Überschwemmungen im Nordosten Afghanistans

20. April 2003, 12:31
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Zweihundert Familien vor dem Ertrinken gerettet

Kabul - Nach Überschwemmungen im Nordosten Afghanistans hat das Verteidigungsministerium zweihundert Familien mit Hubschraubern vor dem Ertrinken gerettet. Der Sprecher der UN-Mission in Afghanistan, David Singh, sagte am Sonntag, drei Kinder würden noch vermisst. Der Fluss Gorban war am Samstag plötzlich über die Ufer getreten und hatte Dörfer nordöstlich der Hauptstadt Kabul überschwemmt.

Einige Menschen hätten sich retten können, andere seien jedoch in ihren Häusern eingeschlossen gewesen, sagte Singh weiter. Das Verteidigungsministerium habe daraufhin Hubschrauber geschickt. Vertreter der Vereinten Nationen und der afghanischen Regierung berieten am Sonntag in Kabul gemeinsam mit Hilfsorganisationen über Hilfe für die betroffenen Dörfer. (APA/AP)

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