht länger auf der Nase herumtanzen, so Ludwig. Sollte sich die ÖVP nicht umstimmen lassen, wolle man den "Wiener Weg" sehr schnell beschreiten, kündigte der Vizebürgermeister an.
Auf Landesebene können einige Angelegenheiten jedoch nicht umgesetzt werden, etwa bestimmte Arbeitszeitenregelungen. Dadurch können Leistungen wie nächtliches Schneeräumen nicht vom Hausmeister übernommen werden, weil damit gegen das Arbeitszeitgesetz verstoßen werden würde. Diese Tätigkeit müsste dann mittels Zusatzvertrag oder von einer zusätzlichen Person verrichtet werden.
ÖVP sieht "Wahlkampfschmäh"
Problematisch sind auch andere Aufgaben, die nicht an fixe Arbeitszeiten gebunden werden können: "Wenn sich beispielsweise jemand im Lift übergibt oder ein Hundstrümmerl im Stiegenhaus liegt", so Ludwig, der einmal mehr betonte, dass das Prinzip Freiwilligkeit gelte: Die Mieter sollten darüber entscheiden können, ob sie in ihrer Anlage einen Hausbesorger wollen oder nicht.
Die ÖVP kritisierte in der Aktuellen Stunde zum Thema den Entwurf des Bundesgesetzes. Der "Wahlkampfschmäh" habe den "Volksbefragungsschmäh" zur Vorgeschichte, ätzte VP-Mandatar Wolfgang Aigner. Die SPÖ wolle "Privilegienjobs" schaffen, kritisierte er die im Entwurf vorgesehene Möglichkeit einer Nebenbeschäftigung, und fragte: "Wie soll der Hausmeister dann in der betreffenden Anlage anwesend sein?"
Grüne gegen "Blockwart"
Der nicht amtsführende FPÖ-Stadtrat Johann Herzog sprach sich grundsätzlich für Hausbesorger aus, der vorliegende Entwurf könne aber von der FPÖ keine Zustimmung erhalten: "Er ist auf weiten Strecken unklar." Offen seien etwa die Bezahlung und Regelungen die Arbeitszeit betreffend.
"Ja zu einem neuen Hausbesorgergesetz, nein zu Privilegien", fasste der nicht amtsführende Stadtrat David Ellensohn von den Wiener Grünen den Standpunkt seiner Partei zusammen. Hausbesorger seien in Hausgemeinschaften wichtig, da dadurch in Notfällen rasch eine Ansprechperson zur Verfügung stehe. Diese Ansprechperson soll auch kleinere, kostengünstige Reparaturen durchführen können und eine Schnittstelle zur Hausverwaltung darstellen. "Die Hausbesorger sollen aber keine 'SPÖ-Informanten' beziehungsweise Hausinspektoren darstellen, sondern in erster Linie Kontaktperson und soziale Anlaufstelle sein", so Ellensohn. Man wolle keinesfalls einen "Hausinspektor, einen Blockwart, der alle Mieter überwacht". Als positiv bezeichnete Ellensohn die Wahlfreiheit der Bewohner.
Höhere Gehaltsgrenzen beschlossen
Beschlossen wurde vom Wiener Landtag am Donnerstag, dass ab 1. Oktober - und somit unmittelbar vor der Wahl - auch Besserverdienenden der Zutritt zu geförderten Wohnungen gewährt wird. Mit der entsprechenden Gesetzesnovelle wird jene Einkommensgrenze nämlich deutlich angehoben, die den Zugang zu geförderten Gemeinde-, Miet- und Eigentumswohnungen regelt (wir berichteten). Die Grünen stimmten als einzige Partei nicht zu. (map/APA)
Zivilrechts-Professor Andreas Vonkilch verweist auf "gefestigte Judikatur" des OGH zum allgemeinen Transparenzgebot laut Konsumentenschutzgesetz
Nur etwas mehr als zwei Drittel wissen über Grundbuchseintragung Bescheid, im bundesweiten Schnitt sind es immerhin drei Viertel
Wer seine Mietwohnung als Ferien-Apartment anbietet, sollte dies nicht länger als sechs Monate im Jahr tun
Haus- und Gewerbeflächenbesitzer sollen alle 30 Jahre 20 bis 25 Cent pro Quadratmeter Nutzfläche für die Erhaltung städtischer Infrastruktur zahlen
Mehrere Gesetzesänderungen waren nötig, damit keine Mieter benachteiligt werden. Für den ÖVI ist das "unerträglich"
Grüner Justizsprecher Steinhauser drängt auf Totalreform, Wohnbaustadtrat Ludwig hat vier Hauptforderungen - Immo-Investoren wollen "Mietrecht für das 21. Jahrhundert"
Familien und Betriebsübergaben sind begünstigt - Ministerrat segnete neue Vorlage der Justizministerin ab
Karl: Eintragungsgebühr weiter nach Einheitswert berechnet - Rechtsanwälte: Werden Ministerin "beim Wort nehmen"
Gerichtstermin Ende November - Verfahren wegen versuchter gewaltsamer Räumung eingestellt - Dubiose Eigentümer haben 15 Häuser in Wien
Höchstrichter hegen Bedenken gegen niedrige Steuer auf geschenkte und vererbte Grundstücke
Große Unterschiede bei Prämien und Leistungen - Arbeiterkammer rät zu regelmäßigen Überprüfungen der Polizzen
