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"Cyberlocker": Neues Schreckgespenst am Piraterie-Himmel Hollywoods

23. Juni 2010, 11:32
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    foto: paramount

    Cyberlocker stellt für Filmindustrie große Gefahr dar.

Illegale Online-Speicher locken User mit günstigen Abopreisen

Konsumenten, die sich die neuesten Kinofilme von illegalen Filesharing-Portalen aus dem Internet herunterladen, sind nicht länger das größte Problem der Filmindustrie. Was die Entwicklung der Online-Piraterie betrifft, treibt bereits ein neues Schreckgespenst den Angstschweiß auf die Stirn der Hollywood-Bosse: Sogenannte "Cyberlocker", die es Usern gegen eine geringe monatliche Abogebühr ermöglichen, online gespeicherte digitale Daten wie Filme, Musik oder Bilder günstig und unkompliziert aus dem Web ins heimische Wohnzimmer zu schaufeln.

Cyberlocker

"Cyberlocker sind heute mit Abstand die beliebteste und weitverbreitetste Art und Weise, wie Konsumenten illegale Piraterieinhalte nutzen", stellt Fred Huntsberry, COO beim US-amerikanischen Produktionsstudio Paramount Pictures, gegenüber dem Branchenblatt "The Hollywood Reporter" fest. Die entsprechenden Angebote, die Huntsberry zufolge zumeist von mafiaähnlichen Organisationen betrieben werden, würden ursprünglich vor allem in Ländern wie Russland, der Ukraine oder Kolumbien operieren.

Kein neues Phänomen

"Cyberlocker gibt es als Phänomen schon seit einigen Jahren. An sich sind das legale Filesharing-Dienste, die Usern einen bestimmten Online-Speicherplatz für größere Datenmengen bieten", erklärt Monique Göschl vom Generalsekretariat des Vereins für Anti-Piraterie der Film- und Videobranche (VAP) auf Nachfrage von pressetext. Inzwischen würden derartige Services aber zunehmend dafür eingesetzt, um Nutzern den Zugang zu illegalen Inhalten zu ermöglichen. "Wir beobachten diese Entwicklung schon seit längerem", betont Göschl.

Urheberrecht

Doch auch wenn sich die Online-Piraterieindustrie ständig neue Spielarten einfallen lässt, wie sie ihren kommerziellen Nutzen aus der illegalen Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte steigern kann, das Grundproblem bleibt der VAP-Expertin zufolge immer dasselbe: "Wir müssen den Ursprung der Piraterie bekämpfen und verhindern, dass Filme einfach abgefilmt und ins Netz gestellt werden können. Um gegen die Betreiber dieser Cyberlocker, die sehr viel Geld für ihr Angebot aufwenden, vorgehen zu können, ist ein stärkerer politischer Wille von Nöten."

Angebot und Nachfrage steigen

Wie aus dem "Hollywood Reporter"-Bericht hervorgeht, ist die Zahl der Anbieter und Nutzer von Cyberlockern in den vergangenen paar Monaten rapide nach oben geklettert. Ausschlaggebend für den enormen User-Zustorm sei dabei vor allem die zunehmende Qualität des illegalen Angebots und der unglaublich attraktive Abopreis. Dieser liegt im Durchschnitt bei fünf Dollar pro Monat und erlaubt dem Kunden den uneingeschränkten Zugriff auf das volle Filmangebot der illegalen Online-Speicher. (pte)

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Posting 1 bis 25 von 62
1 2
whei
00
25.6.2010, 05:00
files.mail.ru + zippyshare.com

Meiner Meinung nach die Downloader freundlichsten Filehoster, denn man braucht keinen Premium Account um vernünftig dort runterladen zu können.

Vielleicht hilft die Info ja dem einen oder anderen.

solandre
 
00
24.6.2010, 17:04

http://www.freemediatv.com

auf dieser seite kann man filme, welche auf cyberlockern abgelegt sind als streaming video - aber in normaler download qualität - ansehen. kann man auch lokal abspeichern. funktioniert bei seit einem jahr bestens.

aber ACHTUNG!!! ich besuche die seite nur mit firefox 3.6 und installiertem und aktiviertem noscript-addon. diese seite hat zwar einen äusserst guten ruf, allerdings haben seiten dieser art einen äusserst schlechten ruf. also sie sind normalerweise mit spionagescripts und fallen nur so übersäht. den divx-webplayer unbedingt auch nur von der original divx-hompage herunterladen!

bad user
01
24.6.2010, 11:27
Die entsprechenden Angebote, die zumeist von mafiaähnlichen Organisationen betrieben werden, ...

