Security-Studie

Jede fünfte Android-App greift auf private Daten zu

Zsolt Wilhelm, 23. Juni 2010, 11:53

Fünf Prozent der Apps können selbständig telefonieren oder SMS versenden

Rund 20 Prozent der gut 48.000 angebotenen Applikationen im Android-Marktplatz greifen auf sensible Nutzerdaten zu, berichtet die Sicherheitsfirma SMobile Systems in einer aktuellen Studie (PDF). Darunter würden einige Programme sich auch als Spionagesoftware entpuppen, die persönliche Informationen aus Emails, Kurzmitteilungen, Telefonanrufen und Ortungsdiensten auslesen.

Das Handys telefoniert selbständig

Dass jede fünfte App Zugriff auf persönliche Daten hat, bedeutet allerdings nicht, dass sie diese Informationen auch ausspioniert. So müssen alternative Email- oder SMS-Programme unweigerlich auf diese Inhalte zugreifen können, um ihre Aufgabe erfüllen zu können. Weit beunruhigender als das potenzielle Aushorchen von privaten Daten ist jedoch der Umstand, dass manche Programme Handy-Nutzer in Kostenfallen stürzen können. Denn aus der Analyse geht auch hervor, dass 5 Prozent der verfügbaren Apps in der Lage sind, Anrufe zu jeder Art von Nummer (auch Mehrwertnummern) zu tätigen. 2 Prozent der untersuchten Anwendungen erlauben ohne Zutun des Handynutzers die Versendung von SMS-Nachrichten an kostenpflichtige Premiumdienste.

Wachsendes Problem

Auch in diesem Fall muss nicht zwangsläufig von Böswilligkeit ausgegangen werden. Doch gäbe es der Studie nach sehrwohl Schadprogramme, die den Zugriff auf Kommunikationsfunktionen missbrauchen. Laut Dan Hoffman, CTO von SMobile Systems würden Smartphone-Anwender zunehmend mit Spyware konfrontiert. "Es gibt bekannte Spyware-Apps im Android-Marktplatz. Das ist ein wachsendes Problem", so Hoffman gegenüber dem Branchenportal Cnet. Unangenehm für Anwender sei, dass es nicht immer leicht falle festzustellen, ob eine heruntergeladene Applikation von einem vertrauenswürdigen Hersteller stammt. Zahlreiche Anbieter nutzen Pseudonyme oder geben erst gar keine Verweise zu einer Firmen-Webseite an.

Schutz

Welche Dienste eine App beansprucht, wird in den Nutzungsbedingungen und vor der Installation aufgelistet. Um vor Spyware und anderer Schadsoftware geschützt zu sein, bieten Sicherheitsfirmen auch für mobile Endgeräte entsprechende Security-Software an. Allgemein gilt die Empfehlung, nur Programme von Herstellern herunterzuladen, die seriöse Angaben zu ihrem Unternehmen machen. Eine weitere Hilfestellung bieten die User-Bewertungen von Anwendungen. Hier zeigt sich, wie vielen Nutzern die gewünschte App bereits gefallen hat oder nicht. (zw)

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Posting 1 bis 25 von 336
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Johannes Bauer
01
26.6.2010, 11:18

ganz einfach droidwall aufs handy und zumindest jene programme, die kein internet brauchen funken nimmer nach hause.

Sir Harry....
00
25.6.2010, 12:07
Interessant in diesem Zusammenhang ein Artikel von Heise:

http://www.heise.de/newsticke... 28907.html

Es gibt doch tatsächlich die Möglichkeit, Schadsoftware vom Smartphone automatisch zu löschen.

WirSindViele
00
24.6.2010, 12:13
und, hat sich schon wer gefunden, der einen patch für's OS schreibt

ist ja recht einfach: simple Rechteverwaltung die beim jeweils 1. Zugriff aufpoppt und fragt: "Darf ApplikationX zur Mehrwertnummer-Vorwahl 0YYY Verbindung aufnehmen?"

