Energie für Haushalte um zehn Prozent teurer

22. Juni 2010, 12:00
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Die Treibstoffpreise haben erneut kräftig angezogen, Heizöl ist um ein Drittel teurer, Gas aber billiger als vor einem Jahr

Wien - Österreichs Haushalte haben auch im Mai deutlich mehr für Energie ausgeben müssen als im Vorjahr. Der Energiepreisindex (EPI) der Österreichischen Energieagentur erhöhte sich gegenüber Mai 2009 um 10,7 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat war Energie um 0,6 Prozent teurer. Der allgemeine Verbraucherpreisindex (VPI) erhöhte sich gegenüber April dagegen nur um 0,1 Prozent, gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent.

Kräftig angezogen haben erneut die Treibstoffpreise. Normal- und Superbenzin kosteten um 19 bzw. 18,8 Prozent mehr als im Vorjahr, Diesel war um 19,5 Prozent teurer. Der Heizölpreis stieg um ein Drittel (33,3 Prozent).

Der Strompreis legte gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent zu, Fernwärme kostete um 1 Prozent mehr. Gas hat sich hingegen um 4,1 Prozent verbilligt.

Die Preise für feste fossile Brennstoffe erhöhten sich im Schnitt um 3,8 Prozent. Brennholz wurde im Jahresvergleich um 0,2 Prozent teurer, Holzbriketts um 7,8 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat April verteuerten sich Normal- und Superbenzin um je 0,5 Prozent, Diesel um 1,1 Prozent und Heizöl um 2 Prozent. Der Strompreis legte im Monatsvergleich um 0,2 Prozent zu, der Gaspreis blieb unverändert. Feste fossile Brennstoffe kosteten durchschnittlich 1,4 Prozent mehr, wobei die Preise für Brennholz und Holzbriketts um 0,6 bzw. 3,8 Prozent sanken. (APA)

 

 

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