Und, wer hat damit angefangen ???

uinsel
04
24.6.2010, 07:41

"Wir müssen den Ursprung der Piraterie bekämpfen und verhindern, dass Filme einfach abgefilmt und ins Netz gestellt werden können. "

hehe, DAS ist nicht euer problem. wer schaut sich schon gern screener an?

Al Borland
00
24.6.2010, 09:00

Richtig. Die müssen einfach aufhören qualitativ hochwertiges Videomaterial auf DVDs und BluRays zu verkaufen.

Dann kann es auch keiner mehr kopieren. :-)

notanickname
00
23.6.2010, 23:22

Und das schönste an der Sache, die Medienindustrie treibt die Konsumenten zu solchen Anbietern, denn:
Alle Klagen gegen Tauschbörsennutzer sind Schadensersatzklagen wegen der weitergetauschten Inhalte.
Ladet man von obigen Anbietern runter, tauscht man keine Inhalte aus und ist somit vor diesen geisteskranken Schadenersatzforderungen geschützt.

Ein klares Eigentor seitens der Medienindustrie, vor allem wenn man bedenkt, daß hier wirklich Geld in kriminelle Hände gelangt - was bei Tauschbörsen nicht der Fall ist.

Mahnende Stimme
016
23.6.2010, 22:27

Sie lesen eine Einschaltung des Vereins für Anti-Piraterie der Film- und Videobranche.....

bonomat
 
05
23.6.2010, 19:29

cyberlocker ist ja echt ein blöder name,
@Standard.at, das nächste mal zuerst auf wkipedia nachschaun und dann den namen von der überschrift nehmen : File hosting service, klingt doch gleich viel besser, btw. seit wann gibts Rapidshare und macht damit Geld? Zitat: [....] gegründet im Jahr 2006 [....] .... naja, also doch was ganz ganz neues

Fritz Meyer
217
23.6.2010, 19:22
Übersetzung: Wir würden das Internet gern selber dafür nützen...


können uns aber vor lauter Kopierschutzwahn und Investitionsfeigheit nicht auf das Procedere einigen.

Ihr würdet's ja am liebsten so wie STEAM vorgehen: Nutzungsrechte verkaufen, immer wieder neu.

Dummerweise könnt's bei nicht-interaktivem Content (also im Gegensatz zu Spielen) nicht sicherstellen, dass nicht doch Kopien gemacht werden. Und zu schlechte Qualität, DRM oder Wasserzeichen halten nicht davon ab - bzw. halten eher die legalen Kunden vom Kaufen ab.

Und darum bekämpft's jetzt quasi schon eure eigene Zukunft mit allen Mitteln.

Fritz Meyer.

my eyes
00
24.6.2010, 01:35

steam kann man glaub ich als letztes für irgendwelche einschränkungen kritisieren.

Al Borland
00
24.6.2010, 09:01

Es ist aber ein sehr sichtbares Symptom dieser Mieten-statt-Kaufen-Strategie im ganzen Softwaresektor.

MX2
10
24.6.2010, 09:13
Kauft NIE Software, sondern nur die Lizenz zur Nutzung selbiger.

Noch nie ein EULA gelesen?

Al Borland
10
24.6.2010, 10:08

Ehrlich gesagt nein. Man weiß ja ohnehin was drinsteht, und daß vieles davon sowieso keine Gültigkeit hat.

Und das "Kaufen einer Lizenz zur Nutzung" ist auch nur Neusprech für Mieten.

MX2
00
24.6.2010, 10:43

Ja. Es ist egal, ob man die Software in der Schachtel im Laden kauft, oder im Internet z.b. über Steam. In beiden Fällen mietet man sie. War schon immer so, das ist nichts neues.

Cyborg78sbg
00
24.6.2010, 17:58

Ach, mach ich das? Du weißt aber schon was Miete ist?

"Miete ist eine Gebrauchsüberlassung einer Sache auf Zeit gegen Entgelt."

"AUF ZEIT begrenzt"

Die Spiele die ich im Geschäft gekauft habe, habe ich genau einmal gezahlt, und dann nie wieder. Sie befinden sich aber für immer in meinen Besitz, jetzt mal defekte Datenträger ausgenommen, ohne, dass ich je wieder einen Cent dafür zahlen muss. Und ich kann sie jederzeit spielen. Keine ZEITLICHE Begrenzung.

