Red Hat mit bewährter Taktik gegen Vmware

23. Juni 2010, 03:08
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Unternehmen erzielte im ersten Geschäftsquartal 2011 einen Gewinn von 24,1 Millionen US-Dollar

Im November des vergangenen Jahres betrat Red Hat den Markt für Virtualisierungssoftware. Mit der auf KVM (Kernel-based Virtual Machine) beruhenden Lösung "Red Hat Enterprise Virtualization" (RHEV) bietet das Unternehmen einen Standalone-Hypervisor an, der als Gastgeber für virtuelle Linux- und Windows-Server werken kann.

Guter Ruf

Die Software hat sich mittlerweile einen guten Ruf erarbeitet, da sie über State of the Art-Features verfügt und Gastsystem mit hoher Performance versorgt. Diesen Ruf will Red Hat nutzen, um Vmware, dem Platzhirsch im Virtualisierungsbereich, Kunden abzujagen. So Firmenchef Jim Whitehurst auf dem diesjährigen Red Hat Summit in Boston. Zusätzlich setzt man auf den niedrigeren Preis. RHEV ist zu einem jährlichen Subskriptionspreis ab 500 US-Dollar erhältlich. Damit unterbietet man Vmware.

Eine Kombination die sich, laut Jim Whitehurst, bereits bewährt hat. Red Hat konnte damit dem Konkurrenten Sun zusetzen. 

209.1 Millionen Dollar

Am Dienstag legte Red Hat die Zahlen für das erste Geschäftsquartal 2011 (bis 31. Mai) vor. In dieser Zeit erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 209.1 Millionen Dollar, nach 174,4 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.
Davon entfielen 179 Millionen US-Dollar auf Subskriptionen der Red-Hat-Produkte. Der restliche Umsatz wurde mit Trainings und Dienstleistungen erzielt. Der Nettogewinn beträgt 24,1 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal konnte Red Hat 18,5 Millionen Dollar erzielen. (sum)

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