Gesetzesnovelle bringt weiteren Schritt in Richtung elektronischer Abfragen und Dokumenteinreichungen
Neue Grundstücksdatenbank ab 7. Mai - Keine Eintragungen zwischen 27. April und 6. Mai möglich
Die Regelung, dass die Postdienstleister den Austausch bezahlen müssen, hält der Verfassungsgerichtshof nicht für verfassungswidrig
Ariel Muzicant ließ auf einer Podiumsdiskussion durchblicken, dass es für Geschäftsraummieter zahlreiche Wege gibt, das Mietrechtsgesetz auszunutzen
Anlässlich des "Weltverbrauchertags" zieht die Arbeiterkammer Bilanz über das Jahr 2011
Niedermühlbichler einstimmig als Präsident bestätigt
Justiz will durch technische Modernisierungen bis zu 80 Prozent an Kosten einsparen - Keine Gebührenerhöhung
Verband der Immobilientreuhänder fordert ein "zukunftstaugliches Mietrecht" und stellt dafür auch Zugeständnisse in Aussicht
FP-Landesrat Haimbuchner will 6,6 Millionen Euro sparen - Grüner Anschober sagt ein "Klares Nein" dazu, auch die SPÖ ist erzürnt
VfGH: "Völlig veraltete Einheitswerte" für Bemessung ungeeignet - Reparaturfrist bis Ende 2012
Preisabschläge für Wohnungen mit schlechten Öko-Standards sowie ein transparenteres Abrechnungssystem vorgeschlagen
Widersprüchliche OGH-Entscheidungen machen eine Mietrechtsnovelle dringend notwendig. Doch die politischen Fronten bleiben bei diesem Thema verhärtet
Bis zu 50 Tote jährlich durch Stromschläge und Elektrobrände
Austausch der alten Postfächer bis Ende 2012 durch die Post – "Voreilige" Gebäudeeigentümer bekommen Kosten nicht rückerstattet
... Schneeräumen dürf ma net, mit der Arbeitszeitregelung kommen wir nicht hin, aber extra Stunden soll er als Sozialarbeiter, Mediator und Ansprechperson am besten rund um die Uhr sein, Reperaturen soll er auch noch machen und das für einen scheiß Lohn. Da sieht man wieder wie gut das alte Hausbesorgergesetz all diese Faktoren berücksichtigt hat und wie wenig Politiker von diesem Beruf eigentlich kennen - oder geht es einfach nur darum sich vor der Wienwahl zu profilieren. Übrigens es waren nicht 80 Prozent der Wiener, denn die Wahlbeteiligung war keine 100 Prozent - also richtig rechnen und nicht medial die Leute verschaukeln.
Habe den de-facto Boycott der ÖVP damals schon für kontraproduktiv gehalten. Gescheiter wäre gewesen, klare Abstimmungsempfehlungen abzugeben. So hat man sich aber selbst aus dem Spiel genommen. Nachträgliches Jammern kommt politisch gar nicht gut. Aber was will man von der Wiener ÖVP schon groß? Die Politik allgemein scheint eine personelle Negativauslese zu sein, die Wiener ÖVP ist aber eine ganz besonders negative.
auch bei wahlen, egal ob NR-/LTwahlen etc. bestimmen immer nur diejenigen, d.daran teilnehmen.
ohne diese umfragen auch nur im geringsten einer wahl gleichzusetzen,aber zu sagen,d.nicht 100% abgestimmt haben ist unfug.
was z.b. für eine NR-wahl gilt gilt sicher auch für 1 umfrage.
warum d.övp so gegen 1 neues hausmeistergesetz wettert u.d.einstellung v.hausmeisterINNEN weiterhin verbieten will ist mir 1 rätsel. genau so 1 rätsel ist warum d.schüssel-regierung d-neueinstellung v.hausmeister per gesetz verboten hat. wer hatte 1 fin.oder and.vorteil v.d.abschaffung d.HM?
hat d.övp angst, d.alles,bes.in gemeindebauten, besser funktioniert?
was hat d.övp dagen, d.d.bewohner selbst bestimmen ob sie 1 hausmeister wollen oder nicht?
Nun, dann soll man schreiben dass sich 80% der Umfrageteilnehmer für ein neues Hausbesorgergesetz ausgesprochen haben, aber bestimmt nicht 80% der Bevölkerung.
Die ÖVP will bestimmt keine Hausbesorger verbieten und hat es auch nie, sie können sogar jetzt einen anstellen. Niemand verbietet Ihnen das. Und es ist günstiger als vorher. Der Landeshauptmann, legt nämlich nicht mehr wie zuvor die Tarife fest und der Kündigungsschutz fiel auch und entspricht nun dem eines normalen Angestellten.
Ein Hausbesorger ist nun eben ein normaler Beruf wie jeder andere auch ohne spezielle Vorrechte.
wer schweigt stimmt zu ist einer der größten "blödsinne" die ich jemals gelesen habe.
schweigen bedeutet gar nichts.
man könnte heute sogar eher sagen - und das kann man vielleicht sogar empirisch belegen bei wahlen - wer schweigt ist politikverdrossen und hat mit dem politischen leben abgeschlossen !!!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.