Grazer Kulturbeirat fordert Kontinuität ein

23. Juni 2010, 18:58

"Konstruktive Politik ad absurdum geführt"

Graz - Die Kulturagenda ist in der Stadt Graz ein Wanderpokal: Mit Wolfgang Riedler, der die SP-interne Kampfabstimmung gegen Elke Edlinger verloren hat, sind es bereits vier Kulturstadträte, "die jeweils nach knapp zwei Jahren entweder selbst zurückgetreten sind oder gegangen wurden". Dies stellte der Kulturbeirat der Stadt ernüchtert in einem offenen Brief fest.

Die Folge sei, "dass jede verbindliche, aufbauende, konstruktive Kulturpolitik ad absurdum geführt wird". Die Kulturmanager fordern, eine "qualifizierte Person mit dauerhaftem kulturpolitischem Interesse" für das Amt zu nominieren. Wen Edlinger bestellt, war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt. (trenk / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 24.6.2010)

 

Erich Strophl
00
24.6.2010, 12:08
eine "qualifizierte Person mit dauerhaftem kulturpolitischem Interesse"

wäre wirklich einmal was tolles. die letzten kulturstadträte kamen ja eher aus sehr kulturfremden fachgebieten. da blieb bei der besetzung halt kein anderes resort mehr über als die kultur. der letzte "vom fach" war wohl mit strobl besetzt....! und der hatte zumindest die idee zu 2003...

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