-> speichern, Übersichtsseite, wer was darf, und gut is.

Wo ist das Problem ?

Hari Ka
00
24.6.2010, 14:55

Das passiert automatisch wenn du eine App installierst.

Axi
 
13
24.6.2010, 09:13
OffTopic

[OT]Warum sind alle Themen vom IPhone unter Web/Innovationen>Apple und alle Themen about android unter Web>Telekom>Mobil
Warum nicht unter Web>Innovationen>android
oder das IPhone unter Web>Telekom>Mobil>Apple ...
[/OT]
just wondering...

ehem. ams kunde
32
24.6.2010, 10:59
Diese Einteilung ist schon sehr alt

Damals hat Apple bisweilen mit Innovationsähnlichem aufhorchen lassen, zumindest im Marketingbereich - heute stolpern sie nur noch hilflos Android hinterher und OSX steht sowieso.

Karl Krammer
00
24.6.2010, 12:56
Zensur ist keine Innovation

daß sich die angeblich freie Presse für ein Unternehmen begeistert, das willkürlich Inhalte zensiert, das ist die Innovation.

datenPunk
21
24.6.2010, 11:40

wahnsinn. sie richten sicher im bekanntenkreis ganz viel computer her und gelten als eggschperte bei der tante frieda und so. das ist ihnen aber ein bissl zu kopf gestiegen.
solche pauschalaussagen, ohne inhaltliche untermauerung ist diskutieren für dumme.
am ende kommt dann das "du bist blöd geh weg", das sie mir ja auch schon serviert haben.

wieso gehens nicht ein bissl lesen. nicht nur online. fachbücher, die iX, das CT. soll echt wunder vollbringen.
dann werdens sehen, dass heute 2010 ziemlich alle os aller plattformen annähernd in der gleichen liga spielen und müssen sich nicht mehr mit dummem fantum und unreflektierter bauchrednerei blamieren.

O. Pryde
00
24.6.2010, 11:19
lol

O. Pryde
00
24.6.2010, 09:50

ganz einfach: iphone -> apple -> eigener themenbereich neben u.a. microsoft.

datenPunk
21
24.6.2010, 08:46
rofl

die roten stricherl hinter meinen technisch einwandfreien und nachprüfbaren aussagen zeugen ja echt von einer super kultur hier.
die pragmatiker sind wohl auf urlaub. was für eine kasperlpartie. hier rennen echt lauter wappler ohne leben rum, die sich echt über die eine oder andere mobilplattform definieren und echt denken sie seien bessere menschen, wenn sie handy xy verwenden.

aus erfahrung weiß ich, dass es sich dabei entweder um nicht-techniker handelt, die sich super finden, weils a handy bedienen können, oder sehr, sehr junge techniker <23j, die eben noch nicht gelernt haben, dass man sich in dem job mit jeder beliebigen plattform beschäftigen muss.

technikdiskussionen sind undogmatisch zu führen.

Karl Krammer
00
24.6.2010, 12:57
wAppler

ist die korrekte Schreibweise

ehem. ams kunde
20
24.6.2010, 10:55

Nimm dein iProlophone und tschüss....

datenPunk
00
24.6.2010, 12:03

sorry, wenn sie sich irgendeiner oben angeführten personengruppe zugehörig fühlen. verstehe, wenn sie sich angegriffen fühlen, aber muss man so tief werden?
sie bemerken aber schon, dass sie meine aussagen gerade implizit bestätigt haben, oder?

sie schubladisieren menschen anhand von mobiltelefonen. das is a bissi ... arm und auch ... einfach.
darum wie auch schon vorhin erwähnt, sind sie der prototyp des fanboys.
wieso hauns ned einfach jedem iphone besitzer in der bim einfach eine rein?

undisputed truth
00
24.6.2010, 08:20

na super

natoll
00
24.6.2010, 07:32

naja, wer software aus unbekannter quelle installiert liefert sich bei jedem einzelnen OS auf diesem planeten einer gewissen gefahr aus.

das ganze fällt wohl eher in den bereich nona-studie. zumal es sich viele entwickler einfach machen und mehr rechte für ihre app anfordern als sie brauchen oder überhaupt gleich alles das ins AndroidManifest passt, weil's so lustig ist.

teleo
28
24.6.2010, 06:06
Ja genau

Negativbericht über Android mit einer fragwürdigen Studie auf der Web-Startseite, darunter "iPhone 4 gefällt in ersten Tests"... So gehts auch. Ich such mir eine andere Tech-News Seite.

