Roboter, die mit "Menschenaugen" sehen

7. Juli 2010, 16:50
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    foto: technikon forschungsgesellschaft mbh

    Roboter sollen künftig, so wie Menschen, ihre Umgebung permanent "absuchen". Interessante Objekte werden in besserer Qualtiät dargestellt als der Rest der Umfelds. Das Mehr an Information hilft dem Roboter dabei, menschlicher zu agieren.

Roboter sollen die Welt künftig ähnlich wie Menschen wahrnehmen können und als Bauarbeiter oder Sicherheitspersonal eingesetzt werden

Was Roboter bisher können: Mithilfe von Spezialsensoren ihre Umwelt wahrnehmen. Woran es noch hapert: Die gesammelte Information bewerten und sie sinnvoll umsetzen. Das könnte sich bald ändern: Im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts TACO wird eine 3D-Kamera entwickelt, die es Robotern ermöglichen soll, künftig ähnlich wie Menschen zu agieren.

Das Gesehene nicht verstehen

Derzeit können Roboter zwar sehen, aber das Gesehene nicht verstehen, mitunter weil sie die Sammlung von Daten über ihr Umfeld nicht steuern oder kontrollieren können. Die Information, die sie erhalten und verarbeiten, ist oft unregelmäßig und von geringer Qualität. Die neue 3D-Kamera soll Abhilfe schaffen und das menschliche Auge nachahmen: Dieses konzentriert das Sichtfeld meistens auf Elemente in der Umgebung, die dem Menschen als interessant oder wichtig erscheinen. Das Auge bewegt sich, um einen visuellen Eindruck des Objekts in bestmöglicher Qualität zu bekommen. Die neue Kamera soll nun, genau wie das menschliche Auge, permanent das Umfeld des Roboters "absuchen", um Interessantes zu erspähen und in guter Qualität aufzunehmen.

Angaben über Entfernungen

Weil interessante Objekte dadurch in besserer und der Rest des Umfelds in schlechterer Qualität aufgenommen werden, wird der Gesamt-Datenumfang des Roboters dabei nicht erhöht. Die neue Kamera soll das menschliche Auge sogar übertrumpfen können: Sie gibt dem Roboter genaue Informationen darüber, wie weit ein Objekt entfernt ist. Das wiederum hilft ihm, möglichst menschlich zu handeln, zum Beispiel eine Tasse zu greifen.

Mit Menschen interagieren

TACO steht für "Three-dimensional Adaptive Camera with Object detection and foveation". Die Kamera besteht einerseits aus Hardware basierend auf Laserscanning-Technologie, andererseits aus Software zur ultra-schnellen Objekterfassung und Steigerung des Bewusstseins für das jeweilige Umfeld. Durch die "bessere Sicht" sollen Roboter künftig mit Menschen interagieren können. Die Projektbetreiber sprechen von Aufgaben wie Reinigung, Bauarbeiten, Wartung, Sicherheitsdienstleistungen oder persönliche Unterstützung. (red, derStandard.at)


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Projekt TACO

TACO ist ein durch die Europäische Union ko-finanziertes Forschungsprojekt. Es startete Anfang 2010 und dauert drei Jahre lang. Österreichische Projektpartner sind die Technikon Forschungsgesellschaft mbH, die TU Wien und die CTR Carinthian Tech Research AG.

markimark
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bin gespannt wie lange es geht,

bis roboter zum täglichen leben gehören. die zeit zwischen ab dem zeitpunkt, bei dem sie uns von nutzen sind und dem zeitpunkt bei dem sie draufkommen, dass sie eigentlich die weltherrschaft an sich reissen können ist sicher schön. ;)

freezingbreath
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haben die denn...

noch immer nichts aus Terminator und I, robot gelernt? :P

Don_Padre
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AIT hat 3D-Vision System bereits entwickelt

Diese Technologie wurde bereits vom AIT (Austrian Institute of Technology) entwickelt und letztes Jahr auf der internationalen Messe für Bildverarbeitung "Vision" in Stuttgart vorgestellt. Interessierte können sich von der Technologie auf dem diesjährigen Wiener Forschungsfest im Prater ein Bild machen.

TheWeeklyRevolutionOfficial.Blog.com
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und dann wird die menschheit von wem auch immer (der die kontrolle über die roboter hat) geknechteter als bislang...^^

hört doch endlich auf an robotern und nano-robotern zu forschen, oder an der weltraumtechnik...

besser auf diesen planeten konzentrieren... wir haben nur den einen... ;)

österreich mafia - övp
00
19.7.2010, 08:19
das is blöd

früher oder später braucht der dann lesebrille

Fritz Meyer
13
"Bauarbeiter und Sicherheitspersonal"


Wie war das noch mal mit dem "Frühpensionistenparadies" und der Rente ab 70?

a ad - das kann man auch anders sehen
00
12.7.2010, 13:31

Naja, irgendwas müssens ja in die Presseaussendungen schreiben, bis endlich eine militärische "Nutzung" beauftragt wird...

wero2
00
12.7.2010, 12:59
eh klar,

wir betreuen dann, begleitet von Unseren betreuer/innen, die roboter.
äh...ob wir Uns dann auf schichtarbeit einstellen müssen...

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