Tödliches Unfallrisiko in Kroatien am höchsten

21. Juni 2010, 11:27

Die wenigsten tödlichen Unfälle ereignen sich in den Niederlanden und in Schweden

Wien - Das Risiko bei einem Verkehrsunfall tödlich zu verunglücken ist in Kroatien doppelt so groß wie in Österreich. Hierzulande sind im vergangenen Jahr im Straßenverkehr 76 Menschen pro Million Einwohner ums Leben gekommen. In Kroatien waren es 150 Getötete, berichtete der VCÖ am Montag. Ähnlich gefährlich ist es in Polen (143 Tote pro Million Einwohner) oder in Griechenland (138).

Die wenigsten Unglücke ereignen sich in den Niederlanden (41 Todesopfer), Schweden (43), der Schweiz (45) oder in Deutschland (51). Im EU-Vergleich ist das Risiko bei einem Unfall zu verunglücken nur in Slowenien höher als in Österreich. Während sich in der Alpenrepublik im Vorjahr 4.455 Verkehrsunfälle mit Personenschaden pro Million Einwohner ereigneten, waren es nur in Slowenien mit 4.510 mehr. Das geringste Unfallrisiko besteht in Dänemark (757 Verkehrsunfälle pro Million Einwohner). "Im Vergleich zu Dänemark ist in Österreich das Unfallrisiko sechsmal so hoch", sagte Martin Blum vom VCÖ. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 82
1 2 3
Andreas N
00
28.6.2010, 12:20
Erklärung für Verkehrsunfälle

Fahrens mal Fr oder Sa abend am Gürtel, wär die Polizei dort präsent, könntens dort eine Führerscheinsammelstelle einrichten, so viel irre sind unterwegs. Denke mir, daß es sowas in Holland nicht gibt, weil dort der Schein dann paar Jahre weg ist

mitrovic dejan
160
21.6.2010, 22:21
Ganz Frisch.

Und der Grund warum Kroatien so schlecht abschneidet in Statistik liegt am Österreichischen Turisten dort.
Ihr seit schuld,schem euch.
Aber ordentlich.
.
http://www.krone.at/Oesterrei... ory-206097

The_new_number_2
00
29.6.2010, 15:06

13 Zitierebenen? Na, da ist dir ja einmal ein Troll-Posting gelungen...

139389
34
22.6.2010, 10:23

Und genau aus diesem Grund ist ein Urlaub in Kroatien uninteressant.

Denn auch die Kellner geben einem die Schuld, dass sie soviel Arbeit haben, denn wir bestellen etwas bei Ihnen.

Schade um Land und Leute die nicht in der Lage durch Ihr Verhalten aus dieser außergewöhnlichen Landschaft etwas wirklich Großes zu machen!

opt2290
00
22.6.2010, 10:18
Lieber Dejan!

OK, ich schem mich jetzt aber ordentlich.

Ich werde schlechtes abschneiden in kroatische Verkehrs-Statistik durch estereichische Turisten dort keine Schangse mehr geben, weil ich lieber in nechste mal fahre dorthin, wo Turist willkommen ist.

Veridad
01
22.6.2010, 10:16
Da kennt sich aber einer super aus LOL

Der Grund liegt daran, dass Kroaten, Bosnier, Serben sehr wenig davon halten sich anzuschnallen und zudem schlechte Strassen und unangepasste Geschwindigkeiten schlichtweg gefährlich sind. Selbst die in österreich lebenden Ex-Yus halten wenig vom Kinderanschnallen. Die tanzen auf den Rücksitzen rum.
Ich würde viel mehr darüber nachdenken warum die österreichische Executive sowenig Erziehungsarbeit leistet in diese Richtung.

Para Dox
00
22.6.2010, 16:34

Und auf der Magistrale in den unmöglichsten Situationen überholen.

Wenn man auf einer Straße z.B. vor einer Kuppe das Dach eines Busses oder LKWs auftauchen sieht, dann heißt's runter vom Gas und bremsbereit fahren. Die Chance ist relativ groß, dass ein Wahnsinniger am überholen ist.

uinsel
12
22.6.2010, 08:17

dazu kann ich nur sagen: bist ausländer in kroatien und hast an unfall, bist "automatisch" schuld.

ein freund von mir steht auf der kreuzung zum links abbiegen, 50er zone. einer kommt ihm ziemlich mittig mit karacho entgegen und knallt ihm rein. mein freund war schuld, obwohl er nix falsches getan hat und der kroate viel zu schnell war.

insgesamt würd mich aber die pro kopf statistik interessieren. dass in einem land mit mehr einwohnern mehr unfälle passieren, ist für mich kein wunder.

