EU verlängerte Exportverbote wegen Geflügelpest

24. April 2003, 09:54
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Eine Million Tiere sollen notgeschlachtet werden- Schutzmaßnahmen für gefährdete Bauern angeordnet

Brüssel - Die Europäische Union hat wegen der Ausbreitung der Geflügelpest bereits bestehende Exportverbote für die Niederlande und Belgien verlängert.

Aus den Niederlanden darf bis zum 12. Mai kein lebendes Geflügel ausgeführt werden, für Belgien gelten entsprechende Maßnahmen bis zum 10. Mai. Damit solle eine weitere Verbreitung der Krankheit verhindert werden, teilte der Ständige EU-Ausschuss für die Lebensmittel- und Tiersicherheit am Mittwoch nach einer Sitzung in Brüssel mit.

Um die Geflügelpest in Belgien einzudämmen, soll eine Million Tiere notgeschlachtet werden. Das kündigte Gesundheitsminister Jef Tavernier am Mittwoch in Brüssel an. Betroffen sind 57 Betriebe in der östlichen Provinz Limburg. Die Hälfte dieses Geflügels soll in die Geschäfte kommen. Der Verzehr sei sicher, sagte der Minister. Die Maßnahme werde mit der EU-Kommission abgesprochen. Die Regierung schätzt die Kosten für die Notschlachtung auf bis zu 20 Millionen Euro.(APA/dpa)

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