O. Pryde
00
24.6.2010, 09:51

massive sicherheitsprobleme dieser art sollen also lieber unter den teppich gekehrt werden, denn wenn man darüber spricht, ist das eine schmutzkübel-kampagne von cupertino-symphatisanten? *vogelzeig*

teleo
01
24.6.2010, 10:13
Lieber O.Pryde

bevor sie hier den Vogel zeigen, lesen sie mal ordentlich und denken dann nach, bevor sie hier um sich schlagen...

Ich habe niemals behauptet, das Thema soll unter den Teppich gekehrt werden. Ich kritisiere, dass der Artikel rund um eine Studie aufgebaut ist, die einfach lächerlich ist. Das ist dasselbe wenn man glaubt Actimel macht einen wirklich gesünder, nur weil die von Danone in Auftrag gegebenen Studien dies aufzeigen...

Unglaublich, dass anscheinend jeder hier einfach nur mehr frisst was ihm vorgeworfen wird und niemand mehr hinterfragt, woher die Informationen stammen und in welchem Kontext sie ursprünglich gebracht wurden.

O. Pryde
00
24.6.2010, 11:21

also wenn die security aufschreit, dass viele android-apps weit über ihre kompetenzen hinaus aufs system zugreifen können und dank googles whorehouse-politik jeder praktisch alles in den store stellen darf, dann ist das unseriös.

ich verstehe.

Josef F.
11
24.6.2010, 08:40
Und Tschüß

líeber "teleo"

Jerry Garcia
 
01
24.6.2010, 08:38
Hier geht es nicht um Apple oder Android,

sondern um unkontrollierte Apps.
Was Apple zu viel tut, bis zur Zensur, wird bei Android noch zu wenig getan.
Es könnte eine zentrale Applikation geben, die so etwas transparent macht und gegebenenfalls verhindert.

teleo
00
24.6.2010, 09:01
Im weiteren Sinne

geht es mir um Apple und Android, eben in Bezug auf die Art der Berichterstattung...
Und ja, ich würde auch nicht zu einer App nein sagen, die mir auch nach dem Kauf von Apps im Market nochmal übersichtlich alle Permissions listet. Es ist unbestritten, dass dies ein nützliches Tool sein kann.

ABER... die Art und Weise der Werbeeinschaltung ist einfach nicht ok. Nämlich genau das Wecken und Abdecken des Bedrüfnisses nach Securtiysoftware ist der einzige Zweck dieser "Studie". Man sollte sich diese auch mal genauer ansehen:

Zum einen werden nur Apps (auch in 2 anderen Studien derselben Firma) als Beispiele angeführt, die das *offensichtliche* Ziel haben als Spyware eingesetzt zu werden (z.B. Freund/in auszuspionieren).

galiontariaho
01
24.6.2010, 12:17
so ein quatsch..

hier wird doch immer recht positiv über android berichtet, dass es aufgrund des offenen app-store-systems eher zu sicherheitsproblemen kommt als bei apple, ist doch mehr als einen artikel wert.

dass die studie dazu dient ein bedürfnis nach sicherheitslösungen zu schaffen mag einleuchten, die inhalte der studie sind dennoch vorhanden und auch interessant.

natürlich ist ihre verschwörungstheorie auch interessant...

teleo
00
24.6.2010, 13:41
Es geht um die Studie...

... nicht um Verharmlosung des Problems *sigh*

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