Griot Girlz

18. Juni 2010, 07:00
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Feministische Kunst und Black Music, Grrras, Girrrlz, Queerrrz, Hertzbeat ft. Camea, Paula Modersohn-Beckers Atemzug und eine andere Welt ist pflanzbar!

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foto: minouk lim, new town ghost, videostill, 2005 / einladung griot girlz

Griot Girlz

"Feminist Art and the Black Atlantic" steht bis 16. Juli in einer Ausstellung im Innsbrucker Künstlerhaus Büchsenhausen am Programm: "Griot Girlz" ist die Antwort auf den Begriff des Riot Girlz, der im Kunstzusammenhang auf feministische Kunst im Rock- und Punkkontext verweist.

Griot Girlz stehen ebenfalls für feministische Kunst, jedoch im Kontext von Musik mit Afrikanischen Wurzeln (Hip Hop, Jazz, Drum & Bass etc). Das Wort "Griot" wird meist in der Ethnologie verwendet und bezeichnet in oralen afrikanischen Kulturen die Personen, die die Geschichte ihres sozialen Umfeldes bewahren und mündlich überliefern. Griot Girlz erzählen eine Geschichte, oft - aber nicht nur - in gedächnisstützender Technik wie dem Reim oder dem Rap.

Die Austellung, kuratiert von Ina Wudtke, präsentiert Kunst, die sich auf die musikalische Tradition der Black Atlantic Diaspora bezieht. Zu der Ausstellung ist auch eine Publikation mit dem Titel "Black Sound White Cube" erscheinen.

Beteiligte Künstlerinnen: Sonia Boyce (UK), Minouk Lim (Korea), Yvette Mattern (USA), Ina Wudtke (D)

Zu sehen Di-Fr 15:00 - 18:00 Uhr und nach Vereinbarung. Finissage am Freitag, 16. Juli, 20.00 Uhr mit DJ T-INA DARLING (Swing, Jump'n'Jive).

Links: Ina Wudtke; Künstlerhaus Büchsenhausen, Weiherburggasse 13, 6020 Innsbruck

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