Bei Olympia GmbH fehlen Belege über 650.000 Euro

22. Juni 2010, 18:30

Salzburger Untersuchungsausschuss: Statements von Beschuldigten, aber keine Fragen möglich

Salzburg - Es war der Tag der ehemaligen Geschäftsführer der Salzburger Bewerbungsgesellschaft für die Winterspiele 2014. Am Dienstag erschienen mit Gernot Leitner, Rudolf Höller und Fedor Radman drei der vier Geschäftsführer, welche die Olympia GmbH in nur eineinhalb Jahren "verbraucht" hatte, vor dem Untersuchungsausschuss des Salzburger Landtages. Der Ausschuss soll die politische Verantwortung rund um die fragwürdigen Geldflüsse der Olympia-Kandidatur klären.

Gegen alle drei Ex-Olympia-Manager wird von der Staatsanwaltschaft in diesem Zusammenhang ermittelt. Somit können sie sich vor dem Ausschuss auch der Aussage entschlagen. Ein Recht, das sie erwartungsgemäß auch nützten. Die von den vier Landtagsfraktionen in den Ausschuss entsandten Mandatare konnten das Trio somit nicht befragen.

Kurios freilich, dass es Richter Anton Meinhart trotzdem Leitner, Höller und Radman gestattete, vorbereitete Statements vorzutragen. Dass zu diesen Äußerungen nicht nachgefragt werden konnte, empörte dann sogar Abgeordnete der Landesregierungsfraktionen.

So entstehe eine "schiefe Optik", so Landtagsabgeordneter Florian Kreibich (ÖVP), im Zivilberuf selbst Rechtsanwalt, im Standard-Gespräch. Inhaltlich dürfte vor allem ein Detail der Geschäftsführer-Statements den Vertretern der Salzburger Politik im Olympia-Aufsichtsrat nicht besonders schmecken. Radman bestätigte - wie Strategieberater Erwin Roth vor einigen Wochen - ausdrücklich, dass die Salzburger Politik und damit allen voran Aufsichtsratsvorsitzender, Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ), über den beim Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) angesiedelten Förderverein vollkommen informiert gewesen sei.

Hausdurchsuchung 

Roth hatte bei seiner Einvernahme behauptet, dieser sei zur Abwicklung von für Schaden politisch schwer argumentierbaren Zahlungen quasi als eigener Rechnungskreis eingerichtet worden. Schaden selbst muss kommende Woche vor den Ausschuss.

Brisanz versprechen von Richter Meinhart präsentierte Unterlagen: Er legte eine Kostenaufstellung der Bewerbungsgesellschaft über 650.000 Euro vor, die von einer "Vorbereitungskommission" vor der offiziellen Bewerbung ausgegeben worden sind und die dann von der Olympia GmbH übernommen wurden. Meinhart: Diese Liste sei aber nicht in den Geschäftsunterlagen der Gesellschaft zu finden. Sie wäre bei einer Hausdurchsuchung bei Ex-ÖOC-General Heinz Jungwirth entdeckt worden. Dies gibt Verdächtigungen neue Nahrung, dass Unterlagen vernichtet worden wären. (Thomas Neuhold, DER STANDARD, Printausgabe, Mittwoch, 23. Juni 2010)

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20 Postings
karl ingwer
00
27.3.2011, 12:04
unfassbar, wie die Politik

hierzulande mit Steuergeldern umgeht - da wundert es nicht, dass trotz extrem hoher Abgabenquote weiter an der Steuerschraube gedreht werden soll.

Und an den Typen der 90.000 Euro pro Monat für Gusenbauer-Reden und co. verdient haben will - das ist ein völlig absurder Betrag - in etwa so, wie die seltsame Euroumstellungsberatung, die Vranitzky dem Herrn Flöttl gegeben haben will.

Es wundert ja direkt, dass der Staat trotz dermaßen viel Korruption überhaupt noch funktioniert!

Erwin Roth1
 
00
28.6.2010, 17:58
HEINZ SCHADEN – OLYMPIA SKANDAL SALZBURG 2014

HEINZ SCHADEN – OLYMPIA SKANDAL SALZBURG 2014

Durch seine unsäglichen Äußerungen Anfang September 2009 hat Dr. Heinz Schaden (SPÖ) eine Lawine losgetreten, welche die SPÖ in Salzburg in arge Bedrängnis bringt. Seine persönliche Diffamierung von Erwin Roth sucht Ihresgleichen in der jüngeren Politgeschichte Salzburgs.

