Nach Burgenland-Wahl

SPÖ und ÖVP einig über Zusammenarbeit

21. Juni 2010 18:45

Niessl: Konsens in wesentlichen Punkten - Gemeinsamer Vorschlag zur Wahl der Landesregierung

Eisenstadt - Im Burgenland sind SPÖ und ÖVP über eine Zusammenarbeit in der Landesregierung und im Landtag einig. Das haben Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) und Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (ÖVP) am Montagnachmittag in Eisenstadt bekanntgegeben. Nun sollen noch einige Feinabstimmungen getroffen und die Gremien informiert werden. Beide Parteien wollen in der Konstituierenden Sitzung des Landtages am Donnerstag einen gemeinsamen Vorschlag zur Wahl des Landeshauptmannes und der Regierungsmitglieder sowie zur Wahl des Landtagspräsidiums einbringen.

Mit der ÖVP habe es "gute Gespräche" gegeben. "Aus meiner Sicht haben wir in wesentlichen Punkten Konsens gefunden", die Voraussetzung für ein Arbeitsübereinkommen zwischen beiden Parteien seien, sagte Niessl. Was jetzt noch offen sei, sei eine Frage der Formulierung und der Feinabstimmung. Details des Regierungsübereinkommens sollen am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressekonferenz von Niessl und Steindl präsentiert werden.

"Fixe Absichtserklärung"

Ihm sei wichtig, dass man ein "Zukunftspaket" geschnürt habe, bei dem die Beschäftigung im Vordergrund stehe. Arbeitsmarktpolitik, Sicherheit und Bildung sowie Sozial- und Gesundheitswesen seien "jene Bereiche, wo es kein Sparpotenzial aus unserer Sicht gibt", so Niessl. In vielen anderen Bereichen werde es zu Einsparungen kommen.

Im Bereich des Tourismus, wo es in der vergangenen Legislaturperiode stärkere Differenzen gab, habe man eine Lösung gefunden, mit der beide Parteien leben könnten. Einsparungen soll es etwa in der Landesverwaltung und im Landesschulrat geben. Nach der für Anfang Juli geplanten Regierungserklärung soll bereits mit den Vorarbeiten für das Budget begonnen werden, im September soll eine Budgetklausur stattfinden, so Niessl. Für gemeinsame Budgetbeschlüsse in den nächsten Jahren gebe es "eine fixe Absichtserklärung". Er gehe davon aus, dass ein Doppelbudget verhandelt wird.

"Kassasturz"

Man habe sich auf ein "Fünfjahresprogramm für das Burgenland" geeinigt, so Steindl. Es werde auch einen "Kassasturz" geben. Die ÖVP wolle deutliche Akzente im Gesundheits- und Sozialbereich setzen. Im Bereich der Wirtschaft habe man sich klar zu Klein- und Mittelbetrieben sowie auch zu den Leitbetrieben bekannt. Man werde die Förderungen in Richtung Export und Innovation modernisieren. In den Gesprächen sei es auch darum gegangen, dass alle sieben Regierungsmitglieder ein Budget hätten, wo sie handeln können, "und das wurde sichergestellt", so Steindl. (APA)

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21 Postings
Lord Lurch
22.06.2010 11:22
Mhmm,

gfallen tut mir das auch noch. Aber ich bin froh, dass mit den Blauen nicht mal geredet wurde und verstehe, dass mit einem einzigen Grünmandatar keine Koalition zu machen ist.

Almi66
22.06.2010 11:15
Hegemonische Packelei

Wofür Rot oder Schwarz wählen, wenn man dem Volk ohnehin bloß den Einheitsbrei anbietet.

Für die Politiker mag das der einfache Weg sein: Keine Probleme beim Proporz und keine Probleme bei der Durchsetzung des immer gleichen Status Quo.

travelmike
22.06.2010 12:33
Ja, aber!

Die Alternative wäre eine Koalition mit der FPÖ gewesen.
Wolltens das?

locken
22.06.2010 10:54
Wann wird der Landtag auf die Hälfte reduziert ?

Mercury12
22.06.2010 09:52

Und da soll sich noch irgendein Politiker drüber aufregen, warum immer weniger Leute wählen gehen. Da werden Neuwahlen aufgrund sichtlicherweise unüberbrückbarer Differenzen ausgerufen, nur damit dann die selben Kasperl nach der Wahl die wundersame Versöhnung durchleben dürfen. So lächerlich.....

