Extra Gebühren vom Bund für Offensive von ORF 1

21. Juni 2010, 17:04
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Das Gesetz verlangt vom ORF für das extra Geld auch mehr Eigen- und Coproduktionen - ein weites Feld

Mittwoch soll der Stiftungsrat beschließen, wie der ORF die ersten 50 Millionen aus 160 zusätzlichen vom Bund verteilt. Rund 30 Millionen Euro kosten laut Küniglberg Vorgaben des Gesetzes: Erhalt der Kinofilmförderung und des Orchesters, mehr Untertitel, neuer Info- und Kulturkanal (statt TW1).

Die übrigen 20 Millionen Gebührenabgeltung heuer will der ORF einerseits (wie vom Gesetz gefordert) in strukturelle Sparmaßnahmen stecken, etwa weitere Umstellung auf digitale Produktion, neue Frühpensionierungen, Nachwuchsprogramme. Andererseits will die Anstalt in eine "Programminitiative für ORF 1" investieren.

Für Herbst plant der ORF eine Programmreform mit der Castingshow Helden von morgen und einer Casting-Promi-Dokusoap über ein Wettrennen zum Südpol zwischen einem ZDF- und einem ORF-Team mit Hermann Maier. Das Gesetz verlangt vom ORF für das extra Geld auch mehr Eigen- und Coproduktionen - ein weites Feld. (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 22.6.2010)

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