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Häufig erwerben Konsumenten ihre Kontaktlinsen dort, wo die Anpassung erfolgt - beim Augenarzt, im Kontaktlinsen-Fachinstitut oder beim Augenoptiker. Patienten haben aber ein Recht darauf, sich die Kontaktlinsenparamenter aushändigen zu lassen, um die Linsen anderswo womöglich günstiger zu erwerben.
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat gemeinsam mit dem Hauptverband der
österreichischen Sozialversicherungsträger bei 16 Augenärzten in Wien und Niederösterreich erhoben, ob diese ihren Patienten die Daten der Kontaktlinsenanpassung zur Verfügung stellen.
Wie das Testmagazin Konsument ab dem 24. Juni zeigt, ging die Testperson bei sieben Ärzten leer aus - teils, weil keine Anpassung vorgenommen, teils weil die Herausgabe der Daten abgelehnt wurde.
Abschrift gegen Kostenersatz
Laut Patientencharta haben Patienten ein Einsichtsrecht in die ärztliche Dokumentation. Auf Wunsch muss gegen angemessenen Kostenersatz, heißt: Kopierkosten, eine Abschrift zur
Verfügung gestellt werden. Neun Ärzte folgten die Daten ohne Wenn und Aber aus, bei den
übrigen sieben Ärzten war das aus diversen Gründen nicht der Fall. Teilweise wurden keine
Kontaktlinsen angepasst, teilweise wurde die Herausgabe der Daten abgelehnt.
„Um sich Auseinandersetzungen und Diskussionen zu ersparen, ist es ratsam, bereits zu Beginn der Untersuchung darauf hinzuweisen, dass man die Linsen nicht beim Arzt erstehen möchte
und deshalb die Anpassungsdaten benötigt", rät VKI-Gesundheitsexpertin Angela Tichy. Die Erhebung machte darüber hinaus deutlich, wie unterschiedlich die Anpassung der Kontaktlinsen erfolgt: Nur sechs Augenärzte nahmen eine Anpassung mit Probelinsen vor, vier Mal erfolgte lediglich eine Umrechnung der Brillenparameter.
„Die Anpassung von Kontaktlinsen ist allerdings nur mit Probelinsen zuverlässig, da die Sehschärfe auch durch den Tränenfilm unter der Linse beeinflusst wird", so Tichy.
Alle Details zu dieser Erhebung gibt es ab sofort auf www.konsument.at
und ab dem 24.6. im
Juli-„Konsument".
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Kontaktlinsen dienen wie die Brille zum Ausgleich von Fehlsichtigkeit. Obschon sie Brillen in mancher Hinsicht überlegen sind, können sie diese meist doch nicht einfach ersetzen. Deshalb sollte jede(r) Linsenträger(in) über eine Reservebrille verfügen, mit welcher er(sie)im Falle einer Augenentzündung oder eines Linsenverlusts noch genügend sieht. Gelegentlich kann allerdings bei bestimmten Augenerkrankungen nur noch mit Kontaktlinsen eine befriedigende Sehschärfe erreicht werden.
www.augenarzt.cc
...wie der Herr Doktor in der Ungargasse (praktiziert dort immer noch) mich erst hat 3 Stunden warten lassen und mir dann nach einer Untersuchung von 3 Minuten eröffnet hat: "wenn sie ihre Kontaktlinsen hier kaufen geht es weiter - ansonsten ist die Ordination jetzt beendet"
Tja, da war sie dann also beendet ich ich dort nie wieder gesehen. Das ist zwar schon ca. 15 Jahre her - aber dem Artikel nach ist das bis heute eher die Regel als ein Einzelfall!
hab ich komische augen?
also ich kauf mir meine linsen immer rein anhand der dioptrinzahl. hab auch keine problem mit differenten durchmessern. was gibts da alles? 13,8 14,2 !?
linsen kratzen bei mir höchstens wenn ichs verkehrt rum rein tu oder irgendwelche fremdpartikel mitgehen.
vielleicht liegts auch dran dass ich nur einweglinsen trage - hier dafür verschiedene hersteller. je nach verfügbarkeit u. preis halt...
Ich habe genau die gegenteilige Erfahrung gemacht. Ich hab die Linsen bei einem Optiker anpassen lassen. 2 Wochen später war ich beim Augenarzt, weil die Linsen hinten und vorne nicht gepasst haben: nicht nur die Stärke war falsch (auf einem Auge ganz gewaltig), sondern auch der Durchmesser.
Kostet beim Augenarzt zwar ein bisschen, ist aber jedenfalls besser.
sie verstehen da was falsch: es wurden keine linsen angepasst. das heißt ja nicht dass sie unangepasste bekommen haben sondern einfach keine werte erhoben wurden. dass fielmann die werte erhebt wenn er ihnen welche verkauft ist wohl vorauszusetzen, das macht der linsenoptiker natürlich auch.
die daten stehen auf der packung, auch auf jeder einzelpackung. aber sie müssen ihre augendaten auch wissen, das ist nicht nur die dipoptrienanzahl, sondern auch durchmesser und augenkrümmung. besonders diese zwei werte sind entscheidend, welche kontaktlinsen für Sie "passen" ohne zu kratzen, rutschen etc.
bei harten linsen gibts keine "Packung", die kriegen sie beim linsenoptiker, rein in die augen und dann ist 2 jahre eine ruh. und die haben deultich mehr parameter, eine weiche legt sich ja quasi von selbst an (mit allen nachteilen die dadurch entstehen).
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