Island soll Hafen für IT-Branche werden

17. Juni 2010, 14:09
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Neue Gesetzesinitiative bringt besseren Rechtsschutz für Informanten und Serviceprovider

Das isländische Parlament stimmte einer Gesetzesinitiative der Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) zu, welche den europäischen Inselstaat zu einem "Hafen für die Pressefreiheit" und Medienstandort machen soll. Birgitta Jonsdottir, eine an der Initiative beteiligte Parlamentsabgeordnete berichtete auf Facebook, dass der - zuvor leicht überarbeitete - Antrag ohne Gegenstimmen vom Parlament angenommen wurde. Die Initiative wurde gemeinsam mit Julian Assagne und Daniel Schmitt von Wikileaks erstellt.

Verbesserung

Durch das neue Medienrecht sollen Investoren aus der IT-Branche gelockt werden. Diese profitierten von den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen und dem damit einhergehenden Informantenschutz. Mitunter würden dadurch Internetserviceprovider oder Zeitungen mit Online-Archiven angesprochen, die sich vor potenziellen Klagen schützen möchten. Das von der Weltwirtschaftskrise stark bertroffene Land übernimmt damit wesentliche Inhalte moderner europäischer Mediengesetze, um als Unternehmensstandort interessanter zu werden. (red)

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    Island soll als Standort für IT-Unternehmen interessanter werden.

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