Nach 4 Jahren intensiver Arbeit sagt Dr. Heinz Schaden: "...er hat 90.000 Euro pro Monat erhalten - für nichts..." - nachstehend die persönliche Antwort von Erwin Roth:

"Die 90.000 € pro Monat waren Umsatz/Auftragsvolumen und nicht persönliches Honorar wie Dr. Heinz Schaden SPÖ glauben machen will. Erfüllte Aufträge: (Auszüge) 1200 Seiten Redetexte von Bundeskanzler Gusenbauer bis Dr. Heinz Schaden / 1.400.000 DIN A4

rosenkäfer
00
24.6.2010, 20:27

jeder normale mensch wird dann eingekastelt

die Reichen müssen auch sparen
00
24.6.2010, 13:13
wenn nur die Belege fehlen...


...und das Geld eh da ist - wozu dann die Aufregung?

mukl
00
25.6.2010, 13:15

"die von einer "Vorbereitungskommission" vor der offiziellen Bewerbung ausgegeben worden sind"

schaut so aus, als wäre das geld "weg".

Fillet of Soul
01
23.6.2010, 23:02

na wenigstens haben´s noch die belege für die anschaffung der reisswölfe

raff1
00
23.6.2010, 22:46
Bitte,

machts kein Stress wegen 650.000 nach der "Weltwirtschaftskleptomanie". Sonst krieg ich die Krise.

mowox
00
23.6.2010, 20:07
Es fehlt der Strafbestand

der Veruntreuung von Volksvermögen.
Der wäre hier wohl angebracht.

Wieviel Demokratie ist es bitte?
01
23.6.2010, 19:55
Die Umbenennung Österreichs

in Republik Trickbetrug, steht kurz bevor, nachdem nun *keine* Institution mehr übrig ist, die diesen nicht betreibt.

?und
02
23.6.2010, 19:04
war der meischi leicht bei denen buchhalter?

dieser güllefassfüllende schmeissfliegenschiß

bei uns in bagdad
00
23.6.2010, 18:42
nicht vergessen!

wo sind die protokolle?
wer war zeichnungsberechtigt?
wer hat unterschrieben?
was sagen die rechnungsprüfer dazu?

der vorstand haftet solidarisch!

?und
00
23.6.2010, 19:09
an mir haftet auch der kuhdreck, in den ich gerade hineingestiegen bin

was sagen sie dazu

Fillet of Soul
00
23.6.2010, 23:00

sie wohnen aber nicht in wien, oder?

John Bello
00
24.6.2010, 00:11

eher in kufstein.

Kra Wuzikabuzi
00
23.6.2010, 16:05
no mercy

jeder leser hier hat den a bis zum hals offen, wenn er 5 äpfel beim billa stielt, und bei diesen herren traut man sich nicht mal die unschuld anzuzweifeln....

valtheWU
02
23.6.2010, 17:13
mwn.

haben sehr viele menschen den a bis zum hals offen, die allermeisten sogar bis zum mund/nasen-bereich.

skizze:

°o°--(){}--*

Bekka
 
06
23.6.2010, 10:54
zum glück ist der grasser nicht dabei

sonst gäbs keine einvernahmen

Sushi-Fraß Fresser
00
23.6.2010, 08:23
Geld zurückholen!

Wer war eigentlich der Wirtschaftsprüfer dieser Olympia GmbH? Bilanzen sind doch prüfungspflichtig, oder täusche ich mich da? Wer ist Steuerberater dieser Firma? Wer Subventionsgeber? Und wer spielte die Prüfstelle des Geldgebers?

Die Malversationen sollten rasch aufgeklärt werden und das Geld zurückgeholt werden. Es dürften ja keine Armen gewesen sein, die sich da bereicherten. Das veruntreute Geld steckt in ihren Villen und Luxuslimosinen.

locken
02
22.6.2010, 18:58
Wann kommen die in Untersuchungshaft (Verdunkelungsgefahr) !!

?und
00
23.6.2010, 19:08
nach der unschuldsvermutung ,logo

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