Einserkastl RAU

Medienarbeit

21. Juni 2010 18:31

Operndirektor Ioan Holender hat gefühlte 10.000 Abschiedsinterviews, Veranstaltungen, Buchpräsentation absolviert und ist noch nicht fertig

Operndirektor Ioan Holender hat gefühlte 10.000 Abschiedsinterviews, Veranstaltungen, Buchpräsentation absolviert und ist noch nicht fertig. Zuletzt wurde er im Rahmen dieses längsten Abschieds aller Zeiten von ORF-Moderator Armin Wolf interviewt, der wiederum seinerseits gefühlte 10.000 Wiedereinstiegs-Interviews absolviert hat, seit er nach einem Bildungsurlaub wieder die ZiB 2 gestaltet. So trafen die Interessen des Doch-nicht-ganz-Aussteigers und des Wiedereinsteigers auf gefällige Weise zusammen.

Damit kein Missverständnis entsteht - beide Herren sind absolute Profis und erstklassig in ihrem jeweiligen Metier. Und die ersten paar tausend Interviews waren ja auch durchaus amüsant. Aber es genügt heute nicht, einfach nur gut zu sein - du musst die Öffentlichkeit auch in gebührender, sanft orchestrierter Weise auch darauf aufmerksam machen.

Die Aufmerksamkeitsspanne des Publikums ist angesichts der Reizüberflutung relativ kurz geworden. Man muss mit einer qualitätsvollen Darbietung gegen den ganzen Lärmapparat der Krawallmedien bestehen, die wie ein ewiges Vuvuzela-Konzert jeden wachen Moment zu begleiten scheinen. (Übrigens: Täuscht die Wahrnehmung, oder ist es dem ORF wirklich gelungen, die Nervtröten auszublenden?)

Gut, dass wir Holender und Wolf haben. Gut auch, dass sie es uns sagen. Aber jetzt ist es einmal gut. (Hans Rauscher, DER STANDARD; Printausgabe, 22.6.2010)

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florus flagrantius
26.06.2010 11:10
ich finde es als eine unverfrorenheit

den aroganten präpotenten holender den gesamten samstag abend orf 2 programm zuzumuten als alternative zum fussball auf orf 1.
ich werde diese 3,5 stunden im wirtshaus verbringen und sowohl dem orf- als auch der staatsoper in rechnung stellen.

Vergib ihnen
23.06.2010 14:15
so ein widerlicher rauscher

"Armin Wolf interviewt, der wiederum seinerseits gefühlte 10.000 Wiedereinstiegs-Interviews absolviert hat".... was soll das denn!!!!! Woher diese Aggressivität. Verschonen Sie uns mit Ihren inneren Schleifen. Wieviele gefühlte EINSERKASTLN habens denn gschrieben, Herr Rausch, Sie rauschen ja unentwegt als "Einser" über die erste Seite, mit klamheimlichen Rufen nach dem starken Mann (Obama ist Ihnen ja zu "bedacht, denkt zu lange nach - jo, derf er denn des!!!). Du Güte mein, hoffentlich verabschiedet man Sie einst anders!!!

zuckerwiesencarver
22.06.2010 22:49
Endlosschleifenabschied..

warum geben die Medien dem IH diese Bühne. Ist ein Staatsopernchef tatsächlich eine so wichtige Persönlichkeit? Nichtopernfreunde können mit Ihm wahrscheinlich sehr wenig anfangen. Man muß es sich ja nicht anschauen, aber as nervt auch so nebenbei.
Da lob ich mir den Abschied von Hermann Maier, kurz und schmerzlos, obwohl mehr er mehr Fans als IH um sich scharen konnte, aber weniger elitär!

wg 1980
22.06.2010 18:51
"Abschied" ist das Einzige, was mich daran interessiert

Endlich ist das Ende in Sicht.

Warentester
22.06.2010 18:07

"Übrigens: Täuscht die Wahrnehmung, oder ist es dem ORF wirklich gelungen, die Nervtröten auszublenden?"

