Mindestens sieben Zivilisten bei Anschlägen getötet

22. Juni 2010, 11:03
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Über ein Dutzend Verletzte bei Selbstmordanschlag in ostafghanischer Provinz Kunar

Kabul - Bei zwei Bombenanschlägen im Westen Afghanistans sind mindestens sieben Zivilisten ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, starben am Vortag fünf Menschen, als deren Fahrzeug in der Provinz Herat von einem am Straßenrand versteckten Sprengsatz getroffen wurde. In der Nachbarprovinz Ghor wurden bei einem ähnlichen Anschlag nach Angaben des Innenministeriums ein Mann und eine Frau getötet, die auf einem Motorrad unterwegs waren.

Mindestens 18 Menschen, darunter drei Polizisten, wurden unterdessen in der ostafghanischen Provinz Kunar verletzt, als sich am Dienstag eine Selbstmordattentäterin vor einer Polizeistation in die Luft sprengte. Wie das Innenministerium mitteilte, gab es außer der Attentäterin keine weiteren Todesopfer. Zunächst bekannte sich niemand zu den Anschlägen. (APA/dpa)

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