Dash-8 musste nach Triebwerksausfall notlanden

20. Juni 2010, 13:16
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Alle 48 Passagiere unverletzt - Keine Gefahr für Stadtbewohner

Innsbruck  - Ein Flugzeug des Typs Dash-8-300 hat am Sonntag kurz nach dem Start nach einem Problem mit einem Triebwerk am Innsbrucker Flughafen notlanden müssen. Die mit 48 Personen besetzte Maschine der AUA-Tochter Austrian Arrows war auf dem Weg auf die kroatische Insel Mali Losinj, als der Pilot über Jenbach aufgrund der technischen Schwierigkeiten umkehren musste. Er schaltet das defekte Triebwerk ab, die Maschine landete sicher in Innsbruck. Alle 48 Passagiere blieben unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon.

Großalarm wurde durch den Zwischenfall bei den Einsatzkräften ausgelöst. Sofort wurden alle zehn Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet, die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr in Völs alarmiert. Insgesamt waren 250 Einsatzkräfte vor Ort, die glücklicherweise unverrichteter Dinge wieder heimfahren konnten. Techniker werden das Triebwerk untersuchen, um die Ursache für den Ausfall herauszufinden. Auch bei der Rettung herrschte Alarmstufe gelb. Drei Rot-Kreuz-Fahrzeuge und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge wurden zum Flughafen beordert, zusätzlich wurde der Notarzthubschrauber wurde über die Situation informiert.

Flugzeug unterwegs Richtung Kroatien

"Das Flugzeug ist völlig sicher in Innsbruck gelandet, es bestand keine Gefahr für die Passagiere oder die Stadtbewohner", erklärte AUA-Sprecher Michael Braun. Kurz nach dem Start sei der Pilot über die Anzeige darüber informiert worden, dass es ein Problem mit einem der beiden Triebwerke gebe. Er habe daraufhin völlig richtig reagiert und ein oft geübtes Standardverfahren für solche Situationen eingeleitet. Das Flugzeug habe könne auch mit einem Triebwerk sicher landen und wenn nötig sogar noch in den Steigflug gehen, erläuterte Braun. Einen Großalarm auszulösen sei bestimmt nicht notwendig gewesen, meinte Braun.

Der Pilot habe das betroffene Triebwerk abgestellt und den Tower entsprechend informiert, dass er zurücklanden müsse, erläuterte Braun. Das Flugzeug war auf dem Weg nach Mali Losinj, eine kroatische Insel bei Rijeka. Die Landung in Innsbruck erfolgte um 6.35 Uhr. Die Passagiere wurden in Innsbruck mit einem Frühstück versorgt und flogen um 9.02 Uhr mit einem anderen Flugzeug nach Mali Losinj. (APA)

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    Die 48 Passagiere der Dash kamen mit dem Schrecken davon.

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