Bill Dixon 84-jährig gestorben

17. Juni 2010, 16:03
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Der US-Trompeter gilt als prägende Figur des Free Jazz

New York - Der legendäre US-Jazztrompeter Bill Dixon starb am Mittwoch im Alter von 84 Jahren in seinem Haus in North Bennington im Bundesstaat Vermont, berichtete das "Washington City Paper" unter Berufung auf dessen Manager. Der schwarze Musiker stammte nicht wie die meisten Jazzlegenden aus dem Süden der USA, sondern aus Massachusetts im besonders europäisch geprägten Nordosten. Obwohl er erst als junger Erwachsener das Trompetenspiel lernte, gehörte er bald zu den besten Jazzmusikern.

Ende der 1950er Jahre leitete Dixon bei den Vereinten Nationen die "UN Jazz Society", die es noch heute gibt. Anfang der 60er Jahre fand er zum Free Jazz und wurde zu einer prägenden Gestalt der Stilrichtung. Seine "October Revolution in Jazz" von 1964 führte ein Jahr später zur Bildung der "Jazz Composers Guild", eines Jazzorchesters. Anschließend war Dixon fast 30 Jahre bis zu seinem Ruhestand 1995 Professor für Musik am Bennington College in Vermont. (APA)

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    foto: free factory
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