Austria und Rapid warten auf Europacup-Gegner

20. Juni 2010, 12:38
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Duo in zweiter Qualifikationsrunde zunächst gesetzt - ÖFB-Teams wären auch in dritter Runde unter den Gesetzten

Nyon - Für Meister Red Bull Salzburg, Vizemeister Austria und Rekordchampion Rapid wird es am Montag erstmals in der neuen Saison spannend, wenn in Nyon die Europacup-Gegner ermittelt werden. Die "Bullen" erfahren (ab 12.00 Uhr) ihren Kontrahenten für die zweite von vier Qualifikationsrunden für die Fußball-Champions-League (13./14. Juli sowie 20./21. Juli), den beiden Wiener Clubs werden (ab 13.00) die Gegner in der zweiten Qualifikationsrunde der Europa League (15. Juli sowie 22. Juli) zugelost.

Cupsieger Sturm Graz steigt als vierter heimischer Europacup-Vertreter erst in der dritten von vier Europa-League-Quali-Runden ein, die ebenso wie die dritte CL-Quali-Runde am 16. Juli ausgelost wird.

Die Mozartstädter sind bei der Auslosung gesetzt und können es u.a. mit Teams wie Levadia Tallinn (EST), Metalurgs Liepaja (LAT), Zeljeznicar Sarajevo (BIH), Pjunik Jerewan (ARM), NK Koper (SLO), Inter Baku (AZE), Dinamo Tirana (ALB) oder auch "Zwergen" wie HB Torshavn (FAR) oder AS Jeunesse Esch (LUX) zu tun bekommen.

Bei einem Aufstieg, der klarerweise fix eingeplant ist, wären die Salzburger dann auch in der dritten Runde des "Meisterwegs" unter den gesetzten Teams. Bei einem dortigen Ausscheiden kann die Elf von Coach Huub Stevens in die letzte Europa-League-Quali-Runde einsteigen, bei einem Ausscheiden in der vierten Runde würde man fix in die Gruppenphase des "kleineren" Europacup-Bewerbs umsteigen.

Die Salzburger kämpfen auf dem in der vergangenen Saison eingeführten "Meisterweg" mit 35 anderen Teams um fünf Plätze für die lukrative "Königsklasse". Teams wie Tottenham, FC Sevilla, Werder Bremen, Ajax Amsterdam oder Celtic Glasgow, die den "Nicht-Champions-Weg" bestreiten, spielen sich ebenfalls fünf Plätze aus und bleiben Österreichs Meister damit erspart.

Die beiden Wiener Clubs sind in der Europa-League-Quali genauso gesetzt. Suduva Marijampole (LTU), der von Eric Orie betreute FC Vaduz (LIE), bei dem auch die beiden Österreicher Florian Sturm und Mario Sara spielen, Georgia Tiflis (GEO), Mika Aschtarak (ARM), Nova Gorica (SLO) oder die Shamrock Rovers (IRL) sind u.a. mögliche Gegner, dazu kommen noch Clubs wie Siroki Brijeg (BIH), Dinamo Tiflis (GEO), Skonto Riga (LAT) oder SK Tirana (ALB), die allerdings zuvor erst die erste Qualifikationsrunde überstehen müssen.

Alle drei österreichischen Vertreter wären auch in der dritten Runde gesetzt, in der vierten dann voraussichtlich nur noch Österreichs Vizemeister Austria. Vor der Auslosung werden die 80 Teams der zweiten Quali-Runde in acht Zehnergruppen mit je fünf gesetzten und ungesetzten Mannschaften eingeteilt. (APA)

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