Apple verkaufte bereits 3 Millionen iPads

22. Juni 2010, 19:53
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"Die Menschen lieben das iPad, weil es Teil ihres täglichen Lebens wird", jubiliert Apple-Chef Steve Jobs.

Am Montag wurde das drei millionste iPad verkauft. „"Gerade einmal 80 Tage nach der Markteinführung in den USA", so Apple in seiner Pressemitteilung. "Die Menschen lieben das iPad, weil es Teil ihres täglichen Lebens wird", jubiliert Apple-Chef Steve Jobs. Er rechnet mit einem weiteren Schub, wenn im Juli der Verkauf in neun weiteren Ländern, darunter auch Österreich, startet.

Nur schwer zu bekommen


Apple hatte das iPad Anfang April auf den US-Markt gebracht. Die Resonanz war riesig. Allein am ersten Tag gingen mehr als 300.000 Stück über die Theke. In den Läden bildeten sich lange Schlangen. Der Konzern kam mit der Produktion nicht hinterher. Der Tablet-Computer ist nur schwer zu bekommen.  Ein noch größerer Erfolg scheint Apple mit der inzwischen vierten Auflage seines iPhone beschieden. Das Smartphone ist bis weit in den Juli hinein vergriffen. Offizieller Verkaufsstart in Deutschland, den USA und ausgewählten anderen Ländern ist Donnerstag.

Der große Bruder iPad kostet in den USA mit 499 Dollar (407 Euro) aufwärts.

E-Book Reader

Die Konkurrenz reagiert auf den Erfolg mit kräftigen Preissenkungen. Seit Wochenbeginn gibt es die E-Book-Lesegeräte der amerikanischen Buchkette Barnes & Noble sowie des Onlinehändlers Amazon um rund ein Viertel billiger.

Das Auftauchen von Apple hat die etablierten Anbieter noch an einer zweiten Front geschwächt: bei den Inhalten, den elektronischen Büchern. Die Verlage treten mittlerweile viel offensiver gegenüber dem Platzhirschen Amazon auf, der ihnen die Preise diktieren wollte. Sie drohen damit, zu Apple abzuwandern. Die Auswahl der Titel gilt als entscheidend für den Erfolg. 

WePad

Zu allem Überfluss will auch noch der Internetkonzern Google mit seinem eigenen Buchladen namens "Google Editions" mitmischen. Ziel ist es, Bücher für alle Arten von Geräten anzubieten. Fast alle namhaften Computerbauer bringen gerade schlanke Computer mit berührungsempfindlichem Bildschirm heraus. Daneben tummeln sich auf dem Markt einige Neulinge wie der deutsche Hersteller Neofonie mit seinem "WeTab" (ehemals "WePad"). 


Auch die Zahl der reinen E-Book-Reader mit ihrem besonders augenfreundlichen Bildschirm und niedrigen Stromverbrauch wächst stetig. Barnes & Noble legte eine Einstiegsvariante seines Lesegeräts nook für den Kampfpreis von 149 Dollar auf. Das Riesenlesegerät Amazon Kindle DX mit seinem 9,7-Zoll-Bildschirm (knapp 25 Zentimeter) kostet unverändert 489 Dollar. (red/APA)

 

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