Schlapsi
22.06.2010 09:10
Schafft ab diese unnützen Geldvernichter!!!

Die Länder sind überflüssige Geldvernichter und das Burgenland mit seinen nur 300.000 Hansln und Gretln und 38 (!) Abgeordneten, Landesräten und einem Häuptling, alle mit mehreren ChauffeurenInnen und SekretärenInnen und einen Heer von nasenbohrenden Beamten erst recht. Und weil sie wissen, wie unnötig sie sind, sind sie sich auch um so schneller einig am Futtertrog.

Michael Jack Dundee
 
22.06.2010 10:08
36, nicht 38 Abgeordnete

Aber Blabla ist es dennoch.

Geronimo 02
22.06.2010 08:37
hallo

und was lernt man daraus?
in ö nichts.
zuerst wird sich gegenseitig die gröbsten unfähigkeiten und hinterhältigkeiten vorgeworfen. danach sind nach 3 "sitzungen" und einigen stunden lustiges plaudern wieder alle gute haberer und so guuut miteinander.
und was hören wir in letzter zeit immer vom schlaymi & furchpepi. wie unfähig und hinterhältig doch der partner ist und was man doch alles für die "kleinen" leute oder minderverdiener machen wolle.
oder wie man es den gierbankern & zockern zeigen wolle.
alle werden begeistert klatschen und noch mehr den den voves/schützenhofer oder häupl/marek wählen und sich dann wundern, dass die so unmöglich miteinander zusammenkommenden in ruck-zuck wieder in einer regierung sitzen werden.
ja wähler!

Josef Obermaier
22.06.2010 05:15
Surprise, surprise!


Preisfrage:

In welchem Land der Welt kommt IMMER das Gleiche raus, egal wann und wo gewählt wird?

Tipp: Ö........!

PS: sollte mal nicht Rot-Schwarz rauskommen gibt es:

Sanktionen
Bedenkenträgergesichter
soziale Kältegeschwafel
und bald wieder --> siehe oben!

cwebb
22.06.2010 10:22

Tja, die Roten machen eben alles um sich die Macht zu sichern.

Goldmarie
21.06.2010 20:56
Das hätte man ohne Neuwahl auch haben können

Wie toll, sie lieben sich endlich wieder.
Aber als Wahlverlierer haben beide ja auch keine andere Möglichkeit.

De Schdadisdig is a Hund
21.06.2010 19:47
Pack schlägt sich,

Pack verträgt sich.

Nix neues

natoll
21.06.2010 19:33

bravo. ihr habt sie gewählt. beschwert euch ja nie wieder über "die politiker".

magkeinelinken
21.06.2010 19:17
Wahr ja klar

Das sich die Burgenländer das Nietenkabinett vom Bund abschauen wird aber wie gesagt:
Es gibt keine Burgenländerwitze sondern nur Tatsachenberichte

Schlapsi
21.06.2010 19:11
Kasperltheater

Was arbeiten denn die im Land? Sinnlose Bürokratie produzieren und am Futtertrog fressen, das ist alles, was die Länder tun.

Löst auf diese Kaspertheater mit den Länmdern!

guzo
21.06.2010 18:42
Wenig überraschend,

stand doch der Herr LH ohnehin im Wahlkampf für rechte Inhalte. Da ist es nur logisch und konsequent, dass er mit den Rechten zusammenarbeitet.

sestrelevante
21.06.2010 18:34
Gleich und Gleich gesellt sich gern,,,

Mr. Spock
21.06.2010 18:33

Sie lasen eine Meldung der Einheitspartei SPOEVP.

Kiembeni
21.06.2010 18:30
Es geht ja nur um Macht und Geld

Und da sind sich diese Parteien halt so ähnlich. Da würde ein anderer Partner doch nur stören oder vielleicht zu gewissen Geldverschwendungen, an Freunderl weitergeben usw. nur ein Klotz am Bein sein.

P.S. Wer profitierte eigentlich vom Grundkauf für das nun nicht gebaute Asylzentrum? Weiß man da schon mehr?

sestrelevante
21.06.2010 18:24
Gleich und Gleich gesellt sich gern,,zu was hat dan das dumme Volk überhaupt wählen dürfen ???

tempestG
 
21.06.2010 18:17
skepsis

noch bevor der artikel erscheint und in anderen elektronischen medien bereits geunkt wird: wie soll das funktionieren, harmonie nach 10 jahren zoff??

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