Also kann das wohl nicht so ganz stimmen. ;)

Und ich besitze Original Spiele im Alter von 20 Jahren und älter. Kann mich nicht daran erinnern jemals Miete bezahlt zu haben. ;)

Vielmehr ist es das, was uns die Industrie einreden will, und du glaubst den Blödsinn.

MX2
10
24.6.2010, 20:22
Lies einfach mal ein EULA, du Troll!

Al Borland
00
24.6.2010, 10:57

Nur kann man eine materielle Schachtel eben weitergeben, das ist mit Steam dann einfach nicht mehr drin.

Beiddenker
01
23.6.2010, 22:32
Mir ist ein wenig unklar, was Sie bei Steam meinen ...

... dort kauft man genau EINMAL eine Nutzungslizenz und nicht wie Sie schreiben "immer wieder neu".

Das Modell von Steam finde ich als Steamkunde sehr ok (ich bin seit 2008 dabei): Ich kann jederzeit meine über Steam gekauften Games auf einen beliebigen PC (und auf mehreren PCs auch gleichzeitig) installieren. Einzig spielen kann man nur auf einem PC gleichzeitig.

Ich habe mir de facto seit 1,5 Jahren kein Spiel mehr außerhalb von Steam gekauft.

Alleine die Weekend-/Midweek Specials sind es schon wert - wirklich viel Game um wenig Geld.

Al Borland
01
24.6.2010, 09:02

Schon mal versucht, so ein "gekauftes" Spiel wieder zu verkaufen?

Beiddenker
00
28.6.2010, 10:16
Hmm, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie ...

... ein Spiel weiter verkauft. Für mich ist es daher ideal und "Böse zungen behaupten" hat Ihnen eh schon bereits geschrieben, dass selbst klassisch gekaufte Titel nicht mehr ohne weiteres weiter verkaufbar sind (Aktivierungslimit, ...).

Böse Zungen behaupten:
00
25.6.2010, 09:34

nein, das mache ich auch bei im geschäft gekauften spielen nicht.

und es wird auch bei im geschäft gekauften spielen nicht mehr lange möglich sein: siehe ubisofts neuen kopierschutz bzw. begrenzte anzahl an aktivierungen bei anderen publishern. da ist mir steam noch lieber, da kann ichs wenigstens so oft und auf so vielen pcs installieren wie ich will, und muss während dem spielen nicht online sein.

andreas stampf
01
24.6.2010, 11:30

nein, habe ich aber auch bei im geschäft gekauften spielen noch nie gemacht.

numu
 
00
23.6.2010, 23:33

deto.. bin schon seit beginn bei steam dabei (natürlich wegen dem valve content).. und denke nur positiv darüber..
ich kann auch ohne probleme freunden meine benutzerdaten geben.. sie können sich spiele ausprobieren und jeder is happy..
ich glaube die community (zumindest bez. der gamecom.) zahlt gerne, solange das spiel funktioniert und man nicht verarscht wird..

und vorallem bei valve sachen habe und hatte ich immer ein gutes gefühl. deto blizzard und id

MX2
00
24.6.2010, 10:47
naja, ich bin Steam Nutzer, der das nicht so positiv sieht.

Dauernd Steam Updates für Spiele, die ich nicht verwende (warum ein PC Steam Update, wenn ein Fix für MAC gemacht wurde?). Nachträgliche Deaktivierung von Content auf Länderbasis. Probleme mit der Erreichbarkeit des Steamservice. Pop-ups mit Werbung nach Beendigung eines Spiels, etc. etc.

Steam könnte schon besser sein.

Beiddenker
00
28.6.2010, 10:22
Ich kann Ihre Kritik hier nicht teilen ...

... wie "Blitzkneisser" bereits geschrieben hat, können Sie die Aktualisierung per Spiel ein/ausschalten, wobei ich anmerken möchte, das mich persönlich das nicht stört. Das Downloading funktioniert im Hintergrund, sobald ein Game gestartet wird, geht alles auf "Pause".

Bis auf 2-3 Wartung war Steam für mich seit 2008 immer erreichbar. Ausserdem hat Steam - und das finde ich eben besonders gut - einen Offline-Mode, d.h. Single Player Games bedürfen zum Spielen KEINER Internet-Verbindung (im Gegensatz zum DRM von UBISOFT).

Was Sie bzgl. Pop-Ups sagen stimmt, aber Sie verschweigen, dass es sich hier ausschliesslich um aktuelle STEAM-Angebote geht, die ich sehr wohl sehen möchte - gerade jetzt wieder "Super-Schnäppchen"

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