Unfallserie in Niederösterreich

21. April 2003, 18:15
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Stau auf der Westautobahn - Lange Grenzwartezeiten bei der Osterrückreise

Wien - Die Serie der Verkehrsunsfälle in Niederösterreich setzte sich Montagnachmittag fort. Unfälle auf der Westautobahn (A 1) sowie in der Wachau im Zuge der B 3 zwischen Melk und Krems führten zu umfangreichen Stauungen.

Vermutlich nach einem Reifendefekt hatte sich nach Angaben des ÖAMTC ein Fahrzeug auf der Westautobahn (A 1) zwischen Oed und Amstetten/West in Fahrtrichtung Wien überschlagen. Zwei Personen wurden verletzt. Innerhalb kurzer Zeit reichte der Stau im dichten Rückreiseverkehr kilometerweit zurück. Ab St. Pölten bewegten sich die Kolonnen auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens auf der A 1 nur noch mit etwa Tempo 60 km/h nach Wien.

Zahlreiche Auffahrunfälle mit Sachschäden ereigneten sich im Laufe des Nachmittags auch auf der B 3 in der Wachau zwischen Melk und Krems. Durch den starken Ausflugsverkehr blieben entsprechende Staubildungen nicht aus.

Tödlich endete ein Verkehrsunfall abseits der Hauptverbindungen. Wie der ÖAMTC berichtet, verstarb ein Motorradfahrer noch an der Unfallstelle auf der Bad Vöslauer Straße (B 212) zwischen Berndorf und Ödlitz. Er war gegen einen Pkw geprallt. Lange Grenzwartezeiten

Am Grenzübergang Nickelsdorf musste man sich bei der Einreise nach Österreich bis zu drei Stunden gedulden. Wartezeiten von einer Stunde wurden aus Klingenbach, Drasenhofen und aus Spielfeld Autobahn gemeldet. An der Grenze am Loiblpass wurde der Verkehr bei der Einreise nur blockweise abgefertigt.

Starker Verkehr auf Nord-Süd-Transitrouten

Sehr stark war der Verkehr auf den Nord-Süd-Transitrouten in Westösterreich in Richtung Norden. Auf der Rheintal Autobahn (A 14) bildete sich immer wieder ein kurzer Stau vor dem Pfänder Tunnel bei Bregenz in Fahrtrichtung Deutschland. Grund war Verkehrsüberlastung. In Niederösterreich führte ein Verkehrsunfall auf der Süd Autobahn (A 2) im Baustellenbereich bei Guntramsdorf zu Verzögerungen und Staubildungen Richtung Wien. (APA)

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