Mehr Raum für Wissenschaft und Forschung im ORF gefordert

17. Juni 2010, 13:32
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Initiative fordert bessere Wahrnehmung des öffentlich-rechtlichen Auftrags

Wien - Anlässlich des neuen ORF-Gesetzes fordert die Initiative "Mehr Forschung 2020" mehr Raum für Wissenschaft und Forschung in den Fernsehprogrammen des ORF. In einem am Donnerstag veröffentlichten offenen Brief an die Abgeordneten, die Publikums- und Stiftungsräte sowie die ORF-Geschäftsführung wird kritisiert, dass der ORF im Fernsehen "die Programmanteile wissenschaftsaffiner Themen in den letzten Jahren zurückgefahren hat, während private Anbieter und öffentlich-rechtliche deutschsprachige Sender diese ausbauten".

Der ORF müsse seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag - der ihm auch seine Gebührenlegitimation und seine Zukunftsperspektive sichert - vor allem auch im Bereich Wissenschaft und Forschung besser wahrnehmen als bisher, heißt es in dem Brief. Die Anfang Mai ins Leben gerufene Initiative "Mehr Forschung 2020" will in der Bevölkerung das Bewusstsein für die "überragende Bedeutung von Wissenschaft und Forschung und den absoluten Vorrang ihrer Förderung" heben. (APA)

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    SPÖ, ÖVP und FPÖ stimmten am Donnerstag im Nationalrat für das neue ORF-Gesetz, Grüne und BZÖ dagegen.

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