38 Menschen bei Erdrutsch in Kirgisien getötet

21. April 2003, 13:03
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Keine Hoffnung auf Überlebende

Bischkek/Moskau - Bei einem Erdrutsch in der zentralasiatischen Republik Kirgisien sind vermutlich 38 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Rettungskräfte vom Montag bestand keine Hoffnung auf Überlebende. Unter den Opfern seien auch 17 Kinder, teilte die kirgisische Regierung in der Hauptstadt Bischkek mit.

Nach tagelangen Regenfällen hatten am Sonntag Erdmassen das Bergdorf Kara-Taryk im Süden des Landes in der Nähe der Stadt Osch verschüttet. Rettungskräften gelang es bis zum Montagnachmittag, fünf Leichen zu bergen. Der kirgisische Zivilschutz warnte vor weiteren schweren Erdrutschen im Grenzgebiet zu China.

Staatspräsident Askar Akajew ordnete an, die überlebenden Dorfbewohner unverzüglich mit Hilfsgütern zu versorgen. Der Erdrutsch hatte elf von insgesamt dreißig Häusern des Dorfes erfasst. (APA/dpa)

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