Mr. Mitlo
00
22.6.2010, 11:44
"..die pro kopf statistik interessieren."

Siehe 1. von zwei Absätzen:

"Hierzulande sind im vergangenen Jahr im Straßenverkehr 76 Menschen *pro Million Einwohner* ums Leben gekommen. In Kroatien waren es 150 Getötete..."

Modjo
02
25.6.2010, 00:32
Die Berechnung pro Einwohner ist in meinen Augen jedoch unseriös!

Das Verkehrsaufkommen ist in Österreich als klassisches Transitland in der Mitte von Europa nun mal höher, als z.B. in Ländern wie Dänemark, Holland oder Schweden. Wo mehr Verkehr ist, passiert eben auch mehr.

Mr. Mitlo
03
25.6.2010, 15:06
Jedes Land muß der eigenen Gegebenheiten Herr werden

Zum Glück haben die Gestalter der österreichischen Verkehrssicherheitsstartegien seit einigen Jahren endlich diese "Kopf-in-den-Sand"-Denkweise aufgegeben und setzen mittlerweile zaghafte ernste Schritte, wovon z.B. die reichlich späte Senkung der Promillegrenze ein bedeutender war.

Auch D und CH haben beträchtlichen Transitverkehr und NL sind sehr dicht besiedelt, mit Menschen wie mit Autos. Die durchschnittliche jährliche Kilometerleistung pro Kopf liegt im flächengroßen Schweden gefühlsmäßig wesentlich höher als in A, usw.

Zum Gütertransit: A sollte, wie D, die übelsten Exemplare durch fliegende Patrouillen aus dem Verkehr ziehen.

Sind durchreisende Touristen eine auffällige Komponente in den hiesigen Unfallzahlen?

Modjo
00
26.6.2010, 12:38
Sind durchreisende Touristen eine auffällige Komponente in den hiesigen Unfallzahlen?

Ich würde meinen ja! Man braucht nur einmal auf den Autobahnen die Kennzeichen anschauen, speziell in Ostösterreich. Rund ein Fünftel sind aus PL, CZ, SK, H oder anderen Oststaaten. Zugegeben in Salzburg, Tirol, Vorarlberg wird es etwas anders sein. Beim Transitverkehr ist es ähnlich.

Mr. Mitlo
00
26.6.2010, 13:25
Klarstellung, extra für Sie:

"..in den hiesigen UNFALLZAHLEN?" Sind nicht z.B. Jugendliche Auto- oder Motorradfahrer die ihre Fahrzeuge samt Passagieren mit überhöhter Geschwindigkeit entlang ländlicher Bundesstraßen um die Bäume wickeln, eine viel schwerer wiegende Komponente?

Wollen Sie den österreichischen status quo am liebsten so belassen, wie er ist?

Sie nehmen eine schlichte Perspektive ein und kommentieren äußerst selektiv die Inhalte der Postings anderer. Das interessiert mich auf Dauer nicht mehr.

Modjo
00
26.6.2010, 15:06
Gut dann etwas ausführlichere Antworten, die Zeichen pro Posting sind leider sehr beschränkt...

Dass der Status quo der Unfallzahlen super ist bei uns, sag ich nicht. Verbessern lässt sich immer etwas. Dass er der schlechteste in der EU ist glaube ich aber auch nicht, da ich an der Wertigkeit dieser Statistik zweifle, da sie länderspezifische Unterschiede nicht berücksichtigt.

Zur Promillegrenze: 0,5 sind okay, ich bin eigentlich für 0,0 beim Autofahren. Allerdings im ach so vorbildlichen England liegt die Promillegrenze noch heute bei 0,8.

Der Verkehr in Ländern wie Schweden lässt sich mit dem Verkehr in Ö einfach nicht vergleichen. Dünne Besiedelung, weniger Verkehr, weniger LKW.

Jugendlichen Leichtsinn: dieses Problem haben andere Länder genauso. Hier wurden von Ö in den letzten Jahren erfolgreiche Maßnahmen gesetzt.

Mr. Mitlo
00
26.6.2010, 20:34
Inproduktives Schattenboxen

Ein anderer Poster (ich glaube, ein Stück unterhalb) hat schon darauf hingewiesen, dass sich relative Verkehrssicherheit aus einer Vielzahl von Komponenten zusammensetzt. Sogar ich könnte seine/ihre Aufzählung im Stegreif um einige Punkte ergänzen.

