Motorola will offenbar Milliarden in Handygeschäft stecken

18. Juni 2010, 10:27
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Auch Großteil der Schulden soll zurückgezahlt werden

Der angeschlagene US-Telekomkonzern Motorola will einem Zeitungsbericht zufolge Milliarden in seine vor der Abspaltung stehende Handysparte stecken. Motorola plane, einen Großteil seiner Schulden zurückzuzahlen. Die dann verbleibenden Barmittel von etwa 3 bis 4 Mrd. Dollar (2,43 bis 3,24 Mrd. Euro) sollten in das Handygeschäft gesteckt werden, schreibt das "Wall Street Journal" (WSJ) am Freitag unter Berufung auf Kreise. Motorola will sich im kommenden Jahr aufspalten. Auf der einen Seite sollen Mobiltelefone und Unterhaltungselektronik stehen, auf der anderen Seite Produkte für Geschäftskunden.

Aufgeputzt

Das Handygeschäft soll dem Bericht zufolge aufgeputzt werden. So soll es auch keine Pensions- und andere Verpflichtungen tragen müssen. Eine Motorola-Sprecherin wollte den Bericht nicht kommentieren. Die im Februar angekündigte Aufspaltung war lange erwartet worden. Die Handysparte verbrannte in den vergangenen drei Jahren 5 Mrd. Dollar, weil Motorola an den einstigen Erfolg seines Modells Razr nicht anschließen konnte. (APA/dpa)

 

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