
Ronald Neame.
London/Los Angeles - Ronald Neame, Hollywood-Regisseur und Kameramann von Alfred Hitchcock, ist tot. Der gebürtige Londoner, der auch Produzent, Drehbuchautor und Darsteller war, sei am Mittwoch im Alter von 99 Jahren in einer Klinik in Los Angeles gestorben, berichtete der Sender BBC am Freitag.
Neame hatte als Kameramann bei Hitchcock in dem Film "Erpressung" gelernt. Eigene Erfolge als Regisseur in Hollywood und in England feierte der Brite in sechs Jahrzehnten, darunter "Sein größter Bluff" mit Gregory Peck sowie "Agentenpoker" mit Walter Matthau. Den Streifen "Die Höllenfahrt der Poseidon" mit Gene Hackmann aus dem Jahr 1972 hatte der deutsche Regisseur Wolfgang Petersen vor zehn Jahren neu verfilmt.
Neame habe sich von Verletzungen nach einem Sturz nie richtig erholt, sagte ein Reporter, der mit ihm befreundet war. Der Engländer erhielt eine Oscar-Nominierung. Die Queen erhob ihn 1996 in den Ritterstand. (APA)
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Und ein wirklich biblisches Alter hat er erreicht.
Wie viele meiner Generation habe ich ihn vor allem durch die Katastrophenfilme der Endsiebziger kennengelernt. Keine besonders guten Filme, aber unterhaltsam und gut gemacht.
Erst als (oder "wenn") man sich später etwas bewusster mit dem Werk von Hitchcock auseinandergesetzt hat, fiel einem sein Namen auf. Und auf und auf und auf.
Fritz Meyer.
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