Bene bekommt Krise deutlich zu spüren

23. Juni 2010, 09:32
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Wien - Der börsenotierte Büromöbelhersteller Bene bekommt die Krise deutlich zu spüren: Umsatz und Ergebnis waren im 1. Quartal (1.2. bis 30.4.2010) weiterhin vom schwierigen Umfeld geprägt, so das Unternehmen am Mittwoch in einer Ad-hoc-Meldung. Der Umsatz schrumpfte im Jahresvergleich um 21,6 Prozent auf 37,3 Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 2,1 Mio. Euro auf minus 0,9 Mio. Euro. Das Finanzergebnis verschlechterte sich um 0,3 Mio. Euro auf minus 0,8 Mio. Euro.

Die anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen sowie der Preiswettbewerb bei Großprojekten auf einzelnen Absatzmärkten habe zu Ertragsrückgang geführt so das Unternehmen. Die eingeleiteten Einsparungsmaßnahmen im Personal- und Sachkostenbereich konnten diese Entwicklung nur teilweise kompensieren.

In Österreich konnte der Umsatz jedoch gesteigert werden, und zwar um 8,4 Prozent auf 15,7 Mio. Euro.

Die Eigenkapitalquote des Unternehmens betrug zum Quartalsende 31,6 Prozent (31.01.2010: 31,7 Prozent) und lag damit weiterhin auf hohem Niveau. Zum gleichen Stichtag betrug das Net Gearing 45,7 Prozent (31.01.2010: 24,6 Prozent).

Die Investitionen kamen mit einem Investitionsvolumen von 1,4 (Q1 2009/10: 3,7) Mio. Euro im ersten Quartal 2010/11 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres zu liegen. Die größten Positionen stellten dabei Ersatzinvestitionen am Standort Waidhofen/Ybbs sowie Investitionen in den neuen Standort Wien dar.

Zum Stichtag 30.04.2010 beschäftigte die Bene Gruppe insgesamt 1.233 Mitarbeiter, das sind um 292 Personen oder 19,1 Prozent, weniger als vor einem Jahr. (APA)

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