Viacom verliert Milliardenklage gegen YouTube

24. Juni 2010, 10:00
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Medienkonzern forderte Schadensersatz wegen Urheberrechtsverletzungen

MTV-Eigner Viacom ist am Mittwoch mit einer Klage gegen das Internet-Videoportal YouTube gescheitert. Der Medienkonzern hatte YouTube und dessen Muttergesellschaft Google Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen und eine Milliarde Dollar (815 Mio. Euro) Schadenersatz gefordert. Zur Begründung erklärte Viacom, auf YouTube würden illegal Videoclips von MTV sowie Sendungen der Kabelkanäle Comedy Central und Nickelodeon gezeigt, die ebenfalls Viacom gehören. Ein Bundesgericht in New York lehnte die Eröffnung eines Verfahrens am Mittwoch jedoch ab.

Google nicht haftbar

Richter Louis Stanton folgte der Argumentation von Google, dass Internet-Plattformen nicht für Urheberrechtsverletzungen haftbar gemacht werden dürften, wenn sie die illegal eingestellten Inhalte nach Eingang einer Beschwerde sofort löschten. Diesen Kompromiss sieht ein US-Gesetz aus dem Jahr 1998 vor. Der Verteidigungslinie von Google hatten sich auch das soziale Netzwerk Facebook, das Online-Auktionshaus eBay und der Suchmaschinen-Betreiber Yahoo angeschlossen. Viacom will Berufung gegen die Entscheidung einlegen. (APA)

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    Grund zur Freude für Youtube-Gründer Chad Hurley und Steven Chen und ihre Nutzer

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