ÖH Salzburg ruft zu Protesten und Solidarität auf

23. Juni 2010, 14:27
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Von Montag bis Freitag verschiedene Aktionen unter dem Motto: "Wir zahlen nicht für die Krise - wir kämpfen!"

Salzburg- Europaweit würden Milliarden in Bankenrettungspakete gepumpt, gleichzeitig aber Investitionen in Bildung und Sozialwesen gestrichen und bei Arbeitnehmern Einsparungen gefordert. "Die Profitlogik hat uns in die Krise manövriert - jetzt sollen die betroffenen Menschen dafür bezahlen - da machen wir nicht mit!", sagte Svjetlana Vulin vom Vorsitzteam der ÖH Salzburg. Deshalb ruft die ÖH Salzburg zur Woche des Protestes und der Solidarität auf, wie am Mittwoch in einer Aussendung mitgeteilt wurde.

Auch die Uni Salzburg sei von Kürzungen betroffen: Ihr Budget wird ab 2012 um 20 Millionen Euro gestutzt. "Wir zeigen uns solidarisch mit den Protesten in Griechenland und ganz Europa: Was heute in anderen Ländern an Kürzungen gefordert wird, wird morgen uns betreffen", meinte Tatjana Markl vom Vorsitzteam.

"Die Krise zeigt eines ganz deutlich: So wie Arbeit und Reichtum in diesem Wirtschaftssystem verteilt werden, kann eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung nicht garantiert werden. Viele Menschen leben in Armut, obwohl es längst genug für alle gäbe. Es ist Zeit für ein grundsätzliches Umdenken", forderte Jannis Menn, Pressereferent der ÖH Salzburg.Heute soll um 16.00 Uhr eine Kundgebung vor der Wirtschaftskammer Salzburg abgehalten werden, und für Freitag ist eine Demonstration unter dem Motto "Wir zahlen nicht für die Krise - wir kämpfen!" um 18.00 Uhr auf dem Mirabellplatz geplant. (APA)

 

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