Sanfter Tourismus

Im Paddelboot auf der Leitha

20. Juni 2010, 10:36
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    foto: alexander bartl / pixelio.de

    Entlang der Leitha von Bruckneudorf bis Mosonmagyarovar paddeln.

Burgenländisch-Ungarisches Projekt - Fluss soll für sanften Tourismus erschlossen werden - Investitionen im Ausmaß von 1,4 Mio. Euro geplant

Eisenstadt - Ein grenzüberschreitendes Projekt soll die Leitha von Bruckneudorf im Burgenland bis zur Moson-Donau im ungarischen Mosonmagyarovar für Fahrten mit dem Paddelboot attraktiv machen und für den sanften Tourismus erschließen. Partner bei dem Vorhaben, in das rund 1,5 Millionen Euro investiert werden sollen, sind der Tourismusverband Region Leithaauen und die Stadt Mosonmagyarovar.

Von Bruckneudorf bis Nickelsdorf ist die Leitha - außer bei Hochwasser - ganzjährig befahrbar. Im Rahmen des Projekts, für das um Unterstützung durch die EU angesucht wurde, sollen im Burgenland rund 400.000 Euro ausgegeben werden. In Bruckneudorf, Gattendorf, Zurndorf und Nickelsdorf sollen Anlegestellen sowie Rastplätze, Infopoints und Sanitäranlagen entstehen, so der Obmann des Tourismusverbandes Region Leithaauen, Günther Schweitzer.

In Mosonmagyarovar ist an der Moson-Donau ein Wassersportzentrum geplant, in das mehr als eine Million Euro investiert werden sollen. Im Wassersport Club werden bereits Leitha-Guides ausgebildet. Sie begleiten auf Wunsch Touristen auf der Bootsfahrt durch die Tier- und Pflanzenwelt der Leithaauen.

Wenn die zuständigen EU-Gremien dem Projekt zustimmen, sollen die Arbeiten zur Herstellung der Infrastruktur binnen drei Jahren abgeschlossen werden. Die Vorfinanzierung des burgenländischen Projektanteils erfolge durch den Wasserverband 1.

Einer Untersuchung der Universität Magdeburg in Deutschland zufolge gibt ein Paddler pro Tag 39 Euro aus, so Schweitzer. Den Touristen sollen auch zusätzliche Angebote gemacht werden, die die Möglichkeit zum Radfahren, Wandern, Reiten und Bogenschießen umfassen. Im Tourismusverband Region Leithaauen sind die Verbände der Gemeinden Gattendorf, Zurndorf, Nickelsdorf sowie Deutsch Jahrndorf, Pama, Edelstal und Kittsee zusammengeschlossen. (APA)

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10 Postings
Lincoln
00
21.6.2010, 15:42
Bitte alles gut durchplanen und folgendes bedenken:

...die Moldau um C. Krumlov ist durch die Paddler schon fast zur Kloake gemacht worden.

super web checker
00
21.6.2010, 11:29

Geriatrierafting! Ich bin dabei!

Christian Baumgartner1
00
21.6.2010, 11:12
feine Entwicklung

Sehr feine Entwicklung. Um einiges verträglicher als etwa der Thermentourismus der sich im Burgenland und der Steiermark selbst konkurrenziert. Nachsatz: Und der Standard findet kein Foto eines Paddelbootes und muss ein Ruderboot zeigen? Oder ist die Reiseredaktion so unsportlich?

Háry János
01
20.6.2010, 17:52
Gute Idee

El Coyote
10
20.6.2010, 17:39
Rückständiges Österreich...

Frankreich: Dordogne, Tarn, Ardeche, ...
Tschechien: Lainsitz, Moldau, ...

fz ap
04
21.6.2010, 09:55
Das ist natürlich richtig

Paddlern, die dennoch Östereichs Flüsse befahren, kommen aber dafür in den Genuß dies weitgehend allein zu tun, das Naturerlebnis ist umso größer.
Die fehlende touristische Infrastruktur ist für mich jedenfalls entbehrlich.

Der Mann
43
20.6.2010, 13:31
und

warum brauchen die burgenländer immer die eu um etwas auf die beine zu stellen.

jahrzehnte lang rückständig, dann die eu gelder abgreifen und jetzt die wiener rund um den neusiedlersee abzocken.

es ist echt zum speiben mit euch burgenlädern !!!

Pannonia Jack
00
23.6.2010, 10:34
es ist echt zum speiben mit euch burgenlädern !!!

Dann gehen sie doch zum Arzt, weil normal ist das bzw. sind sie nicht!

PS: Wenn die fiskalpolitischen Supervulkane Niederösterreich und Kärnten in die Luft gehen, ist sowieso alles egal!

Sad Max
10
21.6.2010, 13:48
tja

sie brauchen ja auch soldaten damit ihnen niemand ihr burgenland unterm hintern wegstiehlt

Pannonia Jack
00
23.6.2010, 10:35

Haben sie auch unreflektierte Bemerkungen zur ÖVP-Forderung nach Militärpolizisten in Wien?

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