Nach dem Sturm in Kirgistan: Militärpräsenz und Flüchtlingsleiden

22. Juni 2010, 15:26
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Nach den blutigen ethnischen Unruhen im Süden Kirgistans mit geschätzt 2.000 Toten versucht das Militär die Kontrolle über die betroffenen Städte zurückzuerlangen. Mehr als 400.000 Menschen harren in den Flüchtlingslagern teilweise unter freiem Himmel aus.

Kirgisische Soldaten am Sonntag während ihrer ersten Abendpatrouilie nach den Unruhen in Osch.

Foto: AP/Alexander Zemlianichenko

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Foto: AP/Alexander Zemlianichenko

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Am Montag verhafteten die kirgisischen Sicherheitskräfte mehrere Personen, die mutmaßlich an den Unruhen beteiligt waren.

Foto: Reuters/Press Service Kyrgyz Interior Ministry

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foto: epa/maxim shipenkov

Soldaten zeigen in den Straßen der mehrheitlich von Usbeken bewohnten Außenbezirke von Osch Präsenz.

Foto: EPA/Maxim Shipenkov

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Soldaten kontrollieren die Straßen von Surattasch südlich von Osch. Die Angehörigen der usbekischen Minderheit, die in Flüchtlingslagern an der usbekischen Grenze ausharren, wurden aufgerufen, in ihre Städte zurückzukehren.

Foto: AP/Sergei Grits

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Blick durch eine zerstörte Fensterscheibe auf zwei Usbeken, die in Osch eine Straße entlanglaufen. Bisher weigern sich die meisten der Flüchtlinge aus Angst vor neu aufflammenden Unruhen die Lage zu verlassen. Am Montag wurde gemeldet, dass zwei Usbeken von kirgisischen Soldaten getötet wurden.

Foto: Reuters/Vasily Fedosenko

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foto: epa/maxim shipenkov

Die humanitäre Situation ist zudem äußerst kritisch. Menschen stehen dicht gedrängt vor einer Ausgabestelle für Hilfslieferungen in Osch.

Foto: EPA/Maxim Shipenkov

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Männer in einem Flüchtlingslager nahe der usbekisch-kirgisischen Grenze müssen unter freiem Himmel schlafen.

Foto: AP/Sergey Ponomarev

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Ein usbekischer Junge spielt in Surattasch in einem zerstörtem Auto.

Foto: AP/Sergei Grits

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Ein 50-jähriger Mann steht in den Trümmern seines Hauses in Sakaldy. Laut Angaben der UN wurden 400.000 Menschen im Laufe der Unruhen vertrieben.

Foto: AP/Sergey Ponomarev

(anba, derStandard.at, 21.6.2010)

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