Neben den bereits von meinen Vorpostern erwähnten technischen Filtern, hat aber vmtl. auch noch der sogenannte "Uruguayfilter" zur Reduzierung des Vuvuzelalärms beigetragen.

muppetbasher
22.06.2010 15:32
Der Herr H. kann vor lauter Pompösigkeit

kaum mehr gehen. 19 Jahre waren mehrfach zu viel!

smile file
22.06.2010 14:05
Naja...



...ein Theaterdirektor, macht ein Theater um seinen Abgang als Theaterdirektor. Liegt doch ganz in seinen Metier...

;O)

Vseckojedno von Jednovsek
22.06.2010 13:55

In der "gefühlten" Millionsten Rau-Kolumne steht auch nix Neues.

iGrammophon
22.06.2010 13:23

verkaufe ganz günstig eine doppel-CD: Vuvuzela-Hits 2010, mit miram makeba, thandiswa mazwai und dem vuvuzela-got hugh maskela. ganz günstig abzugeben:-)

http://img69.imageshack.us/i/fotopod... ka132.jpg/

mikromalist
 
22.06.2010 13:00
H ist ja manchmal ganz amüsant,

aber er war ein Opernzerstörer. Inszenierungsrecycling, nimm-einen-Star-und-vergiss-den-Rest, ...
Ein Federfuchser ohne jegliche Innovations-Kraft. Kulturbeamter.
Da sind 1000 oder 10.000 Interviews auch schon wurscht.
Vielleicht löst ja die Nachfolge meinen Staatsopernboykott. (Blöd nur, dass Pereira wahrscheinlich meinen Salzburg Boykott (nach Mortier) gleichzeitig lösen wird).

darkblue2
22.06.2010 12:04

wer oder was bitte sind vuvuzelas?????

NotDarkYet
22.06.2010 12:39

Ignorieren Sie's, das muss man nicht wissen.

Piefke in Tirol
22.06.2010 12:36
Willkommen auf der Erde! ;-))

chiwato
22.06.2010 12:24
genmanipulierte

tse-tse-fliegen.

vheissu
22.06.2010 11:01

Ab September kann man sich an der Staatsoper zum Glück wieder der Oper widmen, und nicht dem Personenkult...

Olivio Tasso
22.06.2010 10:59
Was ist ein Holender??

NotDarkYet
22.06.2010 13:00
Das ist eine Maßeinheit für Eitelkeit.

Ein Holender entspricht der Vergrößerung des eigenen Egos um einen m3 pro Minute Fernsehpräsenz.

Die Anzahl der Leute, die die TV-Person tatsächlich kennen ist übrigens - entgegen einem weit verbreiteten Missverständnis - nicht Teil der Gleichung.

Ein Holender entspricht lt. ÖNORM 1.000 Lugnern, ist also ein KiloLugner.

Olivio Tasso
22.06.2010 15:26
Ah, Danke!

weiß jetzt bescheid

princess of fame
22.06.2010 14:35
ROTFL!

:-)

Karl Heiden
22.06.2010 12:56
drei Seefehlner

Athene Pallas
22.06.2010 12:47
veraltet; der männliche wienerische Ausdruck für "die Oper"

steht auch für Selbstüberschätzung und Egomanie

NotDarkYet
22.06.2010 10:54

Ich kann mich an die Amtszeit von Hr. Holender gar nicht mehr erinnern.
Seit ich ihn medial wahrnehme verabschiedet er sich.

cyber ferkel
22.06.2010 10:42

Dem Herrn Direktor selbst kann man das aber nicht vorwerfen - immerhin haben 10.000 von Herrn Rauschers Zunftgenossen die wichtigen Fragen gestellt.

Shazmandur
22.06.2010 10:26

Schön langsam entwickelt er sich zum Nachfolger vom Lugner!

tramezzino
22.06.2010 10:36

die beiden haben schon lange ein joint-venture.

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