Kleine schwarze Luxuskarte

23. Juni 2010, 17:21
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American Express bringt Centurion nach Österreich

Sie ist schwarz, und sie ist nobel. Die Centurion Card von American Express gilt als exklusivste und wertvollste Kreditkarte der Welt. Jede Karte ist handgefertigt aus Titan, wird von Hand geschnitten und geschliffen und ist somit ein Unikat. Per Laserprägung wird die Karte für Inhaber personalisiert.

Dementsprechend exklusiv ist auch der Kreis derer, die so eine Karte besitzen. Denn aussuchen kann man sich das kleine schwarze Zahlungsmittel nicht. Man wird ausgesucht - die Centurion Card wird nämlich nur per Einladung von der American-ExpressGeschäftsführung an einen kleinen Kreis von Kartenmitgliedern vergeben. In erster Linie richtet sich das gute Stück an bestehende Platinum-Card-Halter, die einen sechsstelligen Jahresumsatz aufweisen. Weil die Nachfrage nach diesem exklusiven Stück auch in Österreich gestiegen ist, wird die Centurion Card nun auch hierzulande eingeführt.

Verbunden ist damit ein Rund-um-die-Uhr-Service für die Karteninhaber. Vor allem Emotionen, Erlebnisse und Ereignisse - zu denen es keine Tickets gibt - will man den Kunden mit der Karte vermitteln. Dazu zählt etwa ein Concierge-Service, der Business- und Sekretariatsdienste übernimmt, sich um die Organisation von Geburtstagsfeiern und Empfängen kümmert, Private Shopping-Termine vereinbart oder sogar After-Hour-Shopping möglich macht. Aber auch Klassiker wie medizinische Notfallshilfe oder Hilfe bei Verlust von Dokumenten oder Zahlungsmitteln sind inkludiert. Extras und Vergünstigungen bei Kreuzfahrtpartnern oder die individuelle Reisebetreuung - samt Limousinenservice - runden das Luxus-angebot ab.

Für diesen umfassenden Service müssen die Karteninhaber eine Jahresgebühr von 2000 Euro berappen - plus einer einmaligen Aufnahmegebühr von ebenfalls 2000 Euro. Bisher wurde die schwarze American-Express-Karte in 15 Märkten eingeführt. In Österreich zeichne sich ab, dass deutlich mehr Karten nachgefragt würden, als American Express zur Verfügung stellen kann, heißt es. (Bettina Pfluger, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 24.6.2010)

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