Was nicht sein darf...

21. April 2003, 12:28
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Microsoft zwingt Entwickler mit der Androhung von rechtlichen Schritten Vorführung von MS-Software unter Linux abzusagen

Nachdem sich Microsoft bisher eher zurück gehalten hat, wenn es um den Einsatz der eigenen Software unter dem Open Source Betriebssystem Linux geht, scheint der Softwarekonzern nun aktiver gegen solch "unerwünschte" Anwendungsmöglichkeiten vorzugehen, wie das Online-Magazin The Register berichtet. Dem Entwickler Whil Hentzen wurde nun rechtliche Schritte angedroht, falls er die geplante Vorführung des Einsatzes der MS-Datenbankanwendung Fox Pro unter Linux nicht absage.

Lizenz

Nach Auffassung der Redmonder verstoße nicht nur die Vorführung sondern bereits der entsprechende Einsatz der Software gegen die Lizenzvereinbarungen von FoxPro. Hentzen selbst will den Sachverhalt mit den Verantwortlichen von Microsoft abklären, da er sich bisher auf der legalen Seite sah, solange der Linux-Rechner eine eigene Lizenz besitze.

Background

FoxPro lässt sich so wie zahlreiche andere Windows-Software - so auch das MS-Officepaket - mittels der Windows-API-Nachbildung Wine unter Linux zum Laufen bewegen. (red)

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