Die hohe Promillegrenze in UK überrascht mich tatsächlich. Dafür haben sie z.B. niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzungen, viel strengere Überwachung (in A geradezu ein Witz) und strengere Strafen, die sogar der erfolgreiche Unternehmer spürt.

Auf die von mir schon angeführte dichte Besiedelubng in NL gehen Sie überhaupt nicht ein.

Ob A, nach theoretisch perfekter Methodik, an letzter oder an einer der 5-10 letzten Plätzen liegt, ist mir schnurregal. A schneidet einfach nicht gut ab.

Modjo
00
27.6.2010, 14:10
Die Niederlande

haben eine wesentlich dichtere Besiedelung als Österreich, nämlich ziemlich genau doppelt so viele Einwohner bei ca. halber Fläche.

Und genau deswegen halte ich auch diese Prokopfstatistik bei den Unfällen für unsinnig, weil hier Äpfel mit Birnen verglichen werden und überhaupt nicht berücksichtigt wird, dass Ö als starkes Durchreise- und Transitland in Relation zur Einwohnerzahl mehr Verkehr hat, als andere EU-Staaten.

Mr. Mitlo
00
27.6.2010, 18:53
Motorisierungsgrad im Vergleich

Ich finde auf der Schnelle nur Zahlen aus 2005:

NL 420 Autos/1000 Einwohner
A 508 -"-

NL hat somit 83% des österreichischen Motorisierungsgrads bei 50% der Fläche. Dieses Gedränge (ohne den dortigen Transit- und Touristenverkehr zu berücksichtigen) müsste natürlich die Unfallsstatistik tendenziell belasten, tut es aber anscheinend nicht. Irgendetwas müssen die Holländer richtig tun, was in Österreich versäumt wird.

Modjo
00
28.6.2010, 12:14
Wobei der Motorisierungsgrad

noch nicht allzu viel über die tatsächliche Fahrleistung aussagt. Die wird in den NL vermutlich geringer sein, als bei uns, weil auch die Entfernungen geringer sind. In den Städten werden außerdem viel öfter das Rad oder die Öffis benutzt und weniger Auto gefahren, als in Österreich. Es gibt weiters keinen Winter und es gibt keine Bergstraßen. Alles Faktoren die mit Sicherheit eine Rolle spielen und die es extrem schwer machen, wirklich aussagekräftige Ländervergleiche bei der Unfallstatistik zu treffen.

Mr. Mitlo
03
28.6.2010, 14:17
Sie haben mich überzeugt!

Verbieten wir per EU-Dekret alle Ländervergleiche auf diesem Gebiet, weil methodologisch nicht rigoros genug, und daher sinnlos.

Lassen wir die Letzten ohne nur einen einzigen Beleg glauben, sie seien die Ersten!

Guten Tag!

Nothing Hill
00
22.6.2010, 09:54

auch wenns konfus geschrieben ist im artikel, aber hier wird eh die verunglücktenRATE verglichen.

Bango Skank
511
21.6.2010, 19:48
das ist so nicht richtig

Im endlosen Kolonnenverkehr holländischer Autobahnen stirbt man indirekt an Langeweile. Der Fahrer verendet aber oft erst später zu Hause, daher dieses geschönte Ergebnis.

Mark Syl
03
21.6.2010, 18:38
hm

erinner mich, wie viele situationen ich in kroation und slowenien erlebt habe, wo fahrer grundsätzlich vor Kurven überholt haben. Ohne Sicherheit reingefahren. Aber das war ständig. Gehört allen sofort der Führerschein abgenommen. Die Frage ist, weshalb diese Leute so hirnlos sind und täglich ihr Leben risikieren?

ignazius rummsfeld
03
21.6.2010, 16:04
Risiko tödlicher Unfälle in Kroatien am höchsten

hätte ich vorgeschlagen

Sambapati
00
21.6.2010, 15:25
Vergleich Dänemark und Österreich

Warum? Was ist dort anders?

Andreas N
00
22.6.2010, 07:40
Dänemark / Österreich

Die Unterschiede ? Verkehrsdichte ? kaum Transit ? Fahrzeugzustand ? Anteil LKW-Verkehr ?strenge Strafen bei starken Übertretungen ? in Dänemark traut sich keiner in eine 60iger Baustelle mit 120 hineinzurasen....

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 82
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.